beste Ansicht = 1280x1024 pix
Erweiterte Suche
 

Zufallsbild

Littorina (Melarhaphe) neritoides (Linnæus, 1758) -- Kleine Strandschnecke} Melarhaphe neritoides -  2. Fund
Melarhaphe neritoides - 2. Fund



 

Impressum

ÿ¿ÿ¿ÿ¿ÿ¿ÿ¿ÿ¿ÿ¿ÿ¿ber mich...

 

E-Mail

Schlüsselwörter:

Carnivora, Herpestidae, Raubtiere, Mangusten, Suricata, suricatta, Schreber, 1776, Erdmännchen, Deutschland, Hessen, Schotten, Gefangenschaft

 

Suricata suricatta - 1. Fund

(Gefangenschaft)
Daten Suricata suricatta - 1. Fund

 

Suricata suricatta -  1. Fund
Suricata suricatta -  1. Fund
Suricata suricatta -  1. Fund
 

Funddaten:

Gefunden in Deutschland (Hessen)

Im „Vogelpark“ in Schotten.

(325 m Höhe NN)

 

Größe:

 

 

Funddatum:

23.05.2011

 

nach oben




Vorheriges Bild:
Suricata suricatta - 1. Fund  
Nächstes Bild:
Suricata suricatta - 1. Fund   

Das Erdmnnchen (Suricata suricatta), auch Surikate oder veraltet Scharrtier genannt, ist eine Sugetierart aus der Familie der Mangusten (Herpestidae). Mit durchschnittlich 700 bis 750 g ist es eine der kleinsten Mangustenarten, es hat ein hellgraues Fell mit unaufflligen Querstreifen. Erdmnnchen leben in trockenen Regionen im sdlichen Afrika. Sie leben in Gruppen von vier bis neun Tieren mit ausgeprgtem Sozialverhalten und ernhren sich vorwiegend von Insekten. Sie zhlen nicht zu den bedrohten Arten.

Erdmnnchen sind nach den Zwergmangusten die kleinsten Mangusten. Sie erreichen eine Kopfrumpflnge von 24,5 bis 29 cm, der Schwanz misst 19 bis 24 cm. Sie wiegen zwischen 620 und 970 g,[1] mit durchschnittlich 731 g sind Mnnchen geringfgig schwerer als Weibchen, die durchschnittlich 720 g erreichen.[2] Ihr Krperbau ist schlank und langgestreckt, die Beine sind kurz. Die krftigen Vorderbeine enden in vier Zehen, die mit scharfen und rund 15 mm langen Krallen versehen sind. Die Hinterpfoten tragen ebenfalls vier Zehen, die Krallen sind mit 8 mm aber deutlich krzer. Die Fe sind bis zum Knchel unbehaart.

Das Fell ist weich und eng am Krper anliegend, seine Frbung variiert von hellbraun bis graubraun, die nur sprlich behaarte Unterseite ist heller. Die Tiere im Sden des Verbreitungsgebietes sind generell dunkler als die Tiere im Norden. Am Rcken verlaufen dunkle, manchmal verwaschene Querstreifen. Die Augen sind von dunklen Flecken umgeben, auch die Ohren sind schwarz. Die Lnge der Deckhaare an der Schulter betrgt rund 15 mm, am Rumpf werden sie etwa 30 bis 40 mm lang. Der schlanke Schwanz ist zugespitzt und nicht buschig, er ist gelblichbraun und endet in einer schwarzen Spitze.

Der Schdel ist hoch und rundlich, charakteristisch sind die groen Augenhhlen, die mehr als 20 % der Schdellnge ausmachen. Die Schnauze ist relativ gro und zugespitzt. Die Ohren sind klein und halbmondfrmig, sie knnen geschlossen werden, damit beim Graben kein Sand eindringen kann. Die Zahnformel lautet I 3/3 - C 1/1- P 3/3- M 2/2, insgesamt haben sie also 36 Zhne. Die ueren oberen Schneidezhne sind grer als die brigen Schneidezhne, die oberen Eckzhne sind gerade, die unteren gebogen. Die Backenzhne zeigen Anpassungen an die Insektennahrung: Die Molaren sind breit und haben spitze Hcker, die bei allen Landraubtieren vorhandene Brechschere ist nur schwach ausgeprgt.

Erdmnnchen leben im sdlichen Afrika. Vorkommen sind aus der Republik Sdafrika, dem westlichen und sdlichen Namibia, dem sdwestlichen Botswana und einem kleinen Teil des sdwestlichen Angola bekannt. Besiedelt werden eventuell auch die tieferen Lagen von Lesotho. Sie leben in trockenen, offenen Landschaften mit kurzem Grasland und sprlichem Gehlzwuchs.[3] Ihr bevorzugter Lebensraum ist die Savanne, aber sie leben auch in Halbwsten.

