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Vanessa atalanta (Linnæus, 1758) -- Admiral} Vanessa atalanta -  2. Fund
Vanessa atalanta - 2. Fund



 

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Schlüsselwörter:

Charadriiformes, Laridae, Watvögel, und, Möwen, Larus, argentatus, Pontoppidan, 1763, Silbermöwe, Deutschland, Niedersachsen, Dornumersiel

 

Larus argentatus - 4. Fund

 
Daten Larus argentatus - 4. Fund

 

Larus argentatus -  4. Fund
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Larus argentatus -  4. Fund
Larus argentatus -  4. Fund
Larus argentatus -  4. Fund
Larus argentatus -  4. Fund
   

Funddaten:

Gefunden in Deutschland (Niedersachsen)

In Dornumersiel am Strand.

(O m Höhe NN)

 

Größe:

 

 

Funddatum:

02.07.2006

 

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Larus argentatus - 4. Fund   

Die Silbermwe (Larus argentatus) ist eine Vogelart aus der Familie der Mwen (Laridae) und die hufigste Gromwe in Nord- und Westeuropa. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich vom Weien Meer ber die Ksten Fennoskandiens, der Ostsee, der Nordsee und des rmelkanals sowie ber groe Teile der Atlantikkste Frankreichs und der Britischen Inseln. Auerdem kommt die Art auf Island vor.

Silbermwen sind Koloniebrter, deren Brutpltze meist auf unzugnglichen Inseln oder an Steilksten liegen. Vielerorts brtet die Art aber auch in Dnengebieten oder Salzwiesen. Sie ist wie die meisten Mwen ein Allesfresser, ernhrt sich aber vor allem von Krebs- und Weichtieren, Fischen und menschlichen Abfllen. Whrend die nrdlichen Populationen Zugvgel sind, verbleiben die meisten brigen Silbermwen in der Nhe ihrer Brutgebiete. Vor allem junge Silbermwen wandern jedoch teils groe Strecken und sind dann auch weit im Binnenland zu finden. Nachdem die Art im 19. Jahrhundert durch Absammeln der Eier und Bejagung stark dezimiert worden war, erholten sich die Bestnde im Laufe des 20. Jahrhunderts.

Die Silbermwe ist hufig Gegenstand der Forschung gewesen und als Art sehr gut untersucht. Insbesondere der Verhaltensforscher Nikolaas Tinbergen hat sich ausfhrlich mit ihr auseinandergesetzt. Bis zum Ende des 20. Jahrhunderts wurden viele, heute als eigene Arten anerkannte Mwentaxa als Unterarten der Silbermwe angesehen. Der Evolutionsbiologe Ernst Mayr zog daher die Silbermwe als Beispiel fr die Theorie der Ringspezies heran. Nach einer grndlichen Revision der Systematik der Mwen zu Anfang des 21. Jahrhunderts stellen sich die Verhltnisse jedoch sehr viel differenzierter dar. In den 1990er Jahren wurden zunchst die Steppen-, die Mittelmeer- und die Armeniermwe zeitweilig als ?Weikopfmwe? abgegliedert, spter als eigene Arten aufgestellt. Etwa 2005 wurden auch der Unterart smithsonianus als Amerikanischer Silbermwe (Larus smithsonianus) und der Unterart vegae als Ostsibirienmwe (Larus vegae) Artstatus zugebilligt. Die Silbermwe in ihrer heutigen Definition ist recht nahe mit der Mittelmeermwe und der Mantelmwe, nur entfernt jedoch mit Herings- und Steppenmwe verwandt. Auch die Amerikanische Silbermwe steht ihr nicht sehr nahe.

Die Silbermwe ist mit 55?67 cm etwa so gro wie ein Musebussard, die Flgelspannweite ist mit 125?155 cm sogar noch etwas weiter. Der Blick dieser hufigen Gromwe wirkt etwas grimmig, der hchste Punkt des Scheitels liegt hinter dem Auge. Der relativ klobige Schnabel ist zwischen 44 und 65 mm lang. Die Flgel sind im Vergleich zu anderen Arten der Gattung mittelmig lang, sie berragen beim sitzenden Vogel den Schwanz um 3?6 cm. Die Schirmfedern formen auf dem Rcken eine deutliche Stufe, der Krper wirkt relativ fllig. Ein Geschlechtsdimorphismus ist bezglich des Gefieders nicht ausgeprgt. Mnnchen sind grer mit einer voluminseren Schnabelspitze und einer flacheren Stirn, Weibchen wirken kurzschnbliger mit rundlicher Stirn. Das Brutkleid unterscheidet sich vom Schlichtkleid durch einen gestrichelten Kopf. Junge Silbermwen sind nach dem vierten Lebensjahr nicht mehr von adulten Vgeln zu unterscheiden. Die Beine und Fe sind in allen Kleidern fleischrtlich, vor allem im Baltikum kommen jedoch auch Individuen mit gelben Beinen vor (s. Geografische Variation).

