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Bufo bufo (Linnæus, 1758) -- Erdkröte} Bufo bufo -  5. Fund
Bufo bufo - 5. Fund



 

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Schlüsselwörter:

Charadriiformes, Laridae, Watvögel, und, Möwen, Larus, fuscus, Linnæus, 1758, Heringsmöwe, Deutschland, Niedersachsen, Dangast

 

Larus fuscus - 1. Fund

 
Daten Larus fuscus - 1. Fund

 

Funddaten:

Gefunden in Deutschland (Niedersachsen)

In Dangast am „Jadebusen“ im Wattenmeer.

(O m Höhe NN)

 

Größe:

 

 

Funddatum:

09.07.2005

 

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Larus fuscus - 2. Fund   

Die Heringsmwe (Larus fuscus) ist eine Vogelart aus der Familie der Mwen (Laridae). Ihre Brutverbreitung erstreckt sich von Island ostwrts ber groe Teile der europischen Ksten bis zur Taimyrhalbinsel im nordwestlichen Sibirien. Die Art ist oberseits dunkler als die Silbermwe, der sie verwandtschaftlich nicht so nah steht wie frher einmal angenommen. Nher ist sie mit der Steppenmwe verwandt. Manche Autoren betrachten die nordstlichen Populationen als eigene Art ? die Tundramwe (Larus heuglini). Die im nrdlichen und stlichen Skandinavien vorkommende Nominatform ist am dunkelsten und mglicherweise im Bestand bedroht.

Die Heringsmwe ist ein Zugvogel, dessen nrdliche Populationen am weitesten ziehen und teils in den tropischen Zonen Afrikas und Asiens berwintern. Die Vgel Westeuropas berwintern zu einem groen Teil schon an der franzsischen Atlantikkste und im Mittelmeer.

Die Heringsmwe ist mit 49?57 cm Krperlnge kleiner und schlanker als eine Silbermwe. Der Schnabel ist lnger, schmaler und wirkt spitzer. Er ist zwischen 40 und 58 mm lang. Die Flgel wirken im Flug verhltnismig lang und besonders im Bereich des Armflgels relativ schmal. Die Flgellnge liegt zwischen 368 und 456 mm, die Flgelspannweite zwischen 118 und 158 cm, das Gewicht zwischen 450 und 1300 g. Ein Sexualdimorphismus ist bezglich des Gefieders nicht ausgeprgt. Mnnchen sind jedoch grer und krftiger gebaut. Junge Heringsmwen in Westeuropa wechseln im vierten Winter in das Adultkleid (Vierjahres-Mwe); die stlichen Unterarten fuscus, heuglini, taimyrensis und barabensis sind hingegen Dreijahres-Mwen. Im Folgenden werden daher die fr die westeuropischen Unterarten graellsii und intermedius typischen Merkmale und Kleider beschrieben, zu den anderen Formen siehe Abschnitt Interne Systematik.

Im Brutkleid sind Kopf, Brust, Hals und Bauch wie auch Flgelunterseite, Brzel und Schwanz rein wei. Die Farbe der Oberseite ist dunkler als bei der Silbermwe und variiert je nach Unterart zwischen schiefergrau und samtigem schwarzgrau wie bei der Mantelmwe. Der Flgel zeigt aufgrund weier Schwingenspitzen einen weien Flgelhinterrand, der ununterbrochen bis zur fnften Handschwinge reicht. Der uere Handflgel ist schwarz, kontrastiert aber bei dunkleren Vgeln (siehe Geografische Variation) meist nur geringfgig zur brigen Flgeloberseite. Davon heben sich relativ kleine, weie Spitzenflecken sowie ein subterminales Feld auf der ueren, zehnten und manchmal ein kleineres auf der neunten Handschwinge ab. Die Iris ist gelb, das Auge von einem roten Orbitalring umgeben. Der Schnabel ist, wie auch die Beine und Fe, gelb und zeigt einen leuchtend roten Gonysfleck.

Das adulte Winterkleid unterscheidet sich lediglich durch eine dunkle Strichelung an Kopf und Nacken, bei der das Gesicht meist wei bleibt. Bei einigen Vgeln bleibt der Kopf aber auch im Winter komplett rein wei. Bei einigen ist eine schwarze Zeichnung im Bereich des Vorderschnabels ber dem Gonysfleck zu erkennen.

Juvenile Vgel wirken insgesamt dunkel brunlich. Schnabel und Auge sind schwarz, die Fe fleischfarben. Die Oberseite macht aufgrund schwrzlicher Federzentren und heller Sume einen geschuppten Eindruck; das brige Krpergefieder ist auf hellem Grund fleckig dunkelbraun gestrichelt. Im Gesicht verdichtet sich diese Strichelung zu einer dunklen Maske. Der Brzel trgt auf weilichem Grund eine dunkelbraune Bnderung, die in eine breite, schwarze Schwanzbinde bergeht. Das Jugendkleid hnelt dem der Silbermwe, ist aber insgesamt und besonders im Bereich der Flgel dunkler. Die Schwingen sind schwrzlich wie auch die groen und mittleren Armdecken. Letztere bilden aufgrund heller Sume zwei schmale, helle Querbnder auf der Flgeloberseite. Das fr Silbermwen typische, helle Feld im Bereich der inneren Handschwingen fehlt meist oder ist weniger auffllig. Die Flgelunterseite wirkt oft sehr dunkel.[1]

Vgel im ersten Winter zeigen immer noch einen schwarzen Schnabel. Das Rcken- und Schultergefieder wird ab Oktober erneuert und kontrastiert dann zum abgetragenen Flgelgefieder. Die neuen Federn sind grulich-brunlicher mit dunkler Markierung und schmalen hellen Sumen, so dass die Oberseite insgesamt einfrmiger wirkt. Kopf, Unterseite und Brzel sind meist heller als beim Jugendkleid.[1]

Im zweiten Winter sind Mantel, Schulterfedern, mittlere Armdecken und die inneren Schirmfedern bereits schiefergrau, die kleinen und groen Armdecken hingegen noch brunlich gemustert. Kopf und Unterseite haben sich weiter aufgehellt, tragen aber noch eine ausgedehnte, dunkle Strichelung. Der Brzel ist nun weitgehend wei und kontrastiert deutlich zu der noch vorhandenen Schwanzbinde. Der Schnabel hellt sich von der Basis her und an der Spitze auf.[1]

Vgel im dritten Winter hneln bereits sehr stark adulten Vgeln, jedoch ist der Schnabel noch nicht voll ausgefrbt und zeigt eine schwrzliche Binde im Bereich der hinteren Gonys. Die Strichelung des Kopfes ist noch sehr viel krftiger. Im Bereich der bei adulten Vgeln grauen Handdecken finden sich dunkel brunliche Federn und die Beine sind immer noch fleischfarben.[1]

Die Brutverbreitung der Heringsmwe ist westpalarktisch und erstreckt sich ber die Ksten der gemigten und der subpolaren Zone in Europa, Nordrussland und Westsibirien. Sie umfasst Island, die Frer und die Britischen Inseln. Sdwrts reicht sie bis in den Norden der Iberischen Halbinsel. Eine disjunkte Teilpopulation gibt es im Ebrodelta und vereinzelte Brutpaare in Portugal. Ostwrts reicht die Verbreitung bis zur Taimyrhalbinsel. Einzelne Brutnachweise liegen auch aus Senegambien vor, wo die Art sonst nur Wintergast ist.[2]

(Quelle: Wikipedia  )

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