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Podiceps cristatus (Linnæus, 1758) -- Haubentaucher} Podiceps cristatus -  8. Fund
Podiceps cristatus - 8. Fund



 

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Schlüsselwörter:

Anseriformes, Anatidae, Gänsevögel, Entenvögel, Alopochen, aegyptiacus, Linnæus, 1766, Nilgans, Deutschland, Sachsen, Rodewisch

 

Alopochen aegyptiacus - 1. Fund

 
Daten Alopochen aegyptiacus - 1. Fund

 

Funddaten:

Gefunden in Deutschland (Sachsen)

In Rodewisch auf dem Schloßteich.

(432 m Höhe NN)

 

Größe:

 

 

Funddatum:

07.04.2001

 

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Alopochen aegyptiacus - 2. Fund   

Die Nilgans (Alopochen aegyptiaca) ist der einzige rezente Vertreter ihrer Gattung und wird heute meist den Halbgnsen zugerechnet. Sie ist afrikanischen Ursprungs und lebt an nahrungsreichen subtropischen Binnenseen und Flssen. Sie gilt als der hufigste afrotropische Entenvogel.[1]

In den letzten Jahrzehnten breitete sich die Nilgans ausgehend von Gefangenschaftsflchtlingen, hauptschlich von den Niederlanden kommend, entlang des Rheins in Mitteleuropa aus, wobei sie auch in stdtischen Parks, an Badeseen und anderen von Menschen hufig frequentierten Orten vorkommt.

Der im Deutschen bliche Begriff Nilgans leitet sich vom Fluss Nil in der gyptischen Heimat dieser Art ab. Darauf deutet auch die wissenschaftliche Artbezeichnung aegyptiaca hin. Die aus dem Griechischen stammende Gattungsbezeichnung Alopochen bedeutet Fuchsgans und wird in lterer Literatur gelegentlich auch fr die Brandgans verwendet, die gelegentlich in Fuchsbauen brtet. Fr die Nilgans ist diese Bezeichnung dagegen eher unzutreffend, da sie dies nicht tut und eher auf Bumen brtet.[2] Mglicherweise bezieht sich der Name auch auf die rotbraune Farbe des Rckengefieders, die an die Fellfarbe des Rotfuchses erinnert.

Charakteristisch fr die Nilgans sind ihre verhltnismig hohen Beine sowie der dunkle Augenfleck.

Beide Geschlechter gleichen sich, nur ist das Mnnchen unwesentlich grer. Die vergleichsweise ?bunte? Frbung der adulten Tiere stellt sich mit etwa vier bis fnf Monaten ein, wenn sich Augen- und Brustfleck voll entwickelt haben. Neben der gewhnlichen Frbung tritt auch eine etwas grauere Morphe auf, die verschieden stark ausgeprgt sein kann. Auch die Frbung des Schnabels variiert von blassrot bis tiefrot. Gefangenschaftsflchtlinge weisen meist sehr rote Schnbel auf. Fliegende Nilgnse haben hnlich wie die Rostgnse ein groes weies Armflgelfeld.

Die Vollmauser der adulten Vgel setzt gegen Ende der Fortpflanzungszeit ein. Sie beginnt mit dem Wechsel des Kleingefieders. Danach werden die Schwingenfedern abgeworfen und die Steuerfedern gewechselt. Die Jugendmauser beginnt, wenn die Jungvgel etwa drei Monate alt sind. Dabei wird zunchst der braune Augenfleck und in einem Alter von etwa fnf Monaten der Brustfleck durchgemausert.[3]

Dunenkken der Nilgans sind hnlich kontrastreich schwarzbraun-wei gefrbt wie die der Brandgnse. Sie sind an der Oberseite oliv erdbraun bis dunkel zimtbraun. Stirn, Gesicht, Hals und Brust sind weilich gefrbt. Ein kurzer blassbrauner Strich verluft vom Auge ausgehend zum Hinterkopf. Die Kken haben auerdem strohgelb gefrbte Partien an den Flgeln und sind an der Krperunterseite wei gefrbt. Im Gegensatz zu den Dunenkken der Brandgans fehlt ihnen der dunkle Fleck unterhalb des Auges. Auf den Flgeln und den Flanken finden sich groe weie Farbpartien.

Bei frisch geschlpften Dunenkken ist der Schnabel zunchst blass grau und leicht rosa berhaucht. Der Nagel ist hellbraun. Die Fe, Beine und Schwimmhute sind fleischfarben, die Iris ist blass graublau. Zu dem Zeitpunkt, zu dem Nilgnse flgge werden, hat sich der Schnabel zu einem blassen Graurosa umgefrbt. Die Schnabelspitze ist schwarz. Die Fe und Schwimmhute sind graurosa, die Schwimmhute dabei etwas dunkler. Die Iris ist gelbbraun.[4]

Die beiden Geschlechter haben ein unterschiedliches Lautrepertoire. Mnnchen zischen heiser und keuchend. Lediglich beim Auffliegen lassen sie eine laute Serie von wrd-wrd... hren. Die Weibchen dagegen lassen ein schnelles, laut durchdringendes und fast trompetendes Schnattern hren. Es wird lautmalerisch mit honk-h-h-h umschrieben. Erregt klingen diese Laute nochmals lauter. Es sind dann mehrsilbige Rufreihen, die wie honk-honk-honk klingen.[5]

Die Fortpflanzungszeit wird im ursprnglichen Verbreitungsgebiet durch die einsetzende Regenzeit ausgelst. In West- und Sdafrika fllt die Brutzeit entsprechend in die Monate Juni bis September. In Kenia dagegen kommen Nilgnse whrend des gesamten Jahres zur Brut.

(Quelle: Wikipedia  )

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