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Pieris (Artogeia) napi (Linnæus, 1758) -- Grünader-Weißling, Rapsweißling} Pieris napi -  3. Fund
Pieris napi - 3. Fund



 

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Schlüsselwörter:

Veneroida, Veneridae, Muscheln, Venusmuscheln, Venus, verrucosa, Gmelin, 1791, Warzige, oder, Raue, Venusmuschel, Kroatien, Dalmatien, Slano

 

Venus verrucosa - 3. Fund

 
Daten Venus verrucosa - 3. Fund

 

Venus verrucosa -  3. Fund
Venus verrucosa -  3. Fund
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Venus verrucosa -  3. Fund
Venus verrucosa -  3. Fund
Venus verrucosa -  3. Fund
 

Funddaten:

Gefunden in Kroatien (Dalmatien)

Im Flachwasserbereich des Hotels „Osmine“ in der Nähe von Slano.

(O m Höhe NN)

 

Größe:

linke Schale: 42,4 x 38,4 x 15,7 mm;
rechte Schale: 43,2 x 41,1 x 16,6 mm

 

Funddatum:

Juni 2007

 

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Venus verrucosa - 3. Fund  
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Die Raue Venusmuschel (Venus verrucosa) ist eine marine Muschelart aus der Familie der Venusmuscheln (Veneridae). Es ist die Typusart der Gattung Venus Linnaeus, 1758. , die die namengebende Gruppe fr die Ordnung der Venerida ist.

Das stark geblhte, gleichklappige Gehuse der Rauen Venusmuschel ist im Umriss rundlich und misst bis etwa 7 cm in der Lnge. Es ist leicht ungleichseitig, da die Wirbel etwas vor der Mittellinie sitzen. Die groen Wirbel sind schrg nach vorne eingerollt. Der fast gerade bis ganz leicht gewlbte hintere Dorsalrand fllt steil zum Hinterende ab. Der vordere Dorsalrand springt in die Lunula vor.

Die herzfrmige Lunula ist durch eine deutliche Furche begrenzt. Sie ist mit radialen Rippen bedeckt, die in die konzentrischen Lamellen bergehen. Die etwas eingetiefte, lngliche Area ist deutlich abgesetzt und mit radialen Linien besetzt. Das Feld der Area ist in der linken Klappe etwas weiter als in der rechten Klappe. Das Ligament ist hinter den Wirbeln eingesenkt und nimmt etwa ein Drittel der Strecke des hinteren Dorsalrandes ein. In beiden Klappen sind je drei Kardinalzhne vorhanden. In der linken Klappe ist der mittlere Kardinalzahn gefurcht und zweispitzig. Unter und vor dem vorderen Kardinalzahn sitzt zudem ein kleiner Hcker (Vorzahn, auch als Lateralzahn oder Kardinalzahn bezeichnet). In der rechten Klappe sind der vordere und der hintere Kardinalzahn gefurcht und zweispitzig. Unter dem vorderen Kardinalzahn ist eine sehr kleine Grube. Es sind zwei, im Groen und Ganzen gleichgroe Schliemuskelmuskeln vorhanden; der hintere Schliemuskel ist nur geringfgig grer als der vordere Schliemuskel. Die Schale um den hinteren Schliemuskel ist oft pinkbrun, kastanienbraun oder hellviolett getnt. Die Mantelbucht ist klein und annhernd dreieckig.

Die Schale ist dickwandig und fest. Die Ornamentierung besteht aus ca. 50 krftigen, nicht ganz gleichmigen, zum Wirbel hin aufgebogenen, konzentrischen Lamellen, die sich mit feineren radialen Linien kreuzen. Die Kreuzungsstellen sind in der Mitte glatt, am Vorder- und Hinterrand jedoch mit krftigen Knoten besetzt. Diese Knoten oder ?Warzen? haben zum wissenschaftlichen Artnamen verrucosa (lat. verrucosus = warzig) gefhrt. Aus diesen Fortstzen an den Rndern, die bei anderen Arten der Venusmuscheln fehlen, resultiert auch der deutschsprachige Name ?Raue? Venusmuschel. Im Jugendstadium sind die radialen Streifen deutlicher und geben der Oberflche ein netzartiges Aussehen. Zwischen den groben Lamellen sind noch feine Anwachsstreifen vorhanden. Der innere Rand der Ventral- und Vorderseite des Gehuses sind fein gekerbt, der innere Hinterrand ist dagegen glatt. Das Periostracum ist dnn und mattglnzend. Die Schale ist auen gelbbraun bis rtlich-braun gefrbt, die Farben sind in der Wirbelregion und am vorderen Dorsalrand am intensivsten. Innen ist die Schale dagegen wei glnzend.

Der Fu ist gro und zungenfrmig. Die Siphonen sind kurz, ungleich lang und miteinander verwachsen.

Das Verbreitungsgebiet reicht im Ostatlantik von den Ksten Norwegens bis nach Sdafrika. Sie kommt auch um die Kapverdischen Inseln, Kanarischen Inseln und Madeira sowie im Mittelmeer vor.

Die Raue Venusmuschel kommt bevorzugt in grobkrnigen Sedimenten, aber auch in sandig-schlickigen Bden des Gezeitenbereiches bis in etwa 100 m Wassertiefe vor. Sie ernhrt sich von Phytoplankton, das sie mit Hilfe ihrer Kiemen aus dem Wasser filtriert. Die dicken Schalen der Rauen Venusmuschel werden im Mittelmeer hufig von der Bohrmuschel Rocellaria dubia angebohrt.

Die Raue Venusmuschel ist getrenntgeschlechtlich. In Sdspanien wurde beobachtet, dass die Laichzeit das ganze Jahr ber andauerte. In anderen Regionen z. B. in der nrdlichen Adria (Trieste) ist sie beschrnkt auf die Zeit von Dezember bis September. In der unteren Adria findet sie von Juni bis Oktober statt, in der gis von Mai bis November. Die Dauer der Laichzeit ist wahrscheinlich abhngig von der Wassertemperatur und dem Angebot an Phytoplankton.[1] Die Tiere werden im Mittelmeer bis zu 16 Jahre alt.[2]

Die Raue Venusmuschel wird in der Bretagne, in der Normandie und auch im Mittelmeer kommerziell befischt. Jhrlich werden mehrere Tausend Tonnen angelandet und auf lokalen Fischmrkten verkauft.[2]

Die Art wurde schon 1758 von Carl von Linn beschrieben.[3] Das Taxon ist die Typusart der Gattung Venus Linnaeus, 1758.[4]

(Quelle: Wikipedia  )

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