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Pipistrellus pipistrellus (Schreber, 1774) -- Zwergfledermaus} Pipistrellus pipistrellus -  1. Fund
Pipistrellus pipistrellus - 1. Fund



 

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Schlüsselwörter:

Passeriformes, Paridae, Sperlingsvögel, Meisen, Parus, Cyanistes, caeruleus, Linnæus, 1758, Blaumeise, Deutschland, Hessen, Kerkerbach

 

Parus caeruleus - 4. Fund

 
Daten Parus caeruleus - 4. Fund

 

Parus caeruleus -  4. Fund
Parus caeruleus -  4. Fund
Parus caeruleus -  4. Fund
Parus caeruleus -  4. Fund

Funddaten:

Gefunden in Deutschland (Hessen)

Bei Kerkerbach, „Am Wäldchen“ in der Nähe der „Terrazzo-Fabrik".

(117 m Höhe NN)

 

Größe:

 

 

Funddatum:

15.02.2009

 

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Parus caeruleus - 4. Fund   

Die Blaumeise (Cyanistes caeruleus, Syn.: Parus caeruleus) ist eine Vogelart aus der Familie der Meisen (Paridae). Der Kleinvogel ist mit seinem blau-gelben Gefieder einfach zu bestimmen und in Mitteleuropa sehr hufig anzutreffen. Bevorzugte Lebensrume sind Laub- und Mischwlder mit hohem Eichenanteil; die Blaumeise ist auch hufig in Parkanlagen und Grten zu finden. Auer in Europa kommt sie in einigen angrenzenden Gebieten Asiens vor, in Nordafrika und auf den Kanarischen Inseln. Die Population der Kanaren wird oft auch als eigene Art angesehen (Afrikanische Blaumeise, Cyanistes teneriffae).

Die Blaumeise bevorzugt tierische Nahrung, vor allem Insekten und Spinnen. Auerhalb der Fortpflanzungsperiode steigt die Bedeutung von Smereien und anderer pflanzlicher Kost. Beim Nahrungserwerb fllt die Blaumeise durch ihre Geschicklichkeit auf, sie kann sich an die uersten Zweige klammern und auch kopfber hngend nach Nahrung suchen.

Blaumeisen brten meist in Baumhhlen, auch Nistksten werden hufig angenommen. Der Hauptkonkurrent um Bruthhlen und bei der Nahrungssuche ist die deutlich grere Kohlmeise.

Die Blaumeise ist mit einer Krperlnge von knapp zwlf Zentimetern deutlich kleiner als die Kohlmeise. Die hellblauen Gefiederpartien am Kopf und auf der Oberseite treten in Mitteleuropa bei keinem anderen Singvogel auf und erlauben so eine einfache Bestimmung. Der dunkel hornbraune Schnabel ist verglichen mit dem verwandter Arten kurz und hoch. Die Iris ist braun, die Fe sind dunkel blaugrau, die Krallen grau.[1]

Im Kopfbereich zeigt das Gefieder der Blaumeise ein sehr typisches Muster, das durch das Fehlen schwarzer Gefiederpartien weniger kontrastreich wirkt als bei den Schwesterarten. Die vom Schnabelansatz bis zum vorderen Augenwinkel weie Stirn geht oben in die charakteristische hellblaue Kopfplatte ber. Die Federn im Scheitelbereich knnen zu einer niedrigen, stumpfen Haube aufgestellt werden. Vom Schnabelansatz zieht ein schmaler, schwarzer Augenstreif bis zum dunkelblauen Nackenband, der von der hellblauen Kopfplatte durch einen weien Streifen abgegrenzt ist. Die ebenfalls weien Wangen sind vorn durch einen schwarzen Kehlfleck und brustwrts durch einen schwarzblauen Halsring begrenzt.

Rcken und Schultern sind dumpf grnlich, wobei der Farbton zwischen einzelnen Populationen variiert. Der Brzel ist graublau und geht flieend in die Oberschwanzdecken ber. Die hellblauen Steuerfedern sind am Kiel in der Regel sehr dunkel und haben teilweise einen weien Saum oder Rand. Brust, Flanken und Bauchseiten sind leuchtend gelb, die Intensitt der Frbung kann individuell sehr stark variieren. In der Mitte der Unterseite des Rumpfes befindet sich ein schwarzer Lngsstrich, der jedoch teilweise auch von den umliegenden Federn verdeckt sein kann. Die Flgel sind oberseits blau mit einer weien Flgelbinde, die einzelnen Schwungfedern sind mehrfarbig. Aberrant gefrbte Blaumeisen sind uerst selten.[2]

Daneben weist das Gefieder eine sehr ausgeprgte, fr das menschliche Auge nicht sichtbare Musterung im ultravioletten Bereich auf. Diese Farbvariationen spielen bei der Partnerwahl offensichtlich eine Rolle. Mittlerweile wurde auch bei vielen anderen Vogelarten nachgewiesen, dass ultraviolettes Licht wahrgenommen werden kann und bei solchen Arten auch das Gefieder ein Reflexionsmaximum im ultravioletten Bereich aufweist. Dabei hat sich aber als Besonderheit herausgestellt, dass die Blaumeisen eine Art ?chiffrierten? Sexualdimorphismus zeigen, denn im ultravioletten Spektrum des Lichts sind die Geschlechter im Gegensatz zum sichtbaren Bereich deutlich zu unterscheiden.[3]

Jungvgel sind bis in den Herbst ihres ersten Kalenderjahres an der blassgelben Frbung im Kopfbereich zu erkennen, da der Wechsel des Kopfgefieders erst am Ende der Jugendmauser einsetzt, die von Mitte Juli bis Ende Oktober des Schlupfjahres stattfindet. Auch nach der Jugendmauser sind sie am deutlichen Farbunterschied zwischen den in der Mauser erneuerten Arm- und den erhalten bleibenden Handdecken von den Altvgeln zu unterschieden. Die neuen Armdecken zeigen dabei die typische Blaufrbung, die Handdecken sind mehr grnlich.[1][4]

Die Jahresmauser der Altvgel ist eine postnuptiale (?nach der Hochzeit stattfindende?) Vollmauser und setzt im Mittel sechs Wochen vor der Mauser der Jungvgel ein. Der Anfang der Mauser fllt meist noch in die Phase der Jungenaufzucht. Der gesamte Wechsel nimmt 115 bis 120 Tage in Anspruch, was fr einen Vogel dieser Gre ungewhnlich lange ist. Das Mauserschema gleicht dem der meisten anderen Sperlingsvgel.[5]

Ein geringer Geschlechtsdimorphismus ist in einigen Merkmalen vorhanden, dadurch lassen sich jedoch nicht alle Individuen eindeutig zuordnen. Die hilfreichsten Gefiedermerkmale zur Geschlechtsunterscheidung sind die Breite und Frbung des Halsbandes und die Farbintensitt der blauen Kopfplatte (siehe nebenstehende Abbildung). Zudem hat das Mnnchen mehr Wei an Stirn, Flgelbinde und Steuerfedern.

(Quelle: Wikipedia  )

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