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Trochulus hispidus (Linnæus, 1758) -- Gemeine Haarschnecke} Trochulus hispidus -  5. Fund
Trochulus hispidus - 5. Fund



 

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Schlüsselwörter:

Passeriformes, Estrildidae, Sperlingsvögel, Prachtfinken, Estrilda, melpoda, Vieillot, 1817, Orangebäckchen, Deutschland, Rheinland-Pfalz, Sayn, /, Bendorf, Gefangenschaft

 

Estrilda melpoda - 1. Fund

(Gefangenschaft)
Daten Estrilda melpoda - 1. Fund

 

Estrilda melpoda -  1. Fund
Estrilda melpoda -  1. Fund
Estrilda melpoda -  1. Fund
 

Funddaten:

Gefunden in Deutschland (Rheinland-Pfalz)

Im „Garten der Schmetterlinge“ im Schlosspark Sayn.

(83 m Höhe NN)

 

Größe:

 

 

Funddatum:

20.03.2011

 

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Vorheriges Bild:
Estrilda melpoda - 1. Fund  

Das Orangebckchen (Estrilda melpoda) ist ein afrikanischer Sperlingsvogel aus der Familie der Prachtfinken.

Orangebckchen erreichen eine Krperlnge von zehn Zentimeter und gehren damit zu den eher kleinen Prachtfinkarten. Der Schnabel ist leuchtend karmesinrot. Die Augen sind schwarz und von einem orangen Farbfeld umgeben. Auch die Ohrregion und die Kopfseiten sind orangegelb, wobei bei dieser Frbung die individuellen Unterschiede sehr ausgeprgt sind. Die Kopfplatte, der Nacken sowie die Brust sind blaugrau. Der hintere Brzel und die Oberschwanzdecken sind rot, die Schwanzfedern dagegen schwarz. Die Geschlechter sind kaum voneinander zu unterscheiden. Weibchen haben aber einen blasseren und kleineren Bauchfleck, der beim Mnnchen fast orangegelb ist. Die Jungvgel gleichen den adulten Vgeln, sind aber etwas matter und blasser. Die Krperunterseite ist brunlicher als bei den ausgewachsenen Vgeln.

Jungvgel knnen mit dem Sumpfastrild verwechselt werden, da bei ihnen die Gesichtszeichnung noch unauffllig ist. Aufgrund des orangefarbenen Gesichts ist das Orangebckchen mit keiner anderen Prachtfinkenart verwechselbar, auch wenn Farbe und Gre individuell stark variieren.[1] Lediglich der Wellenastrild hat eine hnliche Gefiederfrbung, die zu einer Verwechselung fhren kann, wenn bei einer Feldbeobachtung die Vgel nur frontal gesehen werden. Der Wellenastrild ist jedoch, anders als das Orangebckchen, auf der Krperunterseite quer gestreift.[2]

Das Verbreitungsgebiet des Orangebckchens liegt in West- und Zentralafrika. Es reicht von Mauretanien, Senegal, Gambia, Guinea, Guinea-Bissau, Sierra Leone und Liberia ostwrts ber den Sden von Mali, die Elfenbeinkste, das sdliche Obervolta, Ghana, Togo, Nigeria, Kamerun, den Sden der Republik Tschad, die Zentralafrikanische Republik und den Norden der Demokratischen Republik Kongo fast bis zum Westufer des Albertsees und zum Nordufer des Tanganjikasees.

Trotz der Gre der natrlichen Verbreitung wurde bisher nur eine Unterart beschrieben: Estrilda melpoda tschadensis Grote, 1922.

Das Orangebckchen ist in einigen Regionen sehr hufig. In Gabun kommen zwischen vier bis fnf Orangebckchen pro Hektar vor. Auf einem 5.065 Hektar groen Campus-Gelnde in Nigeria hat man 33 Nester dieser Art gezhlt.[3] Das Orangebckchen ist gewhnlich ein Standvogel. In einigen Regionen scheint es jedoch saisonale Wanderungen zu geben. So ist das Orangebckchen im Zeitraum Dezember bis Februar deutlich hufiger in Kstenregionen Ghanas anzutreffen als von Mrz bis November. Im uersten Nordosten Nigerias ist er nur whrend der Regenzeit von April bis November zu beobachten.[4]

Auf den Bermuda-Inseln, Puerto Rico und auf Hawaii ist diese Art eingebrgert. Gefangenschaftsflchtlinge waren auf Puerto Rico bereits 1874 zu beobachten.[5] Die IUCN stuft das Orangebckchen als nicht gefhrdet (least concern) ein.

Der Lebensraum des Orangebckchens sind Waldrnder und Lichtungen sowie hohe, dicht stehende Grasbestnde an Ufern und in Smpfen. Es hlt sich auch in der Nhe menschlicher Siedlungen auf und ist auf Wegen, an Feldrndern, in aufgegebenen Plantagen, auf Maniok- und Reisfeldern sowie in Grten anzutreffen.[6] Orangebckchen halten sich nicht weniger in den Kronen hheren Bumen auf, sondern sind berwiegend im Gras oder im Buschwerk zu beobachten.

Orangebckchen klauben aus den Fruchtstnden von Gras Samen oder lesen herabgefallene Smereien vom Erdboden auf. Als Nahrungspflanzen wurden unter anderem Samen aus den Gattungen Rispenhirsen, Chloris und Urochloa nachgewiesen. Neben Samen spielen kleinere Wirbellose in der Ernhrung eine Rolle. Sie fressen als tierische Kost unter anderem geflgelte Termiten, Tagfalter, Nachtfalterraupen und Fliegenlarven sowie Spinnen.

Whrend der Brutzeit leben Orangebckchen paarweise. Danach schlieen sie sich in Schwrmen von bis zu sechzig Individuen zusammen, gelegentlich auch in der Gesellschaft anderer Prachtfinkenarten wie beispielsweise dem Wellenastrild.

(Quelle: Wikipedia  )

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