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Lampyris noctiluca (Linnæus, 1767) -- Großer Leuchtkäfer, Großes Johanniswürmchen} Lampyris noctiluca - 3. Larvenfund
Lampyris noctiluca - 3. Larvenfund



 

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Schlüsselwörter:

Passeriformes, Aegithalidae, Sperlingsvögel, Schwanzmeisen, Aegithalos, caudatus, europaeus, Linnæus, 1758, Schwanzmeise, Deutschland, Hessen, Neuweilnau

 

Aegithalos caudatus europaeus - 2. Fund

 
Daten Aegithalos caudatus europaeus - 2. Fund

 

Aegithalos caudatus europaeus -  2. Fund
Aegithalos caudatus europaeus -  2. Fund
Aegithalos caudatus europaeus -  2. Fund
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Aegithalos caudatus europaeus -  2. Fund
Aegithalos caudatus europaeus -  2. Fund
 

Funddaten:

Gefunden in Deutschland (Hessen)

In Neuweilnau, im Vorgarten eines Hauses auf der „Vorderen Warte“ auf einem Baum.

(348 m Höhe NN)

 

Größe:

 

 

Funddatum:

23.04.2006

 

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Aegithalos caudatus europaeus - 2. Fund  
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Aegithalos caudatus europaeus - 2. Fund   

Die Schwanzmeise (Aegithalos caudatus) ist ein kleiner Sperlingsvogel aus der Familie der Schwanzmeisen (Aegithalidae). Ihren Namen verdankt sie dem langen Schwanz, der ihr ein przises Ausbalancieren beim Hangeln auf den ueren Enden feiner Zweige ermglicht, auf denen sie vorrangig ihre Nahrung sucht. Sie besiedelt vor allem lichte Wlder, Waldrnder und Parks mit viel Unterwuchs, in dem sie ihr eifrmiges Nest aus Moos, Pflanzenwolle und Federn errichtet. Auerhalb der Brutzeit bewegt sie sich meist in kleineren Trupps.

Die Schwanzmeise ist nicht enger mit den echten Meisen verwandt. Sie wird in die berfamilie der Sylvioidea gestellt, zu der auch die Laubsnger, Grasmcken, Schwalben und Lerchen gehren.

Die Schwanzmeise ist mit 13?16 cm Gesamtlnge recht klein, hat einen rundlich-kugeligen Krper und einen mit 6?10 cm[1] auffallend langen Schwanz, worauf der Artname zurckgeht. Der schwarze Schnabel ist mit 6?7 mm Lnge kurz und fein. Das Gewicht betrgt sieben bis zehn Gramm, die Flgellnge 6?7 cm. Die Mae und Proportionen knnen hierbei je nach Unterart bedeutend variieren.

Die Kopfzeichnung ndert sich mit der Unterart und der geographischen Verbreitung. Die stark variierende Unterart Aegithalos caudatus europaeus hat einen dunklen Kopf und findet sich vor allem im West- und Sdeuropa, die weikpfige Aegithalos caudatus caudatus in Nord- und Osteuropa. In Mitteleuropa knnen beide Formen nebeneinander vorkommen.

Ae. caudatus europaeus zeigt an den Seiten des Kopfes jeweils einen dunklen Streifen, der vor dem Auge beginnt, einen hellen Bereich darber auslsst und in einem Bogen bis in den Nacken reicht, wo er sich mit dem dunklen Rcken verbindet. Dieser Streifen kann unterschiedlich breit und krftig, gegebenenfalls recht verwaschen oder kaum vorhanden sein. Es kann ebenfalls ein dunkler Kehlfleck angedeutet sein. Wangen, Kehle und Halsseiten sind schmutzig wei, ebenso wie die Unterseite, die zudem an Flanken und Bauch einen rtlichen, rtlich braunen oder weinroten Anflug zeigt. Die Unterschwanzdecken sind gedeckt ziegelrot. Die Oberseite ist schwarz mit einem ausgedehnten rosa Feld auf dem Schultergefieder, bei dem am unteren Rand das Rosa in Wei bergehen kann. Die Handschwingen sind dunkelgraubraun und knnen einen hellen Saum aufweisen. Bei gleicher dunkler Grundfrbung zeigen die Armschwingen einen breiten weien Saum, der auf den inneren vier besonders breit ist und die zudem insgesamt heller sind. Die Handdecken sind schwarzbraun und zeigen einen deutlichen, weien Saum. Der Sto ist schmal, sehr lang und schwarz und zeigt deutliche weie Auenfahnen. Die Fe sind dunkelbraun. Das Auge zeigt oben einen farbigen, leicht verdickten Augenlidrand. Die Farbe variiert mit der Unterart; bei Ae. c. europaeus ist es zum Beispiel zitronengelb. Die Iris ist braun.

