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Exochomus (Brumus) quadripustulatus (Linnæus, 1758) -- Vierfleckiger Kugelmarienkäfer, Vierfleckiger Schildlaus-Marienkäfer} Exochomus quadripustulatus -  1. Larvenfund
Exochomus quadripustulatus - 1. Larvenfund



 

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Schlüsselwörter:

Falconiformes, Falconidae, Greifvögel, Falkenartige, Falco, tinnunculus, Linnæus, 1758, Turmfalke, Deutschland, Hessen, Oberselters

 

Falco tinnunculus - 5. Fund

 
Daten Falco tinnunculus - 5. Fund

 

Falco tinnunculus -  5. Fund
Falco tinnunculus -  5. Fund
Falco tinnunculus -  5. Fund
Falco tinnunculus -  5. Fund
Falco tinnunculus -  5. Fund
Falco tinnunculus -  5. Fund
Falco tinnunculus -  5. Fund
Falco tinnunculus -  5. Fund

Funddaten:

Gefunden in Deutschland (Hessen)

Auf einem Baum am Radweg zwischen Oberselters und Erbach.

(183 m Höhe NN)

 

Größe:

 

 

Funddatum:

08.03.2009

 

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Der Turmfalke (Falco tinnunculus) ist der hufigste Falke in Mitteleuropa. Vielen ist der Turmfalke vertraut, da er sich auch Stdte als Lebensraum erobert hat und oft beim Rttelflug zu beobachten ist. Er war 2007 Vogel des Jahres in Deutschland[1] und 2008 Vogel des Jahres in der Schweiz.[2]

Die wissenschaftliche Artbezeichnung (lateinisch tinnunculus, ?klingend? oder ?schellend?) weist auf den Ruf des Turmfalken hin, der an ein ti, ti, ti, ti erinnert und in Ton und Rufgeschwindigkeit je nach Situation variiert.

Die heute im deutschen Sprachgebrauch bliche Bezeichnung Turmfalke weist darauf hin, dass Turmfalken auch menschliche Bauwerke als Brutplatz nutzen und dabei bevorzugt in den obersten Regionen nisten. Neben der Bezeichnung Turmfalke existieren eine Reihe weiterer Trivialbezeichnungen, die regional unterschiedlich sind. Der Name Rttelfalke (nicht zu verwechseln mit dem hnlichen Rtelfalken) weist auf den charakteristischen Flug hin; Mauer-, Dom- oder Kirchfalke auf die in menschlichen Siedlungen prferierten Nistgelegenheiten. Die gelegentlich auch gebrauchte Bezeichnung Taubensperber ist allerdings eine Fehlinterpretation des Beutespektrums des Turmfalken. Anders als beim Wanderfalken zhlen Tauben nur selten zu den Vogelarten, die von ihm erbeutet werden, da sie als Beutetier fr ihn zu gro sind. Ausgestorben ist die Bezeichnung Wannewehr.

Turmfalken zeigen in ihrem Gefieder einen ausgeprgten Geschlechtsdimorphismus. Das aufflligste Unterscheidungsmerkmal zwischen mnnlichen und weiblichen Turmfalken ist die Kopffrbung. Bei Mnnchen ist der Kopf grau, whrend Weibchen einheitlich rotbraun gefrbt sind. Mnnchen haben auerdem auf ihrem rotbraunen Rcken kleine schwarze und zum Teil rautenfrmige Flecken. Ihre Oberschwanzdecken sowie der Hinterrcken und die Schwanzfedern ? der so genannte Sto ? sind gleichfalls hellgrau. Das Stoende weist eine deutliche schwarze Endbinde mit einem weien Saum auf. Die Unterseite ist hell cremefarben und nur sehr leicht brunlich gefleckt oder gestreift. Der Unterbauch und die Unterflgeldecken sind fast wei.

Das ausgewachsene Weibchen ist am Rcken dunkel quer gebndert. Im Unterschied zum Mnnchen ist der Sto braun und zeigt zudem mehrere Querstreifen und eine deutliche Endbinde. Auch die Unterseite ist dunkler als beim Mnnchen und weist eine strkere Fleckung auf. Jungvgel gleichen in ihrem Gefieder den Weibchen. Allerdings wirken ihre Flgel runder und krzer als bei adulten Turmfalken. Auerdem weisen die Spitzen der Handschwingen hellere Sume auf. Wachshaut und Augenring, die bei ausgewachsenen Vgeln gelb sind, sind bei Jungvgeln hellblau bis grngelblich.

Bei beiden Geschlechtern ist der Schwanz abgerundet, da die ueren Schwanzfedern krzer als die mittleren Schwanzfedern sind. Bei ausgewachsenen Vgeln erreichen die Flgelspitzen das Schwanzende. Die Beine sind sattgelb, die Krallen schwarz.

Krpergre und Flgelspannweite variieren je nach Unterart und Individuum stark. Bei der in Europa vertretenen Unterart Falco tinnunculus tinnunculus erreichen Mnnchen durchschnittlich eine Krperlnge von 34,5 Zentimetern und Weibchen von 36 Zentimetern. Die Flgelspannweite des Mnnchens betrgt durchschnittlich knapp 75 Zentimeter und bei den greren Weibchen 76 Zentimeter.

Normal ernhrte Mnnchen wiegen im Schnitt etwa 200 Gramm, Weibchen sind durchschnittlich etwa 20 Gramm schwerer. Whrend Mnnchen das ganze Jahr ber ein in der Regel konstantes Gewicht haben, schwankt das der Weibchen betrchtlich: Sie sind am schwersten whrend der Legeperiode, in der auch normal ernhrte Weibchen mehr als 300 Gramm wiegen knnen. Gewicht der Weibchen und Bruterfolg sind dabei positiv korreliert: Schwere Weibchen haben grere Gelege und sind erfolgreicher bei der Aufzucht ihrer Jungen.

Weiblicher oder diesjhriger Turmfalke im Rttelflug, Flgel und Schwanz sind maximal aufgefchert

Turmfalke beim Rttelflug, die Flgel sind maximal gestreckt

(Quelle: Wikipedia  )

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