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Coronella austriaca (Laurenti, 1768) -- Schlingnatter, Glattnatter} Coronella austriaca -  1. Fund
Coronella austriaca - 1. Fund



 

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Schlüsselwörter:

Passeriformes, Fringillidae, Sperlingsvögel, Finken, Carduelis, carduelis, Linnæus, 1758, Stieglitz, Distelfink, Deutschland, Hessen, Oberselters

 

Carduelis carduelis - 5. Fund

 
Daten Carduelis carduelis - 5. Fund

 

Carduelis carduelis -  5. Fund
Carduelis carduelis -  5. Fund
Carduelis carduelis -  5. Fund
Carduelis carduelis -  5. Fund

Funddaten:

Gefunden in Deutschland (Hessen)

In Oberselters auf einem Obstbaum in der Nähe der „Selterwasser-Fabrik".

(177 m Höhe NN)

 

Größe:

 

 

Funddatum:

25.01.2006

 

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Carduelis carduelis - 5. Fund   

Der Stieglitz (Carduelis carduelis), auch Distelfink genannt, ist eine Vogelart aus der Familie der Finken (Fringillidae). Er besiedelt Eurasien von Westeuropa bis Zentralasien und Mittelsibirien sowie Nordafrika. In Sdamerika und Australien sowie auf Neuseeland und einigen Inseln Ozeaniens wurde er eingefhrt. Seine Nahrung setzt sich aus halbreifen und reifen Smereien von Stauden, Wiesenpflanzen und Bumen zusammen. Die Art gilt derzeit als nicht gefhrdet.

Der Naturschutzbund Deutschland und der Landesbund fr Vogelschutz in Bayern haben den Stieglitz zum ?Vogel des Jahres 2016? in Deutschland gewhlt.[1]

Frher stellte der Stieglitz ein Symbol fr Ausdauer, Fruchtbarkeit und Beharrlichkeit dar. Wegen seiner Vorliebe fr Disteln ist er noch heute ein christliches Symbol fr die Passion und den Opfertod Jesu Christi.

Der Stieglitz ist wie alle Vertreter der Gattung von schlanker Gestalt mit kurzem Hals und dnnen Fen. Kennzeichnend sind eine krftig rote Gesichtsmaske, ein weier Kopf mit weien Halsseiten und abgesetzt ein schwarzer Nacken und Oberkopf. Die Flgel weisen eine deutlich abgesetzte, breite leuchtend gelbe Binde auf. Sie sind bei der Nominatform berwiegend schwarz. Der Rcken ist hellbraun, der Brzel wei. Der gegabelte Schwanz ist schwarz mit weien Flecken im spitzen Drittel. Die Unterseite ist brunlich an Brust und Flanken. Der elfenbeinfarbene Schnabel ist lang und spitz. In der Brutzeit ist er reinwei, ansonsten befindet sich eine schwarze Markierung an der Spitze. Stieglitze haben eine Krperlnge von etwa 12 bis 13 Zentimetern. Die Flgelspannweite betrgt 21 bis 25 Zentimeter und das Krpergewicht liegt meist bei etwa 14 bis 19 Gramm.

Der Stieglitz weist einen schwach ausgebildeten Geschlechtsdimorphismus auf. Das Mnnchen hat eine grere und dunklere Gesichtsmaske, die teilweise die hintere Ecke des Auges erreicht. Das untere Bauchgefieder ist gelblich. Der Flgelspiegel ist intensiver und ausgeprgter, die kleinen Deckfedern sind schwarz. Der Schnabel des Mnnchens ist spitzer und um knapp neun Prozent lnger als der des Weibchens. Zudem ist die Schnabelspitze gebogen. Das Weibchen hat einen etwas rundlicheren Kopf, auf dem die Gesichtsmaske nicht bis zur Hlfte des Auges reicht, so dass das Rot an der Kehle geringer ist. Das untere Bauchgefieder ist grngelb. Die kleinen Deckfedern sind braun bis graubraun. Die Schnabelspitze ist gerade, kann aber ausnahmsweise dem Mnnchen gleichen. Die Jungvgel zeigen am braunen Kopf keine auffllige Kopffrbung. Die gruliche bis gelbbraune Oberseite ist gestreift und gefleckt. Die Flgel sind schwarzgelb und der Schwanz schwarz. Der Nestling ist mit langen dunkelgrauen Daunen versehen. Der Rachen ist karminrot, der Gaumen ist purpurn und die Randwlste sind wei. Jung- und Altvgel mausern zwischen Juli und August.

Der Stieglitz hpft am Boden ungeschickt, kann jedoch geschickt in Bumen, Bschen oder auf anderen Pflanzen klettern. Der Flug ist wellenfrmig und recht stabil; das Gelb im Flgel fllt besonders auf.

Der Stimmfhlungsruf uert sich mit aus mehreren Elementen bestehenden Gebilden wie ?dudidelet? oder ?didudit?. Bei Erregung geben Stieglitze ein scharfes ?zidi? von sich. Der Aggressionsruf besteht aus einem harten, schnarrenden ?tschrr?. Die Rufe sind auch whrend des Fluges zu hren. Flgge Jungvgel betteln mit ?di-wet-wet di-wet-wet?.

Der Gesang des Stieglitzes[2] ist eine sehr hastig vorgetragene Strophe, die unter pendelnden Bewegungen vorgetragen wird. Er wird oft mit einer schnellen zwitschernden Folge der ?Stieglitz?-Rufe eingeleitet, der mehrere Triller und Schnrkel folgen. Dazwischen werden auch nasale Elemente verwendet. Den Schluss bildet ein Kntschteil, der dem ?dsi? des Erlenzeisigs hnelt. Der Gesang ist fr die Markierung des Nestbereichs von Bedeutung, auerhalb der Brutzeit strkt er den Zusammenhalt in einer Gruppe mit mehreren Mnnchen. Mit Ausnahme der Mauserzeit lsst der Stieglitz den Gesang das ganze Jahr ber hren. Er wird meist von einer hohen Singwarte vorgetragen, selten im wenig ausgeprgten Singflug. Der Gesang wird bereits in frhster Jugend durch den Vorgesang des Mnnchens geprgt.

Die Unterarten des Stieglitzes weisen ein unverndertes generelles Gesangsprogramm auf. Das heit, die Festlegung auf eine arttypische, den Einzellauten bergeordnete, rhythmische Gliederung des Gesangs ist bei allen gleich und in Strophen gegliedert. Im Vergleich dazu fehlt diese Strophenbildung bereinstimmend bei den drei Grnlingsarten Grnling (Chloris chloris), Himalayagrnling (Chloris spinoides) und Chinagrnling (Chloris sinica).[3]

Die Weibchen singen auch, jedoch nicht ebenso laut und anhaltend wie die Mnnchen.

(Quelle: Wikipedia  )

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