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Ursus arctos (Linnæus, 1758) -- Braunbär} Ursus arctos -  1. Fund
Ursus arctos - 1. Fund



 

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Schlüsselwörter:

Charadriiformes, Scolopacidae, Watvögel, und, Möwen, Schnepfenvögel, Tringa, nebularia, Gunnerus, 1767, Grünschenkel, Deutschland, Schleswig-Holstein, Wallnau

 

Tringa nebularia - 2. Fund

 
Daten Tringa nebularia - 2. Fund

 

Funddaten:

Gefunden in Deutschland (Schleswig-Holstein)

Im „NABU Wasservogelreservat Wallnau“ auf der Insel Fehmarn.

(-1 m Höhe NN)

 

Größe:

 

 

Funddatum:

12.07.2006

 

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Vorheriges Bild:
Tringa nebularia - 1. Fund  

Der Grnschenkel (Tringa nebularia) ist eine monotypische Vogelart aus der Familie der Schnepfenvgel (Scolopacidae). Der Grnschenkel ist ein Brutvogel der borealen Zone Nordeurasiens. In Mitteleuropa ist er whrend der Zugzeiten ein regelmiger Durchzgler. Im Wattenmeer der Niederlande knnen im Mai sowie im Juli bis September mehrere tausend Grnschenkel beobachtet werden.[1]

Ein ausgewachsener Grnschenkel erreicht eine Krpergre von 33 Zentimetern[2] und ist somit etwas grer und vor allem langbeiniger als der Rotschenkel. Er erreicht eine Flgelspannweite bis zu 70 cm und wiegt bis 280 g. Es besteht kein Sexualdimorphismus.

Der Grnschenkel hat lange, graugrne Beine und einen langen, krftigen, leicht aufwrts gebogenen Schnabel. Die Oberseite ist braun, grau gemustert und sein Bauch ist wei gefrbt.

Der scheue Grnschenkel kann schwimmen und tauchen. Im Flug zeigt er wie der Rotschenkel einen keilfrmig verlaufenden, weien Brzel. Ihm fehlt allerdings anders als dem Rotschenkel die weie Flgelzeichnung. Er fliegt schnell und kraftvoll. Gelegentlich ist ein unruhiger Zickzackflug zu beobachten. Sein Ruf klingt in etwa wie "tj tj tj".

Das Verbreitungsgebiet des Grnschenkels erstreckt sich von Schottland und Skandinavien bis zu den Tundrenzonen Sibiriens und Kamtschatkas. Die Art ist berwiegend ein Langstreckenzieher. berwinterungsquartiere finden sich im atlantischen Westeuropa, im Mittelmeergebiet, von Vorderasien bis ins afrikanische Kapland, Sri Lanka, Hinterindien, auf den Sundainseln und in Australien. Der Hauptzugweg der westpalarktischen Zugvgel verluft gewhnlich in sd-sdwestlicher Richtung. So ziehen finnische Brutvgel beispielsweise bis Frankreich, Italien und Polen. Das europische Binnenland wird von Grnschenkeln in breiter Front berflogen, allerdings ist eine Zugverdichtung entlang der Ksten zu beobachten. International bedeutende Rastpltze und berwinterungsquartiere sind unter anderem die Feuchtgebiete der finnischen Provinz Oulau, das Wattenmeer der Nordsee, das Rhein-Maas-Delta, die Banc d?Arguin an der mauretanischen Kste und die Mndung des Nigers in Mali.[3]

Der Wegzug aus den Brutgebieten setzt ab Ende Juni ein. Die ersten durchziehenden Vgel sind an den mitteleuropischen Ksten ab Ende Juni zu beobachten. Der Hhepunkt des Herbstzuges ist an der schleswig-holsteinischen Kste im Juli, an der niederlndischen Kste im August. Der Rckzug aus den berwinterungsquartieren beginnt ab Mrz und in Mitteleuropa sind die Vgel ab Anfang April zu beobachten. Die in Fennoskandinavien brtenden Grnschenkel treffen dort Anfang bis Mitte Mai ein. In Afrika gibt es auerdem eine Reihe bersommernder Vgel.[4]

Der Grnschenkel lebt hauptschlich an flachen Gewssern, wie Mooren, Tmpeln und Flssen. Auerhalb der Brutzeit hlt er sich in einer Vielzahl verschiedener Feuchtgebiete sowohl an der Kste als auch im Binnenland auf. Er bevorzugt dabei generell offenes Gelnde an seichten Gewsserstellen. So ist er unter anderem an Gezeitentmpeln, in Salzmarschen, Mangrovensmpfen und Rieselfeldern sowie auf berschwemmungswiesen zu beobachten.

Der Grnschenkel ernhrt sich von Wrmern, Krebstieren, Insekten und deren Larven. Auerdem pickt er mit seinem passenden Werkzeug auch kleine Fische aus dem flachen Wasser.

Charakteristisch fr den Grnschenkel ist ein sehr lebhaftes Verhalten whrend der Nahrungssuche. Dabei luft er hufig auf und ab und wechselt abrupt die Richtung. Die Nahrung wird berwiegend visuell geortet und dann von der Wasseroberflche, dem Boden oder der Vegetation abgesammelt. Deutlich seltener stochert der Grnschenkel im feuchten Substrat oder sucht mit seitlich schwenkenden Schnabelbewegungen im Wasser nach Beute. Gelegentlich sind trippelnde Bewegungen auszumachen, mit denen er vermutlich im seichten Wasser die Beute vom Grund aufscheucht.[5]

In der Regel erreichen die Mnnchen vor den Weibchen die Brutgebiete. Sie zeigen ein hohes Ma an Brutorttreue.[6]

(Quelle: Wikipedia  )

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