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Aegopis acies (A. Férussac, 1819)} Aegopis acies -  1. Fund
Aegopis acies - 1. Fund



 

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Schlüsselwörter:

Passeriformes, Fringillidae, Sperlingsvögel, Finken, Pyrrhula, pyrrhula, Linnæus, 1758, Gimpel, Dompfaff, Deutschland, Sachsen, Schneeberg

 

Pyrrhula pyrrhula - 3. Fund

 
Daten Pyrrhula pyrrhula - 3. Fund

 

Pyrrhula pyrrhula -  3. Fund
Pyrrhula pyrrhula -  3. Fund
Pyrrhula pyrrhula -  3. Fund
 

Funddaten:

Gefunden in Deutschland (Sachsen)

In Schneeberg - Neustädtel, in einem Vorgarten auf der „Gartenstraße".

(457 m Höhe NN)

 

Größe:

 

 

Funddatum:

13.03.2002

 

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Pyrrhula pyrrhula - 3. Fund   

Der Gimpel (Pyrrhula pyrrhula), auch Dompfaff oder seltener Blutfink genannt, ist eine Vogelart aus der Familie der Finken (Fringillidae). Er besiedelt Europa, Vorderasien, Ostasien einschlielich Kamtschatka und Japan sowie Sibirien. Sowohl im Tiefland als auch in Bergwldern lebt der Gimpel im Nadelwald, berwiegend in Fichten-Schonungen, aber auch in lichten Mischwldern mit wenig Nadelbumen oder Unterholz. Seine Nahrung setzt sich aus halbreifen und reifen Samen von Wildkrutern und aus Knospen zusammen. Die Art gilt derzeit als nicht gefhrdet.

Frher stellte der Gimpel ein Symbol fr Tlpelhaftigkeit, Ungeschicklichkeit und Dummheit dar. Er ist hufig als schmckendes Hintergrundmotiv auf alten Darstellungen des Garten Eden zu finden.

Der Gimpel ist wie alle Vertreter der Gattung von gedrungener Gestalt mit kurzem Hals und dnnen Fen. Kennzeichnend sind eine schwarze Kopfplatte, ein schwarzes Kinn und ein dicker, schwarzer Kegelschnabel. Die schwarzen Flgel weisen eine weie Binde auf. Der Brzel ist wei, der Schwanz schwarz. Die Augen sind tiefbraun. Gimpel haben eine Krperlnge von etwa 15 bis 19 Zentimetern. Die Flgelspannweite betrgt 22 bis 26 Zentimeter und das Krpergewicht liegt meist bei etwa 26 Gramm.

Der Gimpel weist einen deutlichen Geschlechtsdimorphismus auf. Das Mnnchen trgt einen blaugrauen Rcken. Flgelbinden, Unterbauch, Unterschwanz und Brzel sind wei, Wangen, Brust, Flanken und Oberbauch leuchtend rosenrot. Die Fe sind schwarzbraun. Das Weibchen hat einen brunlichgrauen Rcken. Brust, Flanken und Unterseite haben eine helle graubraune Frbung mit einem ganz leichten Stich ins Rtliche. Die Fe sind schwrzlich.

Die Jungvgel weisen ein brunlicheres Kleingefieder als die hnlichen Weibchen auf. Der Schnabel ist ohne Schwarz. Der Kopf ist hell, wird bei der Jugendmauser nach sechs bis acht Wochen jedoch langsam schwarz. Beim Ausfliegen weisen junge Mnnchen auf der Brust einen leicht rtlichen Anflug auf. Geschlpfte Nestlinge sind durch lange, graue Daunen auf Kopf und Rcken gekennzeichnet. Der rosafarbene Rachen ist links und rechts mit einem purpurgrauen Fleck versehen. Die Schnabelwlste sind gelb. Sowohl die Jugendmauser (eine Teilmauser) als auch die Brutmauser der Altvgel, eine Vollmauser, finden in Mitteleuropa in der Zeit von August bis Oktober statt. Die Vollmauser dauert etwa 80 bis 85 Tage.[1]

Der Gimpel ist in Bezug auf sein Spermium einzigartig unter den Sperlingsvgeln (Passeriformes). Whrend dieses gewhnlich spitz und spiralfrmig ist, zeichnet es sich bei diesem Vogel durch einen runden Kopf und ein stumpfes Akrosom aus. Weiterhin sind die Hoden in Bezug auf die Krpergre des Gimpels sehr klein, was durch einen mangelnden Wettbewerb unter den Spermien begrndet wird.[2]

Der Stimmfhlungsruf des Gimpels uert sich in einem leisen ?bit-bit?. Der Lockruf wird durch ein weiches ?dj? oder ?di? ausgedrckt. Er ist hauptschlich auerhalb der Brutzeit hufig und relativ weit zu hren, besonders von Schwrmen im Herbst und Winter. In der Brutzeit dient er der Verstndigung mit dem Partner und als Erkennungszeichen. Bei Erregung geben Gimpel ein ?d-d? von sich, whrend sie aus Angst ein ?chrh? hren lassen. Der Aggressionsruf besteht aus Wiederholungen eines lauten ?chier-chier?.[3] Im Winter in Mitteleuropa einfliegende nordische Gimpel der Unterart P. p. pyrrhula lassen sich deutlich am Ruf von den hier brtenden Vgeln der Unterart P. p. europaea unterscheiden: Statt des weichen "dj" erklingt ein "dd", welches stark an die doppellufigen Spielzeugtrten aus Plastik erinnert. Dieser markante Ruf hat der optisch nur schwer unterscheidbaren nordeuropischen Unterart den Beinamen "Trompetergimpel" eingebracht.

Der Ruf der Jungvgel stellt ein leises ?di-di-di? dar. Ab dem fnften Tag verndern sich diese Laute zu einem ?dsrieh-dsrieh?, aus dem sich allmhlich der Bettelruf herausbildet, der wie ein lautes, gedehntes ?d-i-eh? klingt. Satte Junge geben ein leises ?rr-rr? von sich. In den ersten Tagen fordert das Weibchen mit einem tiefen ?uuh? zum Sperren auf. Ausgeflogene Jungvgel lassen als Standortruf regelmig ein ?diel-diel? hren.

Der Gesang des Gimpels ist leise und wird unter Schwanzzucken vorgetragen. Er besteht aus pfeifenden Tnen, die von knarrenden und krchzenden Lauten unterbrochen werden. Bei den Unterarten P. p. europaea und P. p. coccinea wird er flieend vorgetragen, whrend bei P. p. pyrrhula die Tne durch Pausen unterbrochen werden. Zudem singt P. p. pyrrhula deutlich tiefer als die beiden Vorgenannten.[3] Der Gesang ist bei der Reviermarkierung nicht von Bedeutung, da der Gimpel nur im Nestbereich territoriale Aggressionen zeigt. Das Singen wird bereits in frhester Jugend durch den Vorgesang des Mnnchens geprgt.

Von September bis Ende Februar singen die Weibchen ebenso laut und anhaltend wie die Mnnchen, stellen jedoch mit Beginn der Paarungszeit den Gesang ein.[1]

(Quelle: Wikipedia  )

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