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Bithynia tentaculata (Linnæus, 1758) -- Gemeine Schnauzenschnecke} Bithynia tentaculata - 14. Fund
Bithynia tentaculata - 14. Fund



 

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Schlüsselwörter:

Charadriiformes, Laridae, Watvögel, und, Möwen, Larus, ridibundus, Linnæus, 1766, Lachmöwe, Deutschland, Niedersachsen, Dornumersiel

 

Larus ridibundus - 7. Fund

 
Daten Larus ridibundus - 7. Fund

 

Larus ridibundus -  7. Fund
Larus ridibundus -  7. Fund
Larus ridibundus -  7. Fund
Larus ridibundus -  7. Fund

Funddaten:

Gefunden in Deutschland (Niedersachsen)

In Dornumersiel am Strand.

(O m Höhe NN)

 

Größe:

 

 

Funddatum:

02.07.2006

 

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Larus ridibundus - 7. Fund   

Die Lachmwe (Chroicocephalus ridibundus, Syn.: Larus ridibundus) ist eine Vogelart aus der Familie der Mwen (Laridae). Diese kleine Mwenart besiedelt weite Teile der nrdlichen Palarktis von Island und Irland bis Kamtschatka. Lachmwen brten in den Verlandungszonen grerer Gewsser vor allem im Binnenland, seit einiger Zeit jedoch auch zunehmend an Ksten. Die Art ist im nrdlichen Mitteleuropa ein hufiger Brutvogel und verbringt auch den Winter in groer Zahl in Mittel- und Westeuropa.

Mit einer Krperlnge von 35?39 cm und einer Flgelspannweite von 86?99 cm ist diese Art der kleinste regelmig in Mitteleuropa brtende Vertreter der eigentlichen Mwen (also ungeachtet der Seeschwalben). Mnnchen sind grer und schwerer als Weibchen. Beispielsweise hatten in der Schweiz berwinternde Mnnchen eine Flgellnge von im Mittel 319,1 mm, Weibchen erreichten im Mittel nur 300,7 mm und Wintervgel in Zrich hatten ein Gewicht von im Mittel 324,2 g (Mnnchen) gegen 283,2 g (Weibchen).[1]

Im etwa von Anfang Mrz bis Juli vorhandenen Prachtkleid ist der Kopf dunkel schwarzbraun, die Augen sind schmal wei gerandet, wobei dieser Rand vorn nicht geschlossen ist. Der Rcken, die oberen und unteren Flgeldecken sowie die Oberseite der Arm- und der inneren Handschwingen sind hellgrau; der brige Rumpf und der Schwanz sind wei. Die ueren Handschwingen sind berwiegend wei, sie zeigen eine schwarze Endbinde sowie schmale schwarze Rnder an der Innenseite der Innenfahne. Nur die uerste Handschwinge ist auch auf der Auenkante der Auenfahne schmal schwarz gerandet. Hierdurch entsteht auf der Oberseite des Flgels ein breiter weier Keil, der dunkel eingefasst ist; im Flug ist dieses Merkmal oft schon aus groer Entfernung zur Artbestimmung nutzbar. Der Schnabel und die Beine sind rot. Die Iris ist dunkelbraun.

Im Schlichtkleid sind nur die Augenregion und der Ohrbereich diffus schwrzlich gefrbt, der rote Schnabel hat eine schwrzliche Spitze.

Im Jugendkleid sind Kopf, Mantel, Schulter- und Schirmfedern sowie die mittleren Flgeldecken brunlich sandfarben. Der Schwanz ist an der Basis reinwei und zeigt eine breite, scharf abgesetzte dunkelbraune Endbinde. Der Schnabel ist rosa bis orange mit schwarzer Spitze; die Beine sind ebenso gefrbt. Im Alter von zwei Jahren sind die Vgel ausgefrbt.

Die in den Kolonien am hufigsten und sowohl tagsber als auch nachts geuerten Balzrufe sind gereiht krchzend etwa wie ?r gr gr-kr, krhh?. Auerhalb der Brutzeit an Futterstellen ist hufig ein scharfes, durchdringendes ?kriiirr? in vielen Variationen zu hren, daneben auch ein kurzes und scharfes ?kik?.[2] Ihren lateinischen Namen erhielt sie, weil ihr Ruf an ein spttisches Lachen erinnert.[3] Der deutsche Name stammt von der wrtlichen bersetzung aus dem Lateinischen.[4]

Das Verbreitungsgebiet der Lachmwe umfasst weite Teile der nrdlichen Palarktis von Island und Irland bis Kamtschatka. Einzelne Paare brten unregelmig an der Kste Neufundlands. In Mitteleuropa liegt der Schwerpunkt des Vorkommens im kstennahen Tiefland. Die Lachmwe gilt als hufigster Brutvogel im Wattenmeer. Mit mehr als 57.000 Paaren ist sie an der deutschen Nordseekste vertreten.[5]

Zur Brutzeit besiedelt die Art Verlandungszonen grerer Gewsser vor allem im Binnenland, seit einiger Zeit jedoch auch zunehmend an Ksten; dabei werden vor allem Stillgewsser, seltener grere Flsse mit geringer Fliegeschwindigkeit bewohnt. Im Winter werden gnstige Nahrungshabitate aller Art aufgesucht, dazu zhlen kurzrasige Wiesen, Ackerflchen, Mllkippen, Klranlagen, Hfen sowie Gewsser in Stdten. In den letzten Jahrzehnten tritt die Lachmwe in Stdten auch zunehmend weit entfernt von Gewssern auf Pltzen, in Fugngerzonen und an hnlichen Orten auf.

Die Nahrung wird je nach Angebot aus dem niedrigen Suchflug ber dem Wasser oder dem Boden, im Rttelflug oder im Sturzflug aufgenommen, hufig aber auch gehend. Auerdem wird Beute im Seichtwasser oder auf schlammigen Bden durch Trampeln aufgescheucht. Fliegende Insekten werden auch in der Luft erbeutet, schlielich parasitieren Lachmwen auch bei Artgenossen und anderen Vgeln, indem sie versuchen, ihnen Nahrungsbrocken abzujagen.

Das Nahrungsspektrum der Lachmwe ist entsprechend sehr breit und umfasst sowohl pflanzliche als auch tierische Anteile, wobei letztere meist berwiegen. Zur Nahrung zhlen vor allem Regenwrmer, Vielborster, Krebstiere, verschiedenste Insekten, kleine Fische sowie Getreidekrner und andere Pflanzensamen, regelmig auch kleine Wirbeltiere lebend oder als Aas. In der Garnelenfischerei sind sie regelmig Schiffsfolger. Sie folgen auerdem auf Agrarland ackernden Traktoren, wobei sie die durch den Maschineneinsatz freigelegten Regenwrmer fressen. Vor allem im Winterhalbjahr werden Abflle auf Mllkippen und menschliche Nahrungsreste aller Art verwertet, in Stdten vor allem Brot. Der Nahrungsbedarf eines ausgewachsenen Individuums betrgt etwa 142 Gramm pro Tag. Ernhren sich Lachmwen berwiegend von Regenwrmern, bentigen sie davon ein Frischgewicht von 165 bis 220 Gramm.[6]

(Quelle: Wikipedia  )

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