Jungvgel haben, abgesehen von einem weien, ovalen Scheitelfleck, einen schwarzbraunen Kopf. Die restliche Oberseite ist braun und zeigt keine rosa Schultern. Zudem ist der Augenring deutlich rtlich, spter rot gefrbt. Die Fe sind fleischfarben.

Die vor allem im Norden und Nordosten Europas vorkommende Unterart Ae. caudatus caudatus hat einen zeichnungslosen, weilichen bis reinweien Kopf, der gegen den Rcken scharf abgesetzt wirkt. Zudem ist die Unterseite meist heller und nur schwach rtlich braun gefrbt. Nach Osten hin wird das Gefieder klinal gestuft weier und die Weianteile reiner. Vor allem im Winter kann Ae. c. caudatus auch in Mitteleuropa auftauchen; bisweilen brtet sie dann auch hier.[2]

Bei den sdeuropischen Unterarten, beispielsweise Ae. caudatus irbii im Sden der iberischen Halbinsel, sind die beraugenstreifen deutlich ausgeprgt, die Kopfseiten gestrichelt. Die rtlich braune Gefiederfrbung der Unterseite ist ausgeprgter. Bei der Unterart Ae. caudatus tephronotus, die beispielsweise in der Trkei vorkommt, sind die Kopfseiten stark gestrichelt, die Oberseite grau und ein dunkler Kehlfleck ausgeprgt. Der Schwanz ist wesentlich krzer als bei Ae. caudatus europaeus.

Die Art zeigt ein Repertoire von sehr charakteristischen Rufen, die sich deutlich von Lautuerungen eigentlicher Meisen unterscheiden, mit denen sie sich hin und wieder zufllig vergesellschaftet. Stimmfhlungslaut auf kurze Distanz ist ein scharfes, kurzes und stimmloses prrt-prrt-prrt. Bei grerer Distanz, vor allem bei weite Strecken berfliegenden Trupps, kommt ein trillerndes, meist dreisilbiges srii-srii-srii oder sirr-sirr-sirr zum Einsatz. Beim Abflug eines Schwarms oder dem Einflug an einem Ort sowie bei Erregung ist ein sehr charakteristisches zwitschernd-schnarrendes terrr und ein schnelles und trillerndes siririririri zu hren. Letzteres dient auch als Warnruf vor Flugfeinden. Im Frhjahr, offenbar oft im Zusammenhang mit der Partnerfindung, sind sehr hohe si-si-si-Laute zu vernehmen, die den hohen Rufen von Baumlufern und Kleibern sehr hnlich sind. Der Gesang ist unscheinbar und dient nicht der Revierabgrenzung. Er ist selten zu hren und kommt vermutlich hauptschlich bei starker Erregung (bei Rivalenkmpfen oder der Kopulation) zum Tragen. Er klingt leicht rohrsngerhnlich zwitschernd, nur sehr viel leiser und weicher. Der Jugendgesang, der sich davon nicht unterscheidet, und nach 5?6 Wochen einsetzt, dient vermutlich dem Festlegen einer Rangordnung.

Die Schwanzmeise ist mit ihrem leichten Krperbau und dem langen Schwanz, der ihr ein przises Ausbalancieren des Krpers ermglicht, daran angepasst, ihre Nahrung an den uersten Spitzen der Zweige zu suchen. Etwa 80 % der Nahrungssuche entfallen auf diese kologische Nische.[3] Versuche haben ergeben, dass sie diese Mglichkeiten weitgehend verliert, wenn man den Schwanz auf die Lnge von dem einer Blaumeise stutzt.[4] Ihre Fhigkeiten im Hangeln und Hpfen an kleinen Zweigen sind erstaunlich. So kann sie sich beispielsweise durch einen Hpfer kopfber an einen Zweig in eine Hngelage begeben und ber Kopf an diesem entlanghpfen. Sie kann ihren Krper in dieser Haltung um 90 drehen und damit das gesamte Umfeld an dem entsprechenden Zweig erreichen. Ebenso kann sie sich mit einem Fu halten und zum nchsten Zweig weiterhangeln. Dabei ist es ihr auch mglich, gesammelte Nahrung ?aus der Faust? zu fressen, sie bentigt also keine Unterlage, um die Nahrung aufzubereiten.

(Quelle: Wikipedia  )

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