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Geotrupes vernalis (Linnæus, 1758) -- Frühlingsmistkäfer} Trypocopris vernalis -  3. Fund
Trypocopris vernalis - 3. Fund



 

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Schlüsselwörter:

Lagomorpha, Leporidae, Hasenartige, Hasen, Oryctolagus, cuniculus, Linnæus, 1758, Wildkaninchen, Deutschland, Niedersachsen, Baltrum

 

Oryctolagus cuniculus - 3. Fund

 
Daten Oryctolagus cuniculus - 3. Fund

 

Oryctolagus cuniculus -  3. Fund
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Oryctolagus cuniculus -  4. Fund
 

Funddaten:

Gefunden in Deutschland (Niedersachsen)

Auf der Insel Baltrum, in Baltrum-Westdorf in den Vorgärten und Wiesen.

(O m Höhe NN)

 

Größe:

 

 

Funddatum:

05.07.2006

 

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Oryctolagus cuniculus - 3. Fund   

Das Wildkaninchen (Oryctolagus cuniculus) ist die einzige Art in der Gattung Oryctolagus innerhalb der Familie der Hasen (Leporidae). Es ist die Stammform aller im deutschen Sprachraum bekannten Hauskaninchen. Kreuzungen zwischen Feldhasen und Wildkaninchen gibt es aufgrund ihrer unterschiedlichen Chromosomenzahl nicht.

Wildkaninchen haben ein graubraunes Fell. Im Nackenbereich ist es braun bis rostrot gefrbt. Im Gegensatz zum Feldhasen hat es relativ kurze Ohren (Lffel, 6?8 cm), ist deutlich zierlicher (1,3 bis 2,2 kg) und hat krzere Hinterbeine. Die Kopf-Rumpf-Lnge liegt zwischen 35 und 45 Zentimetern, der Schwanz (Blume) wird vier bis sieben Zentimeter lang.

Die ursprngliche Verbreitung des Wildkaninchens nach dem Ende der Weichsel-Kaltzeit beschrnkte sich auf den grten Teil der Iberischen Halbinsel, Sdfrankreich und Nordafrika.[1] So leitet sich der Name Spanien vom Phnizischen ab und bedeutet eigentlich ?Land der Schliefer?, weil die Phnizier die dort heimischen Kaninchen nicht kannten und sie mit dem Wort fr die ihnen aus Afrika bekannten Schliefer bezeichneten. Seit der Antike wurde es in Italien und Westeuropa eingebrgert, im Mittelalter wurde es nach Frankreich und auf die Britischen Inseln gebracht, in der frhen Neuzeit nach Deutschland, 1934 auf die Insel Sweti Iwan in Bulgarien sowie auf viele weitere Inseln in allen Ozeanen.

Heute lebt die Art in ganz Europa auer im mittleren und nrdlichen Skandinavien und Island. Im 18. und 19. Jahrhundert wurden Kaninchen in Australien (1788 und 1859)[1] und Neuseeland ausgesetzt. Darber hinaus wurden sie in Sdafrika und Nordamerika eingebrgert sowie Mitte des 20. Jahrhunderts auch in Sdamerika, nach mehreren erfolglosen Versuchen seit Mitte des 19. Jahrhunderts.[1] Auerdem lebt es auf zahlreichen Inseln des Pazifik, vor der afrikanischen Kste und in der Karibik.[1]

Wildkaninchen leben gesellig in mehr oder weniger groen Kolonien. Sie legen unterirdische Baue vorzugsweise in sandigem, lockerem Boden an, weshalb von Menschen aufgeschttete Erdwlle hufig als Grundlage fr die Baue genutzt werden. Die Gnge knnen bis zu drei Meter tief in die Erde hineinreichen und 45 Meter lang sein. Kaninchen sind dmmerungsaktive Tiere, manchmal kann man sie allerdings beim Sonnenbaden am frhen Morgen, in Stdten, wo sie als Kulturfolger leben, auch tagsber beobachten. Bei Gefahr knnen Kaninchen laut pfeifen und klopfen mit den Hinterlufen weithin vernehmbar auf die Erde (sie ?trommeln?). Mit diesem Klopfen signalisieren sie ihren Artgenossen eine drohende Gefahr.

Wildkaninchen sind Pflanzenfresser, die sich vorwiegend von Grsern, Krutern und Blttern ernhren. Gelegentlich verzehren sie auch Rinde und Zweige.

Der Dnndarm der Kaninchen erreicht eine Lnge von etwa 3 bis 3,5 Metern. Aufgenommene Nahrung wird nicht nur im Magen, sondern vor allem in dem sehr groen Blinddarm (Caecum) gespeichert. Da Kaninchen keine cellulosespaltenden Enzyme produzieren, werden die schwerverdaulichen Pflanzenbestandteile vor allem im Blinddarm durch die Darmflora fermentiert. Die Darmflora besteht vor allem aus Bacteroides. Der nach 2 bis 12 Stunden Speicherzeit entstehende Blinddarmkot besteht etwa zur Hlfte aus unverdauten Nahrungsbestandteilen und Bakterien-Biomasse. Im Enddarm werden nun, abhngig von der Tageszeit, zwei verschiedene Sorten Kot produziert. Der vor allem in der Nacht gebildete und morgens ausgeschiedene Kot bleibt weich, er wird unmittelbar nach der Ausscheidung von dem Tier erneut gefressen, um die enthaltene Bakterienbiomasse und die bei der Fermentation entstehenden Vitamine, Aminosuren und Proteine aufzunehmen. Dem tagsber entstehenden Kot wird die Feuchtigkeit entzogen, es werden harte Kgelchen gebildet, die vom Tier ausgeschieden und nicht wieder aufgenommen werden. Der Vorgang wird Caecotrophie genannt.[2]

Weibliche Kaninchen haben keinen regelmigen Sexualzyklus. Saisonal und individuell kann der Zyklus stark variieren. Meist wechseln sich sieben bis zehn fruchtbare Tage mit ein bis zwei unfruchtbaren Tagen ab.

Whrend der fruchtbaren Zeit kann es jederzeit durch den Deckakt zu Eisprngen kommen. Whrend des Deckens werden ber einen Reflex Hormone freigesetzt, die nach etwa zwlf Stunden die Eisprnge (Ovulation) auslsen. Durch diesen Mechanismus treffen die Spermien, die noch einige Zeit im Uterus des Weibchens weiterleben, stets auf frische Eizellen.

Whrend der Rammelzeit kommt es zu Kmpfen, zumeist unter den Mnnchen. Bei diesen Auseinandersetzungen kommt es dazu, dass sich die Tiere gegenseitig Haarbschel ausreien, diese werden in der Jgersprache als Rammelwolle bezeichnet.

(Quelle: Wikipedia  )

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