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Tamiops swinhoei (Milne Edwards, 1874) -- Swinhoe-Streifenhörnchen, Chinesisches Baumstreifenhörnchen,} Tamiops swinhoei -  1. Fund
Tamiops swinhoei - 1. Fund



 

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Schlüsselwörter:

Passeriformes, Laniidae, Sperlingsvögel, Würger, Lanius, collurio, Linnæus, 1758, Rotrückenwürger, Neuntöter, Deutschland, Hessen, Weyer

 

Lanius collurio - 3. Fund

 
Daten Lanius collurio - 3. Fund

 

Funddaten:

Gefunden in Deutschland (Hessen)

In der Nähe von Weyer am Waldrand.

(264 m Höhe NN)

 

Größe:

 

 

Funddatum:

05.06.2005

 

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Vorheriges Bild:
Lanius collurio - 2. Fund  

Der Neuntter (Lanius collurio) oder Rotrckenwrger ist eine Vogelart aus der Familie der Wrger (Laniidae) und in Mitteleuropa die hufigste Wrgerart. Er ist vor allem durch sein Verhalten bekannt, Beutetiere auf Dornen aufzuspieen.

Zu seiner Nahrung zhlen vorwiegend Groinsekten, aber auch kleine Sugetiere und Vgel. In groen Teilen Europas und dem westlichen Asien heimisch, brtet er in halboffenen Landschaften, die ein gutes Angebot an Hecken und Struchern aufweisen. Die Nester werden bevorzugt in Dornstruchern angelegt. Durch die Intensivierung der Landwirtschaft musste der Neuntter in Mitteleuropa in der zweiten Hlfte des 20. Jahrhunderts groe Bestandseinbuen hinnehmen. Der Zugvogel berwintert im sdlichen Teil Afrikas.

Der Name Neuntter bezieht sich auf den irrigen Volksglauben, er wrde erst neun Beutetiere aufspieen, bevor er sie verspeist.[1] Oder wie der Zedler es im 18. Jahrhundert ausdrckte: ?? und wollen etliche, wiewohl ohne genungsamen Grund, davor halten, es geniee dieser Vogel nichts, er habe denn neunerley todt gemachet, als wovon er den Namen Neuntdter erhalten haben soll.? Hieraus entstanden auch hnliche Namen wie Neunmrder (niederdeutsch Negenmrder[2]) oder Neunwrger. Ebenfalls auf das ?Spieen? bezieht sich der Name Dorndreher (niederdeutsch Dorndreier[2]), Dornreich, Dornkreul[3] oder Dorntreter.[4] Die Bezeichnung Falkensnger scheint auf seinen falkenartigen Schnabel hinzudeuten. Im Niederdeutschen ist ferner der Name Dickkopp[2] bekannt, was die wrgertypischen Proportionen lapidar, aber recht treffend beschreibt.

Da selbst noch im 18. Jahrhundert nicht einwandfrei zwischen den Arten (oder Geschlechtern) unterschieden wurde, sondern bisweilen alle einheimischen Wrger als ?Neuntdter? bezeichnet wurden, sind nicht alle volkstmlichen Namen eindeutig Lanius collurio zuzuordnen. Diese Art wurde offensichtlich auch als ?kleiner Neuntdter? bezeichnet.[4] Namen mit Bezug zur Elster wie z. B. Berg-,[3] Wild- oder Kruckelster[4] bezeichnen vermutlich, da sie sich wohl auf die schwarz-weie Frbung beziehen,[4] eher den Raubwrger. Weitere Namen, die sich in alten Nachschlagewerken finden, sind Quargringel (oder Quarkringel,[5] vielleicht auf Ruf und Bnderung bezugnehmend) oder Rabraker.

Der Neuntter ist mit 16?18 cm Lnge die kleinste mitteleuropische Wrgerart. Er zeigt einen sehr ausgeprgten Sexualdimorphismus ? Mnnchen und Weibchen unterscheiden sich deutlich in der Frbung.

Die Flgellnge betrgt durchschnittlich 93 (91?95) mm, beim Mnnchen liegt sie zwischen 88 und 100 mm, beim Weibchen zwischen 82 und 98 mm. Die Lnge des Schwanzes liegt beim Mnnchen zwischen 71 und 90 mm, beim Weibchen zwischen 68 und 85 mm. Das Durchschnittsgewicht liegt bei den Mnnchen etwa bei 28 Gramm. Bei den Weibchen kann es sich whrend der Brutzeit auf 32,8 Gramm erhhen und liegt auerhalb der Brutzeit etwa bei 28,5 Gramm. Vor dem Zug knnen Fettdepots gebildet und das Gewicht auf maximal 37 g erhht werden. Dies ist aber anscheinend nicht die Regel.[6]

Das Mnnchen hat, worauf der Name ?Rotrckenwrger? hinweist, einen rostrotbraunen bis kastanienbraunen Rcken und ebensolches Schultergefieder. Oberkopf und Nacken heben sich mit ihrem hellen Blaugrau deutlich davon ab. Wie auch andere Lanius-Arten haben Neuntter eine schmale, schwarze Gesichtsmaske, in der das dunkle Auge aus der Entfernung gesehen oft optisch fast vllig verschwindet. Die Maske wird manchmal vom grauen Oberkopf durch einen undeutlichen, verwaschen weien beraugenstreif begrenzt, der oft hinter dem Auge etwas ausgeprgter ist. Die Deckfedern der Flgel sind rtlichbraun mit deutlich hellerer und rtlicherer Randung; die Handschwingen sind kastanienbraun mit hellerer Randung und die Armschwingen ungerandet dunkelbraun. In seltenen Fllen tritt ein weier Handschwingenspiegel auf. Dieser wird von einer mehr oder weniger ausgeprgten Weizeichnung an der Basis der Handschwingen gebildet. Der Brzel ist ? teilweise bis auf den unteren Rcken ? grau gefrbt. Der Schwanz zeigt eine kontrastreich schwarz-weie, lffelfrmige Zeichnung: die mittleren Steuerfedern sind grtenteils schwarz, dann folgen Federn mit viel Wei im oberen Bereich, das zu den ueren Schwanzfedern hin zunimmt. Die Steuerfedern sind an den Spitzen schmal wei gesumt. Die Unterseite ist meist weilich bis cremefarben, oft sind Flanken und Brust leicht lachs- bis rosafarben getnt.

Das Weibchen zeigt im Gegensatz zum Mnnchen keinen grauen Oberkopf. Beim Weibchen ist die gesamte Oberseite einfarbig rtlich braun, meist etwas weniger lebhaft als beim Mnnchen. Die Gesichtsmaske ist undeutlicher, meist dunkelbraun bis schwrzlich angedeutet, das Auge hebt sich deutlicher davon ab. Dafr tritt der helle beraugenstreif deutlicher hervor. Der Schwanz ist meist einfarbig braun mit weien Sumen. Die Unterseite ist rahmfarben bis beige und zeigt an Brust und Flanken eine teils nur angedeutete, teils krftige dunkle Schuppung (?Sperberung?). Diese ist manchmal auch sehr blass auf dem Rcken zu sehen. Mit dem Alter kann die Schuppung verblassen, das Weibchen nhert sich in der Frbung dann immer mehr dem Mnnchen an.

(Quelle: Wikipedia  )

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