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Alopochen aegyptiacus (Linnæus, 1766) -- Nilgans} Alopochen aegyptiacus -  3. Fund
Alopochen aegyptiacus - 3. Fund



 

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Schlüsselwörter:

Pelecaniformes, Phalacrocoracidae, Ruderfüßer, Kormorane, Phalacrocorax, carbo, sinensis, Linnæus, 1758, Kormoran, Deutschland, Hessen, Kerkerbach

 

Phalacrocorax carbo sinensis - 7. Fund

 
Daten Phalacrocorax carbo sinensis - 7. Fund

 

Phalacrocorax carbo sinensis -  7. Fund
Phalacrocorax carbo sinensis -  7. Fund
Phalacrocorax carbo sinensis -  7. Fund
Phalacrocorax carbo sinensis -  7. Fund
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Phalacrocorax carbo sinensis -  7. Fund
Phalacrocorax carbo sinensis -  7. Fund

Funddaten:

Gefunden in Deutschland (Hessen)

An der „Lahn“, in der Nähe von Kerkerbach.

(138 m Höhe NN)

 

Größe:

 

 

Funddatum:

15.02.2009

 

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Der Kormoran (Phalacrocorax carbo) ist eine Vogelart aus der Familie der Kormorane (Phalacrocoracidae). Das Verbreitungsgebiet der Art umfasst groe Teile Europas, Asiens und Afrikas, auerdem Australien und Neuseeland sowie Grnland und die Ostkste Nordamerikas. Die Nahrung besteht wie bei allen Vertretern der Gattung Phalacrocorax fast ausschlielich aus Fisch. Kormorane sind zu allen Jahreszeiten gesellig, die Brutkolonien liegen an Ksten oder greren Gewssern. Bestand und Verbreitung der Art wurden in Europa durch massive menschliche Verfolgung stark beeinflusst, im mitteleuropischen Binnenland war die Art zeitweise fast ausgerottet. In den letzten Jahrzehnten ist eine deutliche Bestandserholung zu verzeichnen. Der Kormoran war in Deutschland und sterreich Vogel des Jahres 2010.

Der deutsche Name dieser Vogelart stammt aus altfranzsisch cormareng bzw. aus der noch lteren Form corp mareng ?Meerrabe, Wasserrabe? und geht letztlich auf sptlateinisch corvus marinus mit gleicher wrtlicher Bedeutung zurck.[1] Der Namensbestandteil ?Rabe? lsst sich auch in seinem wissenschaftlichen Namen wiederfinden: corax bedeutet wie corvus im Lateinischen Rabe und ist eine direkte Entlehnung aus dem altgriechischen ?????.[2] Phalacro (????????) ist ebenso griechischen Ursprungs und bedeutet ?kahlkpfig?,[3] was sich nach Ansicht mancher Ornithologen auf die blass-weien Kopffedern bezieht. Es kann jedoch auch sein, dass sich die Benennung ursprnglich auf eine andere Art bezog. Das Artepitheton carbo ?Kohle? steht fr die berwiegend schwarze Frbung des Gefieders.

Kormorane sind knapp gnsegro, sie haben eine Krperlnge von 77 bis 94 cm und eine Flgelspannweite von 121 bis 149 cm. Mnnchen sind etwas grer und schwerer als Weibchen. Die Gewichte von Mnnchen schwanken zwischen 1975 und 3180 g, Weibchen erreichen 1673?2555 g. Mnnliche Brutvgel auf Rgen hatten Flgellngen von 334 bis 382 mm, im Mittel 358,5 mm, Weibchen erreichten dort 321 bis 357 mm, im Mittel 335,0 mm.[4] Der relativ groe Schnabel ist wie bei allen Arten der Gattung am Ende hakenfrmig.

Im Prachtkleid ist das Gefieder der auch in Mitteleuropa verbreiteten Unterart P. c. sinensis berwiegend schwarz, bei Sonnenschein glnzen die Federn metallisch grn oder blulich. Die Deckfedern des Oberflgels schimmern bronzefarben und sind glnzend schwarz gerandet, der Oberflgel wirkt daher geschuppt. Scheitel und Nacken sind mit feinen weien Federn durchsetzt. Am Hinterkopf befindet sich ein Schopf, der durch etwa 4 cm lange, abstehende Federn entsteht. Am Schnabelgrund befindet sich eine nackte, gelbe Hautpartie, die breit wei gerandet ist, auerdem zeigt der uere Schenkelansatz einen weien Fleck. Die Geschlechter unterscheiden sich bezglich der Frbung nicht.

Im Schlichtkleid fehlen die weie Befiederung an Scheitel und Hals sowie der weie Schenkelfleck. Die weie Partie am Schnabelgrund ist breiter, schmutzig wei und weniger scharf vom ansonsten schwarzen Hals- und Kopfgefieder abgesetzt. Der Schopf ist nur angedeutet.

Vgel der Unterart P. c. sinensis sind im Jugendkleid berwiegend braun bis schwarzbraun, die Oberseite zeigt einen schwachen Metallschimmer. Die Schulterfedern und die Flgeldecken sind braun mit glnzend schwarzbraunen Sumen. Die Halsseiten sind wei gestrichelt, die Federn an Kehle und Vorderbrust sind weilich gerandet. Schwanzfedern und Schwingen sind schwarzbraun mit hellen Spitzen, die Armschwingen zeigen weniger Stahlglanz als die adulter Vgel. Die Unterseite des Rumpfes ist sehr variabel und in sehr unterschiedlicher Ausdehnung brunlich oder schmutzig wei, nur selten rein wei. Kopf, Hals und Schenkelansatz zeigen zahlreiche weie Haarfederchen, die am Ende einen feinen Pinsel tragen. Die Tiere sind nach vier Jahren ausgefrbt.

Bei adulten Vgeln ist die Iris smaragdgrn, bei jngeren Vgeln graubraun oder graugrn. Der Oberschnabel ist bleigrau mit schwrzlichem First; der Unterschnabel ist horngelb, an der Spitze grau. Die Beine und die Fe sind in allen Altersgruppen schwarz.

Kormorane sind abseits der Brutpltze meist stumm. Die Rufe in den Kolonien sind tief und kehlig krchzend. Der hufigste Ruf klingt etwa wie ?chrochrochro?; dieser Ruf wird variiert. Die Stimmfhlungsrufe lassen sich mit ?chroho-chroho-chroho? beschreiben, die Rufe bei der Paarungsaufforderung klingen wie ?kra-orrr? oder ?-orrr?.

Das Verbreitungsgebiet der Art umfasst groe Teile der Alten Welt, auerdem Australien und Neuseeland sowie Grnland und die Ostkste Nordamerikas. Kormorane sind an Wasser gebunden, die Brutkolonien liegen sowohl an Meeresksten als auch an den Ufern grerer Flsse und Seen.

Meist werden sechs Unterarten anerkannt:[5]

(Quelle: Wikipedia  )

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