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Glycymeris pilosa (Linnæus, 1767) -- Echte Samtmuschel, Samtmuschel} Glycymeris pilosa - 10. Fund
Glycymeris pilosa - 10. Fund



 

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Schlüsselwörter:

Passeriformes, Turdidae, Sperlingsvögel, Drosselvögel, Turdus, merula, Linnæus, 1758, Amsel, Schwarzdrossel, Italien, Bozen, [Südtirol], Meran, Männchen

 

Turdus merula - 4. Fund (Männchen)

 
Daten Turdus merula - 4. Fund (Männchen)

 

Turdus merula -  4. Fund (Männchen)
Turdus merula -  4. Fund (Männchen)
Turdus merula -  4. Fund (Männchen)
Turdus merula -  4. Fund (Männchen)

Funddaten:

Gefunden in Italien (Bozen (Südtirol))

Auf einer Wiese auf der Uferpromenade in Meran.

(305 m Höhe NN)

 

Größe:

 

 

Funddatum:

25.06.2009

 

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Die Amsel (Turdus merula) oder Schwarzdrossel ist eine Vogelart der Familie der Drosseln (Turdidae). In Europa zhlt die Amsel als einer der am weitesten verbreiteten Vertreter dieser Familie zu den bekanntesten Vgeln berhaupt. Ihre Krperlnge liegt zwischen 24 und 27 Zentimetern. Die Mnnchen sind schwarz gefrbt und haben einen gelben Schnabel, das Gefieder der Weibchen ist grtenteils dunkelbraun. Der melodise und laut vorgetragene Reviergesang der Mnnchen ist in Mitteleuropa hauptschlich zwischen Anfang Mrz und Ende Juli zu hren und kann bereits vor der Morgendmmerung beginnen.

In Europa brtet die Amsel nahezu flchendeckend, nur nicht im hohen Norden und im uersten Sdosten. Darber hinaus kommt sie in Teilen Nordafrikas und Asiens vor. In Australien und Neuseeland wurde die Amsel eingebrgert. In Mitteleuropa verlsst ein Teil der Vgel im Winter das Brutgebiet und zieht nach Sdeuropa oder Nordafrika.

Ursprnglich war die Amsel ein Vogel des Waldes, wo sie auch heute noch anzutreffen ist. Im 19. Jahrhundert begann sie ber siedlungsnahe Parks und Grten bis in die Stadtzentren vorzudringen und ist zum Kulturfolger geworden. Ihre Nahrung suchen Amseln vorwiegend am Boden. Sie ernhren sich berwiegend von tierischer Nahrung, meist Regenwrmer oder Kfer. Abhngig von der Verfgbarkeit steigt der Anteil gefressener Beeren und Frchte. Amseln sind Freibrter und nisten vorwiegend in Bumen und Struchern.

Adulte Amseln weisen einen deutlichen Geschlechtsdimorphismus auf: Das Gefieder der Mnnchen ist einfarbig schwarz, der Schnabel auffllig hellgelb bis orange. Zudem zeigen Mnnchen einen deutlichen Ring um die Augen, dessen Farbe der des Schnabels hnelt, jedoch etwas ins Brunliche gehen kann. Dieser Augenring kontrastiert stark mit der dunkelbraunen Iris. Weniger deutlich ist dieser Augenring beim Weibchen, auch der Schnabel ist weniger auffllig und hell hornfarben statt gelb. Die Gefiederfrbung des Weibchens ist viel variabler und vorwiegend dunkelbraun, teilweise ins Grau gehend oder rtlichbraun. Bei beiden Geschlechtern sind Lauf und Zehen dunkelbraun.[1][2] Im Vergleich zum kleineren, ebenfalls dunkel befiederten und sich hufig auf dem Boden aufhaltenden Star hat die Amsel einen deutlich lngeren Schwanz.[3]

