beste Ansicht = 1280x1024 pix
Erweiterte Suche
 

Zufallsbild

Mythimna albipuncta (Denis & Schiffermüller, 1775) -- Weißpunkt-Graseule} Mythimna albipuncta -  1. Fund
Mythimna albipuncta - 1. Fund



 

Impressum

ÿ¿ÿ¿ÿ¿ÿ¿ÿ¿ÿ¿ÿ¿ÿ¿ber mich...

 

E-Mail

Schlüsselwörter:

Artiodactyla, Bovidae, Paarhufer, Hornträger, Tragelaphus, eurycerus, isaaci, Ogilby, 1837, Östlicher, Bongo, Kenia-Bongo, Deutschland, Hessen, Frankfurt, /, M., Gefangenschaft

 

Tragelaphus eurycerus isaaci - 1. Fund

(Gefangenschaft)
Daten Tragelaphus eurycerus isaaci - 1. Fund

 

Funddaten:

Gefunden in Deutschland (Hessen)

Im „Zoo Frankfurt“ in Frankfurt / Main.

(105 m Höhe NN)

 

Größe:

 

 

Funddatum:

26.12.2011

 

nach oben




 

Der Bongo (Tragelaphus eurycerus) ist eine afrikanische Antilopenart. Von seinen nchsten Verwandten, dem Kleinen Kudu (Tragelaphus imberbis), dem Groen Kudu (Tragelaphus strepsiceros), der Nyala-Antilope (Tragelaphus angassii) sowie der Sitatunga-Antilope (Tragelaphus spekei), unterscheidet er sich am aufflligsten dadurch, dass bei ihm auch die Weibchen Hrner tragen. Wegen dieses Umstands wird er gelegentlich einer eigenen Gattung Boocercus zugeordnet. Auch eine nhere Verwandtschaft mit den Elenantilopen ist mglich, dafr sprechen die horntragenden Weibchen, die hnliche Schwanzform und das Fehlen von Leistendrsen.

Die Schulterhhe des Bongos betrgt 1,25 Meter.[1] Die Mnnchen sind mit einem Gewicht bis zu 280 kg erheblich schwerer als die Weibchen, die bis zu 253 kg wiegen knnen (Daten von Wildfngen aus Kenia von 1971).

Beide Geschlechter tragen ein leierfrmig gewundenes Gehrn, das bis zu 100 cm lang wird. Die Hrner der weiblichen Tiere sind dnner und schmaler und laufen enger zusammen als die der Bullen. Das leuchtend rot- bis kastanienbraune Haarkleid ist auf beiden Krperseiten mit 10 bis 16 schmalen, weien Streifen markiert. Bullen sind krftiger gefrbt als die Bongokhe. Mit zunehmendem Alter wird das Haarkleid dunkler. Die Streifen beginnen in der Rckenmhne und reichen bis zum Bauch/zu den Keulen. Die Bauchseite ist dunkler, und die Vorderlufe und der Kopf tragen eine auffllige schwarzweie Musterung.

Der Bongo lebt in dichten Wldern, manchmal sogar im Bambusdickicht. Hier ist der Bongo zwar tagaktiv, lebt aber so verborgen im dichtesten Gebsch, dass man ihn kaum jemals zu Gesicht bekommt. Der Bongo ernhrt sich auer vom Laub von verschiedenen anderen Pflanzen.

Die Mnnchen sind Einzelgnger, die Weibchen leben mit den Nachkommen in Verbnden von etwa fnf bis zwanzig Tieren. In Zoos kann man die Tiere in greren Gruppen mit einem adulten Bullen halten. Auf die Schreckhaftigkeit der Tiere muss unbedingt Rcksicht genommen werden.

Ein einzelnes Junges wird nach einer Tragzeit von 282 bis 291 Tagen geboren. In zoologischen Grten wurden bis 1997 1.090 Bongoklber geboren (Aufzuchtquote 80 %, steigende Tendenz). Bei nur sechs dieser Geburten handelte es sich um Mehrlingsgeburten (fnf Zwillingsgeburten und eine Drillingsgeburt). Das Geburtsgewicht betrgt 17?27 kg, Bullklber sind meistens schwerer als Kuhklber; mnnliche Zwillinge wogen knapp 20 kg (Zoo Wuppertal 1999). Neugeborene Bongos haben eine Schulterhhe von 70 cm. Die Kopf-Rumpf-Lnge wurde mit rund 90 cm gemessen. Bongogeburten finden das ganze Jahr ber statt, es gibt keine feste Wurfzeit.

Im Alter von knapp zwei Jahren werden Bongos geschlechtsreif, die Mehrzahl der in Zoos geborenen Bongokhe bekam ihr erstes Kalb im dritten Lebensjahr. Die Fruchtbarkeit hlt bis ins hohe Alter an, mehrere Bongokhe zchteten noch im Alter von 17 Jahren. Bongokhe kommen alle drei Wochen fr etwa drei Tage in Hitze. Der strus ist aber auch fr erfahrene Tierpfleger schwer zu erkennen, Anhaltspunkt kann das Verhalten des Bongobullen sein. Mehrere Paarungen am Tag sind mglich.

Bongos sind keine besonders langlebigen Tiere, nur wenige in Zoos gehaltene Bongos wurden 15 Jahre oder lter. Der Altersrekord (Bongokuh) liegt bei knapp 21 Jahren, der langlebigste Zoo-Bongobulle wurde mindestens 16 Jahre alt (Stand 1997).

Man unterscheidet zwei Unterarten, den Westlichen Bongo (Tragelaphus eurycerus eurycerus) und den stlichen Bongo oder Kenia-Bongo (Tragelaphus eurycerus isaaci (Thomas, 1902)). Der Westliche Bongo in den groen Regenwldern West- und Zentralafrikas gilt noch als relativ hufig (obwohl auch seine Bestnde infolge der Waldzerstrung zurckgehen) und wird von der International Union for Conservation of Nature and Natural Resources (IUCN) als potenziell gefhrdet eingestuft (near threatened).[2] Der stliche Bongo lebt nur in kleinen Waldgebieten Kenias und gilt als vom Aussterben bedroht (critically endangered).[3]

In Uganda gilt der Kenia-Bongo seit 1913 als ausgestorben und ist damit ein Endemit der Bergwlder Kenias. Etwa 100 Tiere leben hauptschlich im Aberdare-Gebiet, des Weiteren im Mount-Kenya-Massiv, im Mau-Wald und im Eburu-Wald.[3][4]

(Quelle: Wikipedia  )

nach oben