Im Prachtkleid ist bei adulten Vgeln der Schnabel gelb mit einem roten Gonysfleck, der im Unterschied zur Mittelmeermwe auf den Unterschnabel beschrnkt ist. Die Iris ist meist schwefelgelb, manchmal auch leuchtend gelb oder weilich, das Auge mit einem gelben, orangegelben oder auch roten Ring umgeben. Kopf, Hals, Nacken und Unterseite sind wie auch Brzel und Schwanz reinwei. Mantel, Rcken und Schulterfedern sind wie auch die Flgeloberseite hell blulichgrau, bei einigen Vgeln kann die bluliche Tnung jedoch fehlen. Die Flgelvorderkante ist schmal wei, die Hinterkante breit wei gesumt. Die Spitze des Handflgels ist schwarz mit weien Flecken im Bereich der Schwingenspitzen. Die uere, zehnte Handschwinge ? die elfte ist verkmmert ? ist weitgehend schwarz mit einem Grauanteil an der Basis und ein Stck weit die Innenfahne hinauf. Auf den weiter innen gelegenen Handschwingen wird der Schwarzanteil immer geringer, bis er ? bei den meisten Vgeln der deutschen Population auf der fnften Handschwinge ? nur noch als schmaler Rest zu sehen ist und auf den brigen Schwingen fehlt. Zudem sind die Schwingenspitzen wei. Auf den beiden ueren Handschwingen ist zudem ? durch ein subterminales, schwarzes Band von der Spitze getrennt ? ein weiteres weies Feld vorhanden. Auf dem zusammengelegten Flgel wirken die weien Spitzen wie eine Reihe rundlicher Punkte.

Im Winterkleid ist das weie Gefieder des Kopfes bei adulten Vgeln mit graubraunen Stricheln durchsetzt. Die Strichelung variiert individuell, reicht aber oft bis auf den Hals und die vordere Brust. Auf dem Schnabel zeigt sich etwas Schwarz ber oder neben dem roten Gonysfleck.

Das Jugendkleid der Silbermwe wirkt insgesamt graubraun. Der Schnabel ist schwrzlich mit schwach aufgehellter Unterschnabelbasis, das Auge dunkel. Kopf und Unterseite sind auf weilichem Grund durch dunkelbraune Schaftstriche und Federzentren diffus dunkel gestrichelt. Die dunkle Strichelung verdichtet sich um das Auge, wird an den Flanken krftiger und auf den Unterschwanzdecken zur markanten Bnderung. Mantel- und Schulterfedern wirken durch dunkelbraune Federzentren und beige Sume krftig und regelmig geschuppt. Vor allem zum unteren Rcken und den Oberschwanzdecken hin finden sich Federzentren mit eichenblatthnlich gewellten Rndern, Bogenzeichnung oder Bnderung, wie auch auf den recht variablen Schirmfedern. Die Armdecken tragen auf beigem Grund dunkle Binden. Die dunkelbraunen Armschwingen weisen einen weien Spitzensaum und eine hell graubraune Innenfahne auf. Die Federn des Handflgels sind bis auf die hellgraubraun aufgehellten inneren Handschwingen schwarzbraun mit schmalen, weilichen Sumen. Die Steuerfedern zeigen hinter einem feinen, weien Spitzensaum im distalen Drittel eine dunkelbraune Frbung, die im mittleren oder basalen Drittel in eine dunkle Bnderung auf weiem Grund bergeht, so dass der Schwanz eine dunkle Binde zeigt, die sich als grobe Bnderung zur weien Basis hin auflst.

Das erste Schlichtkleid unterscheidet sich vom Jugendkleid in erster Linie durch die Schulter- und Rckenfedern. Diese zeigen ber hellen Sumen beige bis warmbraune Zentren, die von einer schmalen, dunklen Subterminalbinde begrenzt sind und im mittleren Federteil pfeilfrmige Schaftflecken oder dunkle Querbnder aufweisen. Schultern und Rcken wirken also nicht mehr geschuppt, sondern feiner gebndert. Kopf Hals und Brust wirken heller, weisen aber immer noch ? vor allem um das Auge und auf dem Scheitel ? dunkle Strichel sowie auf der Brust eine dunkle Fleckung auf. Fr gewhnlich hellt sich die Schnabelbasis ab Herbst etwas auf.

Vgel im zweiten Winter hneln denen im ersten Winter, sind allerdings an Kopf, Hals und Unterseite meist deutlich heller. Die Bnderungen auf den Federn des vorderen Rckens und der Schultern sind breiter und bei manchen Vgeln mischen sich bereits hellgraue Federn in das Rckengefieder ? bei manchen Individuen knnen sie auch stark berwiegen. Die Zeichnung der groen Armdecken wirkt diffuser und besteht aus feinen Bekritzelungen. Die kleinen Armdecken zeigen nicht mehr die dunklen Zentren des Jugendkleids, sondern sind gebndert. Ebenso sind die Schirmfedern nicht mehr berwiegend dunkel, sondern durch helle Bnderungen aufgehellt. Ein gutes Unterscheidungsmerkmal zum ersten Winterkleid stellen die Schwingen dar, die eher schwrzlich als dunkelbraun sind und vor allem auf dem zusammengelegten Flgel markante, helle und halbmondfrmige Endsume zeigen. Auf den Steuerfedern verluft die dunkle Subterminalbinde nicht mehr streifig in die weie Federbasis, sondern eher marmoriert. Ein weiteres Altersmerkmal ist die Frbung des Schnabels, bei dem zumindest eine helle Spitze ausgeprgt ist, bei einigen Individuen aber bereits eine ausgedehnt fleischfarbene Basis. Die Iris ist bei vielen Vgeln ebenfalls deutlich aufgehellt.

Silbermwe im Jugendkleid

(Quelle: Wikipedia  )

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