Als sehr gesellige Tiere leben Erdmnnchen in Kolonien mit bis zu dreiig Individuen. blicherweise reproduziert nur das dominante Weibchen mit zwei bis drei Wrfen pro Jahr, whrend die subdominanten Weibchen in die sterile Helferinnen-Rolle gedrngt werden. Allerdings klappt die reproduktive Unterdrckung nicht immer perfekt, so dass auch diese Weibchen hin und wieder werfen. Zwischen dominanten und subdominanten Weibchen entsteht dann starke reproduktive Konkurrenz und man versucht, in den ersten 24 Stunden nach der Geburt gegenseitig die neugeborenen Jungtiere umzubringen. Das dominante Weibchen ist in diesem Wettbewerb allerdings einen Schritt voraus, denn aufgrund seiner sozialen Vormachtstellung ist es in der Lage, potenzielle Kindstterinnen fr die riskante Zeit um die Geburt herum aus der Gruppe zu vertreiben. Haben die Jungtiere die ersten Tage berlebt, so sind die ausgegrenzten Weibchen als Helferinnen in der Gruppe wieder willkommen.[4] Gemeinsam unterhlt eine Kolonie einen Bau. Obwohl sie selbst graben knnen, ersparen sie sich lieber diese Arbeit und nehmen die Bauten von Erdhrnchen in Besitz, die sie dann nur noch zu erweitern brauchen. Im Zuge der Arbeitsteilung hocken mehrere Mitglieder der Gruppe vor den Eingngen, nur auf den Hinterbeinen sitzend, und halten Ausschau nach Feinden. Als Alarmzeichen wird ein charakteristisches Bellen von sich gegeben, das fr alle Tiere der Kolonie das Zeichen ist, schnellstmglich Zuflucht im Bau zu suchen. Die Aufgabe des Wachehaltens wechselt unter den Tieren whrend des Tages mehrmals. Whrend einige Gruppenmitglieder Wache halten, suchen andere nach Nahrung. Diese besteht zu fast 90 % aus Insekten und zu kleineren Anteilen aus Vgeln, Eidechsen, Skorpionen und Eiern. Erdmnnchen sind tagaktiv; bei Nacht, aber auch an regnerischen Tagen und bei besonders extremer Mittagshitze verbergen sie sich in ihrem Bau.

Ein Wurf umfasst etwa zwei bis vier Junge. Die Tragezeit betrgt im Schnitt 77 Tage. Bei der Geburt sind Augen und Ohren der Jungen geschlossen. Sie ffnen sich erst nach zwei Wochen. Die ersten zwei Monate werden die Jungtiere gesugt. Erdmnnchen sind nach etwa einem Jahr geschlechtsreif. Pro Jahr knnen Erdmnnchen bis zu dreimal Junge groziehen. Dies ist mglich, da sich alle Mitglieder der Kolonie gegenseitig bei der Aufzucht untersttzen. Erdmnnchen werden etwa sechs Jahre alt.

Das Beutemachen, also das Fangen und Tten, wird den Jungen schrittweise beigebracht. So legen sie etwa den Jungen bei den Jagdausflgen erst einen toten Skorpion vor. Dann legen sie einen lebenden Skorpion vor, dem sie aber den Giftstachel ausgerissen haben. Erst wenn die Jungen lter werden und die Erwachsenen lngere Zeit beobachten konnten, wird zunehmend noch lebende und kampffhige Beute vorgelegt. Orientierung dafr bietet der Bettelruf der Jungen, der sich mit dem Alter verndert.[5][6]

Den Namen hat das Erdmnnchen, da es nach Menschenart oft auf zwei Beinen steht, um die Umgebung zu beobachten. Im Englischen heien sie nach ihrem Afrikaans-Namen ?Meerkat?, was jedoch nichts mit der Primatengattung Meerkatze zu tun hat. In der Republik Sdafrika sind Erdmnnchen nicht immer gern gesehen. Mit ihrer Bauttigkeit zerstren sie manchmal Farmland. Auerdem knnen sie die Tollwut bertragen, und in mehreren Fllen wurden Menschen von tollwtigen Erdmnnchen gebissen und infiziert.

In der BBC-TV-Dokumentation Die letzten Drachen wird berichtet, wie abgerichtete Erdmnnchen zum Aufspren von Schlangen in stdtischen Wohnungen eingesetzt werden.[7] Um eine Familie von Erdmnnchen dreht sich der Kinofilm Wchter der Wste von James Honeyborne aus dem Jahre 2008. Dieser Film vermischt Dokumentarisches mit einer erzhlten Handlung und wird so zum ?Abenteuerfilm fr Kinder.?[8]

(Quelle: Wikipedia  )

nach oben