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Eptesicus nilssoni (Keyserling & Blasius, 1839) -- Nordfledermaus} Eptesicus nilssoni -  1. Fund
Eptesicus nilssoni - 1. Fund



 

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Schlüsselwörter:

Veneroida, Tellinidae, Muscheln, Plattmuscheln, Tellmuscheln, Macoma, balthica, Linnæus, 1758, Baltische, Plattmuschel, Rote, Bohne, Deutschland, Niedersachsen, Baltrum

 

Macoma balthica - 3. Fund

 
Daten Macoma balthica - 3. Fund

 

Macoma balthica -  3. Fund
Macoma balthica -  3. Fund
   

Funddaten:

Gefunden in Deutschland (Niedersachsen)

Am Strand der Insel Baltrum, im Baltrum-Westdorf.

(O m Höhe NN)

 

Größe:

20,4 x 17,5 x 4,6 mm

 

Funddatum:

04.07.2006

 

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Macoma balthica - 3. Fund   

Die Baltische Plattmuschel (Limecola balthica), auch Nordische Tellmuschel, Baltische Tellmuschel oder Rote Bohne genannt, ist eine Muschelart aus der Familie der Tellmuscheln (Tellinidae), die in der Nord- und Ostsee zu finden ist. Sie kommt aber auch im Atlantik vor.[1]

Das fast gleichklappige, aufgeblhte Gehuse der Baltischen Plattmuschel ist eifrmig bis gerundet-dreieckig. Es wird bis zu 30 Millimeter lang. Das Lngen-/Breiten-Verhltnis betrgt etwa 1:1,2 und ist deutlich ungleichseitig. Die vergleichsweise kleinen Wirbel befinden sich annhernd in der Mitte des Gehuses. Das Vorderende ist weit gerundet, der hintere Gehuseteil keilfrmig. Der vordere Dorsalrand ist kurz, verluft zunchst fast gerade, und geht dann in den weit gerundeten Vorderrand ber. Der hintere Dorsalrand ist nur schwach gewlbt, das Hinterende ist fast zugespitzt. Der bauchseitige oder Ventralrand ist weit gerundet. Das Hinterende des Gehuses ist leicht nach rechts gebogen. Am Hinterende klafft das Gehuse leicht auseinander.

Das braune Ligament-Band erstreckt sich hinter den Wirbeln auf ein Drittel der Lnge des hinteren Dorsalrandes. In jeder Klappe sind zwei Kardinalzhne vorhanden. In der linken Klappe ist der vordere Kardinalzahn gefurcht und zweispitzig, der hintere klein. In der rechten Klappe ist dagegen der hintere Kardinalzahn gefurcht und zweispitzig und der vordere Kardinalzahn klein. Lateralzhne sind nicht vorhanden. Der Mantel ist tief eingebuchtet, die Form der Bucht ist jedoch etwas variabel. Die ventrale Begrenzung der Mantelbucht fllt auf drei Vierteln mit dem ventralen Mantelrand zusammen, dann steigt die Bucht nach schrg oben an. Es sind zwei in etwa gleich groe Schliemuskeln vorhanden, deren Form etwas unterschiedlich ist. Der vordere Schliemuskel ist lnglich, der hintere Schliemuskel eher eifrmig.

Die beigefarbene bis hellgraue Schale ist dickwandig und fest. Die Oberflche zeigt randparallele feine Rippen und Vertiefungen und feinere Anwachsstreifen. Der Gehuserand ist glatt. Das Periostracum ist ein dnner, beigefarbener oder hellgrauer, glnzender berzug. Auf der Auenseite sind einige dunklere, randparallele Bnder, oft auch gelblich, orange oder rosa. Die Schaleninnenseite ist meist rtlich getnt, deshalb wird sie auch Rote Bohne genannt. Ihre Siphonen sind nicht miteinander verwachsen, sehr lang und dehnungsfhig.

Die Baltische Plattmuschel ist rundlicher, hat ein kleineres Lngen- zu Breiten-Verhltnis und ist weniger abgeflacht als die Kalk-Plattmuschel (Macoma calcarea). Letztere ist zudem deutlich grer, fast etwa doppelt so gro.

Die Baltische Plattmuschel ist im Atlantik sowie in der Nord- und Ostsee zu finden. Auerdem kommt sie an den Ksten des Nrdlichen Eismeeres vor. Im Ostatlantik war sie noch vor etwa 50 Jahren bis zur Nordkste der Iberischen Halbinseln zu finden. Dort ist sie inzwischen (2016) ausgestorben. Die sdliche Verbreitungsgrenze ist derzeit in etwa auf Hhe der Mndung der Gironde (Sdwestfrankreich).[2][3]

Die Baltische Plattmuschel lebt ca. 4 bis 10 cm tief eingegraben, und auf der linken Klappe liegend, im Schlick- und Mischwatt, ist jedoch auch noch in der tieferen Nordsee anzutreffen. Sie entwickelt sehr hohe Bestandsdichten bis zu 2000 Individuen pro Quadratmeter. Ihr groer beweglicher Grabfu ermglicht schnelles Eingraben, wenn sie durch Strmungen freigelegt wird. Die Plattmuschel kann sich auch ber ihren lngeren Einstrmsipho ernhren, mit dem sie den Wattboden nach Nahrung (Kieselalgen und Bakterien) absuchen kann. Da sie nicht besonders tief im Boden lebt und auerdem bei Frost berleben kann, stellt sie, genau wie die Herzmuschel, eine wichtige Nahrung fr Watvgel dar. Die Unterart Limecola balthica balthica ist besonders angepasst an niedrige Salinitt und toleriert Werte von noch drei Promille.[4]

Das Taxon stellte Carl von Linn 1758 als Tellina balthica auf.[5] Als typischen Lebensraum gab er die Ostsee an, was er auch mit dem Artnamen zum Ausdruck brachte. Leach stellte 1819 die Gattung Macoma auf. Die Art wurde lange Zeit zur Gattung Macoma gestellt. Thomas Brown stellte 1848 die Gattung Limecola auf, die lange Zeit in Vergessenheit geriet. Gattung und Art sind allgemein als gltige Taxa akzeptiert.[6]

Die Art wird in zwei Unterarten unterteilt:

(Quelle: Wikipedia  )

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