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Basiliscus plumifrons (Cope, 1876) -- Stirnlappenbasilisk} Basiliscus plumifrons -  2. Fund
Basiliscus plumifrons - 2. Fund



 

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Schlüsselwörter:

Psittaciformes, Psittacidae, Papageien, Eigentliche, Melopsittacus, undulatus, Shaw, 1805, Wellensittich, Deutschland, Hessen, Schotten, Gefangenschaft

 

Melopsittacus undulatus - 1. Fund

(Gefangenschaft)
Daten Melopsittacus undulatus - 1. Fund

 

Melopsittacus undulatus -  1. Fund
Melopsittacus undulatus -  1. Fund
Melopsittacus undulatus -  1. Fund
Melopsittacus undulatus -  1. Fund

Funddaten:

Gefunden in Deutschland (Hessen)

Im „Vogelpark“ in Schotten.

(325 m Höhe NN)

 

Größe:

 

 

Funddatum:

23.05.2011

 

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Melopsittacus undulatus - 1. Fund   

Der Wellensittich (Melopsittacus undulatus) ist eine Vogelart, die zur Familie der Eigentlichen Papageien (Psittacidae) gehrt. Es handelt sich um kleine Vgel mit einem schmalen, stark stufigen Schwanz. Die Geschlechter sind gleich gefrbt, Jungvgel hneln den adulten Vgeln. Wellensittiche sind im Freiland die am hufigsten vorkommende Papageienart Australiens, die Hufigkeit ist aufgrund der uneinheitlichen klimatischen Bedingungen jedoch regional verschieden. Wegen der zunehmenden Weidewirtschaft, in deren Folge zahlreiche Viehtrnken eingerichtet wurden, verbesserten sich ihre berlebensmglichkeiten in vielen der ariden Regionen Australiens. Dies hat teilweise zu einem deutlichen Anstieg der Individuenzahl gefhrt.

In ihrem natrlichen Verbreitungsgebiet leben Wellensittiche in teils sehr groen Schwrmen. Diese fallen durch ihr Fluggerusch sowie durch ihre trillernden Kontaktrufe auf. In klimatisch gnstigen Regionen sind Wellensittiche Standvgel. In Trockenklimaten ziehen sie weiter, wenn die Wasserstellen austrocknen.

Wellensittiche werden in Europa seit 1840 als Ziervgel gehalten. Bereits in der zweiten Hlfte des 19. Jahrhunderts wurde der Vogel in groer Zahl gezchtet, um die Nachfrage nach dieser Art zu befriedigen. Heute ist der Wellensittich die vermutlich am hufigsten gehaltene Papageienart weltweit. Es existieren zahlreiche in Gre, Farbe und Gefiedermerkmalen von der Wildform abweichende Zuchtformen.

Wellensittiche der Wildform sind rund 18 cm lang[1] und weisen keinen auffallenden Geschlechtsdimorphismus auf.[2] Weibchen sind geringfgig schwerer und erreichen ein Krpergewicht zwischen 24 und 40 Gramm, whrend Mnnchen der Wildform zwischen 22 und 32 Gramm wiegen.[1] Die Geschlechter lassen sich vor allem anhand der Farbe der Wachshaut unterscheiden, die bei der Wildform bei den Mnnchen blau und bei den Weibchen braun ist.

Wellensittiche besitzen eine leuchtend grne Grundfrbung, die von einer schwarzen Querbnderung, den namensgebenden Wellen, berlagert wird. Die Bnderung beginnt am Vorkopf. Das Wellenmuster ist auf Kopf und Vorderrcken sehr fein und geht auf den Flgeldecken in breite Querstreifen ber. Die Stirn, die Augenregion, die Kehle und die vordere Wangenhlfte sind gelb. An den Wangen besitzen sie je einen blauen Fleck, ber der Kehle finden sich vier bis sechs schwarze rundliche Flecken. Bei Mutationsformen kann die Zahl der Kehlflecken abweichen.

Die Unterflgeldecken sind grn, der Schwanz grnlichblau und die ueren Federn krzermittig mit gelben Band. Die Fe sind grulichblau.[3] Unter Ultraviolettstrahlung fluoreszieren einige Federn des Kopfgefieders bei der Wildform, nicht aber bei blauen und weien Zuchtformen, schwefelgelb.[4] Wellensittiche sind Tetrachromaten und UV-sichtig.[5]

Jungvgel sind insgesamt etwas matter als die adulten Vgel gefrbt. Die Wellenzeichnung beginnt bei ihnen bereits auf Stirn und Vorscheitel.[6] Die schwarzen Flecken auf der Kehle sind verwischt oder fehlen sogar ganz. Sie unterscheiden sich von den adulten Wellensittichen durch eine rosaviolette Frbung der Wachshaut, eine dunkle Augenhaut und Iris.

Der Wellensittich zhlt zur Fauna Australiens und ist in seiner natrlichen Verbreitung auf den australischen Kontinent beschrnkt. Er besiedelt fast das ganze australische Festland und fehlt nur im uersten Sdwesten, auf der mit tropischem Regenwald bestandenen Kap-York-Halbinsel und in den meisten Kstenregionen Nord- und Ostaustraliens.[7] Es gibt Sichtungen von Wellensittichen in Tasmanien. Dabei handelt es sich aber um Gefangenschaftsflchtlinge.[6]

In Regionen, in denen Wasser und Nahrung ganzjhrig zur Verfgung stehen, ist der Wellensittich ein Standvogel. Dies ist beispielsweise im nrdlichen Ostaustralien der Fall.[8] Die unregelmigen Niederschlge und die Abhngigkeit der Wellensittiche von Samen von Bodendeckerpflanzen wie Gras zwingen die Wellensittiche jedoch in den meisten australischen Regionen zu einem nomadischen Leben. Inwieweit die Wanderungen des Wellensittichs einer saisonal bedingten Nord-Sd-Richtung unterliegen oder sie nur opportunistisch nomadisieren, ist nach wie vor strittig.[8] Es gibt Indizien, die darauf hinweisen, dass ltere und damit erfahrenere Wellensittiche traditionelle Nahrungsgrnde auf diesen Wanderungen aufsuchen. Unerfahrene Sittiche folgen ihnen entweder oder vagabundieren ungerichtet auf der Suche nach geeigneten Nahrungsgrnden.[8] Ziehende Wellensittiche legen auf ihren Wanderungen immer nur verhltnismig kurze Strecken zurck. Sie sind im Freiland nicht in der Lage, grere Fettdepots aufzubauen, sodass ihnen keine lang anhaltenden Flge mglich sind. Wellensittiche fliegen maximal drei Stunden ohne Unterbrechung und knnen in dieser Zeit etwa 100 Kilometer zurcklegen.[9]

Verwilderte Bestnde in Kuwait[10] und Florida[11] existieren nicht mehr.

(Quelle: Wikipedia  )

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