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Ischnura elegans (Vander Linden, 1820) -- Große Pechlibelle} Ischnura elegans - 10. Fund
Ischnura elegans - 10. Fund



 

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Schlüsselwörter:

Ciconiiformes, Ciconiidae, Storchenvögel, und, Schreitvögel, Störche, Ciconia, ciconia, Linnæus, 1758, Weißstorch, Deutschland, Hessen, Burkhards

 

Ciconia ciconia - 4. Fund

 
Daten Ciconia ciconia - 4. Fund

 

Ciconia ciconia -  4. Fund
Ciconia ciconia -  4. Fund
Ciconia ciconia -  4. Fund
 

Funddaten:

Gefunden in Deutschland (Hessen)

Auf einer Wiese an der B276 zwischen Burkhards und Eschenrod.

(377 m Höhe NN)

 

Größe:

 

 

Funddatum:

27.05.2011

 

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Der Weistorch (Ciconia ciconia), auch Klapperstorch[1] genannt, ist eine Vogelart aus der Familie der Strche (Ciconiidae). Er war 1984 und 1994 in Deutschland Vogel des Jahres.

Weistrche sind etwa 80 bis 100 cm lang und haben eine Flgelspannweite von etwa 200 bis 220 cm. Bis auf die schwarzen Schwungfedern ist das Federkleid rein wei. Schnabel und Beine sind rtlich. Weistrche haben ein Gewicht von etwa 2,5 bis 4,5 kg.

Die Stimme des Weistorchs ist nur schwach ausgeprgt. Er verstndigt sich durch Klappern mit dem Schnabel, deshalb wird er auch Klapperstorch[1] genannt. Geklappert wird zur Begrung des Partners am Nest und zur Verteidigung gegen Nestkonkurrenten. Auch sein Balzritual geht mit ausgiebigem gemeinsamem Schnabelklappern einher.

Der Weistorch ernhrt sich von Kleintieren wie Regenwrmern, Insekten, Froschlurchen, Musen, Ratten, Fischen, Eidechsen, Schlangen sowie von Aas. Selten frisst er Eier und Nestlinge anderer Vgel, vor allem bodenbrtender Arten. Er ist auf keine Nahrung spezialisiert, sondern frisst Beute, die hufig vorhanden ist. Deshalb bezeichnet man den Weistorch als Nahrungsopportunisten. Auf der Insel Fhr ernhren sich die Weistrche auch aus dem Wattenmeer. Sie fressen dabei Krabben und Fische.[2]

Seine Jagdmethode ist hchst charakteristisch und macht ihn schon aus weiter Entfernung erkennbar: Er schreitet auf der Suche nach Beute durch Wiesen und Sumpfland und stt dann blitzartig mit dem Schnabel auf seine Beute herab. Daneben kann er auch wie ein Reiher mit angewinkelten Beinen an einem Mauseloch lauern und dann pltzlich zustoen. In seichten Gewssern durchschnbelt er das Wasser nach Beute.

Der Weistorch, der ein Alter von ber 35 Jahren erreichen kann,[3] nistet auf Felsvorsprngen, Bumen, Gebuden und Strommasten. Er besiedelt offene und halboffene Landschaften. Dabei bevorzugt er feuchte und wasserreiche Gegenden wie Flussauen und Grnlandniederungen. In Europa brtet er von Spanien bis Russland, in Nordafrika und Vorderasien (Trkei bis Kaukasus). Weistrche werden im Alter von etwa vier Jahren geschlechtsreif.

Der Nistplatz der Weistrche wird als Horst bezeichnet. Die Brutzeit erstreckt sich von Anfang April bis Anfang August.[4] Dabei whlt das frher ankommende Mnnchen den Standort so,[5] dass sich in rund drei bis fnf Kilometer Umkreis ausreichend groe Nahrungsgrnde finden. Die Verknappung solcher Gebiete selbst im lndlichen Raum Sddeutschlands fhrt dazu, dass man kaum noch die frheren groen Storchenkolonien mit bis zu fnf Horsten auf einem Hausdach oder mehr als 50 Nestern in einem Dorf findet.[6]

Da ein Storchenpaar seinem Horst ber Jahrzehnte treu bleibt und der Nestbau nie abgeschlossen wird,[7] kann der Horst eine Hhe von mehreren Metern und ein Gewicht von zwei Tonnen erreichen[6] ? kein anderer europischer Vogel betreibt einen derart groen Nestbau.[8] Der Wechsel eines Nests geschieht in der Regel dann, wenn sich das Mnnchen mit einem neuen Weibchen paart oder im Vorjahr ein Bruterfolg ausblieb.[9]

In der Obhut eines Tierparks kann es bei Anftterung auch zur berwinterung eines Storchenpaares am Nistplatz kommen. Das Gelege besteht aus 2 bis 7,[10] durchschnittlich aus 3,81 Eiern,[11] wei mit feiner Krnung und doppelt so gro wie ein Hhnerei. Die Brutzeit, in der beide Partner abwechselnd brten, dauert 30 bis 32 Tage;[12] durchschnittlich werden dabei 2,96 Jungstrche ausgebrtet.[11] Die anschlieende Nestlingszeit dauert zwischen 58 und 64 Tagen.[13] Der Bruterfolg pro Nest ist in Mitteleuropa weitgehend unabhngig von der menschlichen Besiedelungsdichte in der Umgebung.[11]

Der Weistorch ist ein Zugvogel, der meistens jhrlich weite Strecken zwischen seinen Brutquartieren und seinen Winterquartieren in Afrika sdlich der Sahara zurcklegt. Der Weistorch ist ein Segelflieger, der zum Zug warme Aufwinde (Thermik) nutzt. Da ber dem Wasser keine Thermik entsteht, umfliegt der Weistorch das Mittelmeer, um nach Afrika zu gelangen.

(Quelle: Wikipedia  )

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