Das Gefieder der adulten Mnnchen ist recht einheitlich schwarz. Vor allem an der Unterseite, aber auch an Rcken und Schulterregion zeigen die Federn nicht selten einen grauen bis bronzefarbenen Endsaum, was aber recht unauffllig ist und nur bei gnstigen Lichtverhltnissen einen leicht schuppigen Eindruck macht. Die Schwungfedern knnen im Frhjahr ausgebleicht wirken.[1]

Die Oberseite der Weibchen ist dunkel olivbraun bis olivgrau gefrbt, die Stirn oft etwas weniger dunkel. Die Frbung der helleren Unterseite fllt individuell sehr verschieden aus. Kinn und Kehle sind hell schmutziggrau bis rtlichbraun mit dunkler Streifung. Die Brust ist braungrau, gelbbraun bis rotbraun mit mehr oder weniger deutlichen Sprenkeln. Der Bauch ist braun, graubraun oder grau, wobei zuweilen durch einen hellen Endsaum der Federn ein deutlich geschuppter Eindruck entsteht. Die Schwanzfedern sind dunkel- bis schwarzbraun, Hand- und Armschwingen dunkelbraun mit oliv getnten Auenfahnen.[1]

Ausgeflogene Jungvgel hneln Weibchen, sind aber auf der Unterseite strker gefleckt und vor allem an den aufflligen hellen Schaftstrichen an Rcken, Schulterfedern und Flgeldecken zu erkennen. Der Schnabel ist braun. Die Befiederung von Flgeln und Schwanz erscheint vom restlichen Gefieder deutlich abgesetzt und ist bei mnnlichen Jungvgeln dunkelbraun bis braunschwarz, bei weiblichen etwas heller und geht eher ins Braune.[1][2]

Bei der Jugendmauser, die sich zwischen Sommer und Herbst des ersten Kalenderjahres vollzieht, wechseln die Vgel das Kleingefieder und einen Teil der Flgelfedern. Dabei wechseln vorwiegend die lteren Jungvgel in ein sogenanntes Fortschrittskleid, die spter geschlpften in ein Hemmungskleid, in dem sie weiterhin eher Jungvgeln hneln. Die einjhrigen Mnnchen im Hemmungskleid werden auch Stockamseln genannt.[4] Bei allen einjhrigen Mnnchen, also auch den Mnnchen im Fortschrittskleid, sind die Schwungfedern und die unvermauserten Flgeldecken braun im Gegensatz zur braunschwarzen oder schwarzen Frbung der bereits vermauserten Federpartien. Auch bei den einjhrigen Weibchen kontrastieren die bereits vermauserten und die unvermauserten Gefiederteile; Letztere sind deutlich heller.[1]

Im Regelfall beginnt die regulre Jahresmauser, bei der es sich um eine Vollmauser handelt, zwei Wochen nach Beendigung der Jungenaufzucht. Die Mauser einer Amselpopulation erstreckt sich, werden die Extremflle auer acht gelassen, ber einen Zeitraum von fnf Monaten. In Europa liegt der Mauserzeitraum typischerweise zwischen Juni und Ende Oktober, wobei sich nahezu alle adulten Amseln im August mausern.[4][5]

Das fr Drosseln typische Tropfenmuster ist auch bei der Amsel nachweisbar, bei den Mnnchen wird es durch intensive Melaninablagerungen in den Federn berdeckt. Somit kann Melanismus als normal fr die Art angesehen werden. Nicht der Norm entsprechend ist dagegen die Verringerung von Pigment oder der Pigmentausfall, was in unterschiedlicher Form und Intensitt auftreten kann: Durch Albinismus verursacht sind fahle Frbungen (Chlorochroismus, Flavismus). Vollstndig albinotische weie Vgel mit roten Augen drften wegen ihrer verminderten Sehfhigkeit kaum berlebenschancen in freier Natur haben. Weie Tiere mit braunen oder schwarzen Augen sind leuzistisch. Scheckungen sind auf einen abgeschwchten Leuzismus zurckzufhren.[6][7]

(Quelle: Wikipedia  )

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