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Picus viridis (Linnæus, 1758) -- Grünspecht} Picus viridis -  7. Fund
Picus viridis - 7. Fund



 

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Schlüsselwörter:

Hemiptera, Aphididae, Schnabelkerfen, Röhrenblattläuse, Phyllaphis, fagi, Linnæus, 1767, Buchenblattlaus, Deutschland, Hessen, Ulrichstein

 

Phyllaphis fagi - 1. Fund

 
Daten Phyllaphis fagi - 1. Fund

 

Phyllaphis fagi -  1. Fund
Phyllaphis fagi -  1. Fund
Phyllaphis fagi -  1. Fund
 

Funddaten:

Gefunden in Deutschland (Hessen)

Auf der Burgruine bei Ulrichstein.

(585 m Höhe NN)

 

Größe:

ca. 4 mm

 

Funddatum:

26.05.2011

 

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Phyllaphis fagi - 1. Fund   

Die Buchenblattlaus (Phyllaphis fagi), auch als Wollige Buchenlaus, Buchenzierlaus, Buchenblattbaumlaus oder Buchenwolllaus bezeichnet, ist eine Blattlaus aus der Gattung Phyllaphis in der Familie der Zierblattluse (Callaphididae). Aufflliges Merkmal der Buchenblattlaus sind weie Ausscheidungen von Wachswolle, die den Tieren anhaften.

Die Luse erreichen eine Krperlnge von ein bis drei Millimetern und sind hellgrn, einige Tiere zeigen eine unterschiedlich ausgeprgte dunkle Bnderung des Hinterleibs. Geflgelte wie auch ungeflgelte Tiere scheiden aus den zu Rckenporen zurckgebildeten Rckenrhren weie bis blulichweie Wachsfden aus, die ihnen ein wolliges Erscheinungsbild verleihen.

Wirtspflanzen der Buchenblattlaus sind Buchenarten, in Europa insbesondere die Rotbuche und deren Varietten wie Blutbuche und Sntel-Buche, in Nordamerika die Amerikanische Buche und in der Trkei die Orient-Buche. Selten siedeln die Tiere auf unterstndigen Pflanzen wie dem Wald-Frauenfarn. Im Gegensatz zu vielen anderen Blattlusen ist die Buchenblattlaus nicht wirtswechselnd; auch geflgelte Generationen suchen keine anderen Wirtspflanzenarten auf.

Die holozyklische Generationsfolge beginnt im Frhjahr mit dem Schlpfen der Eilarven aus den Wintereiern, die im Vorjahr an Knospen und Rindenspalten der Wirtspflanze abgelegt wurden. Die zunchst 1 mm groen Tiere suchen austreibende Knospen zur Nahrungsaufnahme auf, wo sie sich ? abhngig von den Witterungsbedingungen ? nach etwa zwei bis drei Wochen und mindestens drei Hutungen zu ungeflgelten, 2?3 mm groen Fundatrices (lateinisch Fundatrix: Stammmutter) entwickeln. Ein bis zwei Tage nach der letzten Hutung (Ende Mai) beginnen sie mit der Geburt von Junglarven der nachfolgenden Generation (Virgines). Eine Fundatrix kann bis zu 80 Virgines hervorbringen.

Die Virgines der ersten Generation bilden Kolonien auf der Unterseite befallener Bltter. Whrend des Sommers treten mehrere Generationen auf, dabei entwickeln sich sowohl geflgelte wie ungeflgelte Imagines, die bis zum Herbst weitere Generationen durch ungeschlechtliche Vermehrung hervorbringen. Erst im Herbst erscheint eine geschlechtliche Generation mit geflgelten Mnnchen. Nach der Begattung legen die Weibchen 10 bis 16 Wintereier an der Wirtspflanze ab.

Wie alle Blattluse ernhrt sich Phyllaphis fagi berwiegend von Aminosuren aus den Leitbndeln der Wirtspflanze, die sie mit den zum Saugrssel ausgebildeten Mundwerkzeugen ansticht. Der berwiegende Teil dieses an Kohlenhydraten reichen Phloemsafts wird als zuckerhaltiger Honigtau wieder ausgeschieden.

Das Verbreitungsgebiet erstreckt sich ber groe Teile des warmgemigten Europas bis zum Kaukasus.[1] In Asien gibt es unter anderem Vorkommen in Anatolien.[2] Zudem findet man die Art in Nordamerika, Australien und Neuseeland.[1]

Bltter und Triebe der Wirtspflanze knnen bei starkem Befall so stark geschdigt werden, dass die befallenen Bltter sich von den Rndern her einrollen und hufig auch unter Braunfrbung von den Rnder her vertrocknen. Auch vollstndig verdorrte Triebspitzen gehren zum Schadbild. Whrend bei greren Bumen solche Schden in der Regel kaum ins Gewicht fallen, knnen sie bei Jungkulturen und Hecken deutliche Zuwachsausflle verursachen.

Die Buchenblattlaus ist eine bienenwirtschaftlich wichtige Erzeugerin von Honigtau.[3] Zu den Frefeinden gehren Schwebfliegen, Schlupfwespen, Florfliegen und Marienkfer.

(Quelle: Wikipedia  )

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