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Salticus scenicus (Clerck, 1757) -- Zebraspringspinne} Salticus scenicus -  1. Fund (Weibchen)
Salticus scenicus - 1. Fund (Weibchen)



 

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Schlüsselwörter:

Passeriformes, Turdidae, Sperlingsvögel, Drosselvögel, Turdus, pilaris, Linnæus, 1758, Wacholderdrossel, Deutschland, Rheinland-Pfalz, Cochem

 

Turdus pilaris - 5. Fund

 
Daten Turdus pilaris - 5. Fund

 

Turdus pilaris -  5. Fund
Turdus pilaris -  5. Fund
Turdus pilaris -  5. Fund
 

Funddaten:

Gefunden in Deutschland (Rheinland-Pfalz)

In Cochem / Mosel auf einer Bepflanzung an der Uferpromenade.

(85 m Höhe NN)

 

Größe:

 

 

Funddatum:

20.05.2006

 

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Turdus pilaris - 5. Fund   

Die Wacholderdrossel (Turdus pilaris) ist eine Vogelart aus der Familie der Drosseln (Turdidae). Diese groe Drosselart besiedelt die mittlere und nordstliche Palarktis von Schottland und dem mittleren Frankreich nach Osten bis zum Amur in Sibirien. Sie bewohnt halboffene Landschaften, in Mitteleuropa vor allem Waldrnder und Baumgruppen mit angrenzendem feuchtem Grnland. Die Art hat ihr Areal in den letzten etwa 200 Jahren stark nach Westen ausgedehnt und ist heute im stlichen Mitteleuropa ein mig hufiger Brutvogel. Die Wacholderdrossel ist berwiegend Kurzstreckenzieher und verbringt den Winter vor allem in Mittel- und Sdwesteuropa sowie im Mittelmeerraum.

Die Art wurde frher Krammetsvogel (seltener: Krammetvogel oder Krummetvogel) genannt, der Name ist abgeleitet von der alten Bezeichnung Krammet (auch: Kranewitt) fr den Wacholder.

Die Wacholderdrossel ist mit einer Krperlnge von 22 bis 27 cm nur wenig kleiner als die bekanntere Amsel, jedoch etwas langflgeliger als diese und deutlich schwerer. Die Art ist verglichen mit den anderen Drosseln Mitteleuropas auffallend bunt, die Geschlechter unterscheiden sich nicht. Bei adulten Vgeln sind oberer Rcken, die Schulterfedern und die Oberflgeldecken rtlich braun; Kopf, hinterer und seitlicher Hals sowie hinterer und unterer Rcken sind hellgrau. Der Kopf zeigt einen deutlichen weilichen beraugenstreif. Kehle, Vorderhals und obere Brust sind auf ockergelbem Grund schwrzlich gestrichelt, die Flanken zeigen auf meist etwas blasser rtlich beigem Grund dunkle, pfeilspitzenhnliche Flecken. Die brige Unterseite des Rumpfes, die Unterschwanzdecken sowie die Unterflgeldecken sind wei. Die Schwingen sind dunkel graubraun und schmal hell gerandet. Der Schwanz ist schwarzgrau.

Die Beine sind dunkelbraun, der Schnabel ist gelb bis gelborange mit dunkler Spitze. Die Iris ist dunkelbraun.

Der wenig melodische Gesang wird berwiegend im Flug vorgetragen. Er ist gepresst zwitschernd mit schrillen und krchzenden Tnen; die bei anderen Drosseln typischen fltenden Motive fehlen. Durchzgler und Wintergste rufen im Flug durchdringend und gepresst ?gii? und vor allem hufig rau tschackernd ?schack, schack, schack?.

Das Verbreitungsgebiet der Wacholderdrossel umfasst groe Teile der mittleren und nordstlichen Palarktis von Schottland und dem mittleren Frankreich nach Osten bis zum Oberlauf des Amur in Sibirien. In Nord-Sdrichtung reicht die Verbreitung in Europa von der Nordspitze Norwegens bis zum Sdrand der Alpen und in die mittlere Ukraine. Die Art hat ihr Areal in den letzten etwa 200 Jahren stark nach Westen ausgedehnt: In der Zeit um die Mitte des 19. Jahrhunderts verlief die westliche Grenze des geschlossenen Areals in Europa z. B. noch durch Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Thringen und Oberfranken. Die Ursachen dieser Arealausdehnung sind unklar.[1]

Die Wacholderdrossel bewohnt halboffene Landschaften, in Mitteleuropa vor allem Waldrnder und Baumgruppen mit angrenzendem feuchtem Grnland, aber auch Streuobstwiesen, Parks und grere Grten. In Sibirien bewohnt die Art auch stark aufgelockerte Laub- und Mischwlder, vor allem in der Nhe zu Fliegewssern. Generell werden kleinrumig feuchte und khlere Habitate bevorzugt. Wichtige Habitatelemente sind Flchen mit frischen bis feuchten Bden und niedriger grasiger Vegetation fr die Nahrungssuche und hhere Bume und Bsche fr die Nestanlage; Nahrungsflge erfolgen meist nur bis in 250 m Entfernung vom Brutplatz.

Die Nahrung besteht sowohl aus tierischen als auch aus pflanzlichen Bestandteilen. Im Frhjahr und Sommer werden weit berwiegend Regenwrmer verzehrt, daneben auch andere Wirbellose. Ab Mitte Juni werden Beeren und andere Frchte einschlielich Fallobst gefressen, diese bilden im Herbst und im Winter den berwiegenden Teil der Nahrung.

Die Wacholderdrossel brtet meist in kleinen Kolonien, aber auch einzeln. Vor allem Koloniebrter verteidigen die Nestumgebung sehr vehement mit Sturzflgen gegen Rabenvgel und Greifvgel, aber auch gegen andere Nestfeinde. Nicht selten versuchen sie dabei den Strenfried durch gemeinschaftliches Bekacken (mit ?Kotbomben?) vorbergehend oder bleibend flugunfhig zu machen. Das Nest wird auf Bumen und hohen Struchern errichtet, hufig auf alten Bumen und dann auffallend offen in Stammgabelungen oder auf starken sten am Stamm. Es besteht auen und an der Basis aus groben Grashalmen oder Blttern. Dieser ?Rohbau? wird mit nasser Erde ausgekleidet und der Napf dann mit einer Schicht feiner Grashalme ausgelegt.

Die Eiablage erfolgt in Mitteleuropa frhestens Ende Mrz, berwiegend im April. Zweitbruten kommen in Mitteleuropa regelmig vor, letzte Gelege werden hier Ende Juni begonnen. Das Gelege besteht aus 2?7, meist 5?6 Eiern, die auf hell blulichgrnem Grund sehr variabel rotbraun gefleckt sind. Die Brutzeit dauert 10?13 Tage. Die Bebrtung erfolgt ausschlielich durch das Weibchen, auch die Nestlinge werden bis zum Alter von 9?10 Tagen nur vom Weibchen gehudert, danach aber von beiden Eltern gefttert. Die Jungvgel knnen mit 18 Tagen schon gut fliegen, mit etwa 30 Tagen sind sie selbststndig.

(Quelle: Wikipedia  )

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