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Pseudomogoplistes squamiger (Fischer, 1853)} Pseudomogoplistes squamiger -  1. Fund (Weibchen)
Pseudomogoplistes squamiger - 1. Fund (Weibchen)



 

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Schlüsselwörter:

Perissodactyla, Mesaxonia, Equidae, Unpaarhufer, Pferde, Equus, africanus, f., asinus, Linnæus, 1758, Afrikanischer, Esel, Amerikanischer, Miniaturesel, Deutschland, Sachsen, Aue, Gefangenschaft

 

Equus africanus f. asinus - 1. Fund

(Gefangenschaft)
Daten Equus africanus f. asinus - 1. Fund

 

Equus africanus f. asinus -  1. Fund
Equus africanus f. asinus -  1. Fund
Equus africanus f. asinus -  1. Fund
Equus africanus f. asinus -  1. Fund
Equus africanus f. asinus -  1. Fund
     

Funddaten:

Gefunden in Deutschland (Sachsen)

Im „Tiergarten Aue".

(345 m Höhe NN)

 

Größe:

 

 

Funddatum:

18.04.2011

 

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  Nächstes Bild:
Equus africanus f. asinus - 1. Fund   

Der Afrikanische Esel (Equus asinus, teilweise auch Equus africanus), zur Unterscheidung vom Asiatischen Esel oder Halbesel auch Echter Esel genannt, ist eine Sugetierart aus der Familie der Pferde (Equidae); er ist die Stammform des Hausesels (Equus asinus asinus). Die Pferdeart kommt heute nur noch in wenigen Gebieten im Nordosten Afrikas vor und ist in freier Wildbahn hochgradig gefhrdet. Dort bewohnt sie wstenartige und gebirgige Landschaften und ernhrt sich von harten und weichen Pflanzen. Seit dem Aussterben des Syrischen Halbesels stellt der Afrikanische Esel die kleinste rezente Art der Gattung Pferde dar.

Der Afrikanische Esel erreicht eine Kopf-Rumpf-Lnge von rund 200 cm, eine Schulterhhe von 110 bis 140 cm, eine Schwanzlnge von 45 cm und ein Gewicht von rund 250 bis 275 kg. Im Vergleich zum Rumpf ist der Kopf sehr gro und besitzt lange, bis ber 20 cm erreichende, ttenfrmige Ohren. Das Fell ist an der Oberseite graubraun gefrbt und kann im Sommer eine Rottnung annehmen, der Bauch und die Beine sind meist heller, fast weilich. Innerhalb der einzelnen Unterarten variieren die Fellfrbungen aber deutlicher. Meist ist ein dunkler Rckenstreifen (Aalstrich) vorhanden, manchmal treten ein oder zwei Querstreifen im Schulterbereich auf. Die Beine sind markant gestreift, was den Afrikanischen Esel strker vom Asiatischen Esel abhebt. Die Mhne ist kurz und dnn sowie aufgerichtet und weicher als beim Wildpferd (Equus ferus). Im Gegensatz zum schweifartigen Schwanz des Wildpferdes endet jener des Afrikanischen Esels in einer Quaste.[1]

Wie bei allen Pferden enden die Beine des Afrikanischen Esels in einer einzigen behuften Zehe. Die Hufe sind an einen steinigen Untergrund angepasst und eher auf Trittsicherheit denn auf Geschwindigkeit ausgerichtet, sie sind langgestreckter und schmaler als bei den anderen Vertretern seiner Familie. Weiterhin befinden sich an den Beinen oberhalb des Vorderfuwurzelgelenks hufig schwielenartige Erhebungen von brunlicher Frbung, sogenannte Kastanien, die beim Echten Esel aber nur an den Vorderbeinen ausgebildet sind.[1]

Der Schdel des Afrikanischen Esels ist hnlich jenem des Asiatischen Esels gebaut, unterscheidet sich aber teils deutlich von denen der anderen Pferdearten. Er wird bis zu 33 cm lang und besitzt eine langschmale Form, wobei die Schnauzenpartie eher kurz ist wie beim Asiatischen Esel und beim Kiang (Equus kiang). Dadurch steigen die Knochen des Gesichtsschdels im Vergleich zum Wildpferd und den Zebras auch deutlich steiler zur Stirn auf, so dass das Stirnbein in der Ansicht von hinten nicht sichtbar ist. Im Gegensatz zum Asiatischen Esel hat der afrikanische Vertreter einen lngeren postorbitalen Schdelbereich. Das Hinterhauptsbein ist weniger deutlich rechtwinklig und flach geformt als beim Wildpferd. Das Nasenbein weist eine schwache Form auf und ist wie bei allen Pferdearten nicht mit dem Zwischenkieferknochen verbunden, sondern liegt hinter diesem, wodurch ein groer Naseninnenraum entsteht.[1]

Der Unterkiefer ist krftig gebaut und kann ber 20 cm lang werden. Er besitzt einen hohen Kieferknochen und krftige Gelenke. Das Gebiss ist wie bei allen Pferden kaum reduziert und weist folgende Zahnformel auf: . Die Schneidezhne sind meielartig geformt, verndern aber ihre Form im Laufe der Zeit. Anfangs sind sie relativ breit und schmal, durch Abnutzung werden sie immer dicker. Der Eckzahn ist eher klein. Von ihm zum hinteren Gebiss besteht ein weites Diastema. Die Prmolaren und Molaren sind hnlich aufgebaut. Sie weisen hohe Zahnkronen (hypsodont) und deutlich gefalteten Zahnschmelz auf, die Falten sind aber etwas einfacher geformt als bei den Zebras und dem Wildpferd. Die hinteren Schmelzfalten an den unteren Molaren verlaufen zwischen den beiden Vorsprngen Metaconid und Metastylid eher V-frmig, womit der Afrikanische Esel zur stenoninen und damit ursprnglicheren Gruppe der heutigen Pferde gehrt.[1]

Der Afrikanische Esel benutzt sowohl den Sehsinn als auch das Gehr und den Geruchssinn zur Kommunikation. Wichtig fr die olfaktorische Wahrnehmung ist das Flehmen mit erhobenem, vorgestrecktem Kopf, aufgestellter Oberlippe und gewinkelten Nasenrndern. Es sind insgesamt fnf verschiedene Lautuerungen bekannt. Der typische Esellaut ist dabei die komplexeste Art und wird bei innerartlichen Treffen, whrend der Kopulation, bei Begegnungen von Gegnern oder aber vom Fohlen bei der Trennung vom Muttertier ausgestoen. Ein hrbares Schnffeln erfolgt bei Begegnungen mit anderen Tierarten, whrend ein Grunzen und Knurren als Aggressionslaute gelten. Ein Schnauben weist auf Gefahr hin und wird von alarmierten Tieren benutzt.[2]

Das heutige Verbreitungsgebiet des Afrikanischen Esels beschrnkt sich auf das nordstliche Afrika (thiopien, Eritrea und Somalia), wo nur noch wenige Hundert dieser Tiere leben. Einzelne Populationen werden auch fr gypten, Sudan und Dschibuti angenommen, doch gibt es hier seit einigen Jahren keine verlsslichen Informationen mehr. Die Populationsdichte ist sehr gering und wird mit 0,6 Individuen auf 100 km fr thiopien angegeben.[3][4] Das ursprngliche Verbreitungsgebiet umfasste einst ganz Nordafrika (von Marokko bis Somalia) und die Arabische Halbinsel (von Mesopotamien bis zum Jemen). Schon in rmischer Zeit ist die Pferdeart aus weiten Teilen ihres Verbreitungsgebietes verschwunden. Aufgrund von Bejagung, Lebensraumzerstrung, Vermischung mit verwilderten Hauseseln und bertragung von Krankheiten von diesen sind ihre Bestnde immer weiter zurckgegangen.[5]

Der Lebensraum umfasst trockene, hgelige oder gebirgige Regionen, meist mit steinigem Untergrund. So kommt der Afrikanische Esel in thiopien bis in eine Hhe von 2000 m vor. Bewachsen sind diese Regionen mit Buschland oder Steppe, gelten allgemein aber als karg. Weiterhin zeichnet sich die bewohnte Landschaft durch harte Klimabedingungen mit hohen Temperaturen aus, die bis zu 50 C erreichen knnen. In historischer Zeit berschnitt sich sein Verbreitungsgebiet im Osten mit dem des Asiatischen Esels, der aber tieferliegende und flachere Landschaften bevorzugte.[1][4]

Im Gegensatz zum Afrikanischen Esel sind verwilderte Hausesel weltweit verbreitet, sie finden sich neben dem ursprnglichen Verbreitungsgebiet des Afrikanischen Esels auch in zahlreichen anderen Lndern, wo sie durch den Menschen eingefhrt wurden. Groe wildlebende Populationen gibt es beispielsweise in Australien und den USA. Allein im zentralen und nrdlichen Australien leben mehrere Millionen verwilderte Tiere.[6]

Als sowohl nacht- als auch tagaktives Tier begibt sich der Afrikanische Esel zu unterschiedlichen Tageszeiten auf Nahrungssuche, in der grten Tageshitze ruht er aber meist. Er lebt vorwiegend solitr, eine engere Bindung gibt es nur zwischen dem Muttertier und dem neugeborenen Fohlen. Allerdings kommen auch Gruppenbildungen vor, die hufig klein sind mit bis zu sechs Individuen. Diese Herden knnen sowohl eingeschlechtig als auch gemischt sein, wobei es keine festgelegte Hierarchie in der Gruppe gibt. Fhrungstiere wechseln bestndig, was ohne aggressive Auseinandersetzung erfolgt. Bei Wanderungen werden hufig begangene Pfade und Wege benutzt und diese teilweise mit Fkalien markiert. Gelegentlich treffen sich mehrere Kleingruppen und bilden grere Verbnde von mehr als 60 Tieren. Dies erfolgt aber weitgehend nur whrend der Nahrungsaufnahme, anschlieend lsen sich diese Groverbnde wieder auf.[2][7]

(Quelle: Wikipedia  )

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