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Cyprinus carpio (Linnæus, 1758) -- Karpfen} Cyprinus carpio -  3. Fund
Cyprinus carpio - 3. Fund



 

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Schlüsselwörter:

Falconiformes, Accipitridae, Greifvögel, Habichtartige, Milvus, milvus, Linnæus, 1758, Rotmilan, Deutschland, Hessen, Oberselters

 

Milvus milvus - 3. Fund

 
Daten Milvus milvus - 3. Fund

 

Funddaten:

Gefunden in Deutschland (Hessen)

Bei Oberselters flog er über den Feldern.

(200 m Höhe NN)

 

Größe:

 

 

Funddatum:

15.04.2005

 

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Milvus milvus - 2. Fund  
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Milvus milvus - 4. Fund   

Der Rotmilan (Milvus milvus), auch Roter Milan, Gabelweihe oder Knigsweihe genannt, ist eine etwa musebussardgroe Greifvogelart aus der Familie der Habichtartigen (Accipitridae).

Im Gegensatz zum nahe verwandten, geringfgig kleineren Schwarzmilan ist die Verbreitung des Rotmilans im Wesentlichen auf Europa beschrnkt. Er brtet vor allem in offenen, mit kleinen Wldern oder Gehlzen durchsetzten Landschaften. Er ist bedeutend weniger wassergebunden als der Schwarzmilan. Die meisten Rotmilane des zentralen Mitteleuropas, sowie die in Nord- und Osteuropa brtenden sind Zugvgel, whrend ein unterschiedlich hoher Prozentsatz der Brutvgel aus dem westlichen und sdwestlichen Mitteleuropa jahrber als Standvogel im Brutgebiet bleibt. ber 50 Prozent des Gesamtbestandes dieser Art, die sich vor allem von kleineren Sugetieren und Vgeln ernhrt, brtet in Deutschland.

Zurzeit werden keine Unterarten anerkannt. Die seit 2000 nicht mehr nachgewiesenen Milane der Kapverden wurden als Unterart des Rotmilans (M. m. fasciicauda), gelegentlich auch als eigenstndige Art (Milvus fasciicauda) aufgefasst. Spter auf den Kapverden gefangene Milane waren Schwarzmilane.[1]

Deutliche Abnahmen in den Hauptbrutgebieten fhrten dazu, dass die IUCN Anfang des Jahrtausends den Bestand auf NT (= near threatened) hochstufte.[2]

Der Rotmilan ist eine gut bestimmbare Greifvogelart. Verwechseln lsst er sich am ehesten mit dem Schwarzmilan, doch sind auch zu dieser nahe verwandten Milanart gute Unterscheidungsmerkmale gegeben.

Der Rotmilan ist grer als ein Musebussard und etwas grer als der Schwarzmilan; er hat ausgesprochen lange Flgel und einen langen gegabelten Schwanz. Der sitzende Vogel wirkt rtlichbraun, wobei eine deutlich hellere, meist ockerfarbene Federsumung vor allem der Deckfedern des Oberflgels und des Rckengefieders einen kontrastreichen Gesamteindruck vermittelt. Das Kopf-, Nacken- und Kehlgefieder erwachsener Rotmilane ist sehr hell, fast wei, und weist auffallende schwarze Federnschfte auf, die diese Krperpartien schwarz gestrichelt erscheinen lassen. Der ziemlich krftige Schnabel ist an der Basis gelb, am Schnabelhaken dunkelgrau oder schwarz. Die kurzen Beine sind gelb, die Krallen schwarz. Die Iris erwachsener Vgel ist blassgelb. Das deutlich schwarz lngsgestrichelte Bauchgefieder ist etwas heller und leuchtender rtlichbraun als das Rckengefieder; ebenso gefrbt sind die Unterflgeldeckfedern. Die Arm- und Handschwingen sind an ihren Enden sehr dunkel, fast schwarz.

Im Flug fallen vor allem die langen, relativ schmalen Flgel und der tief gegabelte, rostrote Schwanz auf, der immer in Bewegung ist und auch voll gefchert noch eine Kerbung aufweist. In der Oberansicht kontrastieren die schwarzen Arm- und Handschwingen stark mit dem brigen, rtlichbraunen Gefieder. Noch kontrastreicher ist das Flugbild von unten, da die Handschwingen an der Basis wei sind und ein ausgedehntes weies Flgelfeld bilden, whrend im Flgelbug meist ein schwarzes Abzeichen zu erkennen ist. Die uersten, tief gefingerten Handschwingen sind in ihrem letzten Drittel schwarz. Im Segelflug sind die Armschwingen leicht ber die Horizontale angehoben, die Handschwingen jedoch gerade oder leicht gesenkt, was ein erkennbar geknicktes Flgelprofil ergibt. Die Flgel sind in fast jeder Flugposition im Carpalgelenk deutlich gewinkelt.

Die Geschlechter unterscheiden sich in der Frbung nicht, auch das Jugendgefieder hnelt stark dem Erwachsenenkleid. Bestes und bei sehr gutem Licht auch feldornithologisch brauchbares Bestimmungsmerkmal juveniler Individuen ist der mehr sandfarbene, nicht hellgrau-weie Kopf und das eher gesprenkelt (nicht lngsgestrichelt) wirkende, mehr blassrtlich braune Bauchgefieder. Bei ganz jungen flggen Rotmilanen kann der Schwanz am uersten Rand noch eine Rundung aufweisen, da die uersten Steuerfedern noch nicht ihre volle Lnge erreicht haben.

Der reverse Geschlechtsdimorphismus ist beim Rotmilan hnlich wie beim Schwarzmilan in Bezug auf die Krpergre nicht sehr deutlich, etwas ausgeprgter jedoch in Bezug auf das Krpergewicht. Die schwersten Mnnchen haben ein Gewicht von 1,1 Kilogramm; im Durchschnitt liegt das Gewicht etwas unter einem Kilogramm (0,93 kg). Die schwersten Weibchen wiegen 1,4 Kilogramm, das Mittel liegt bei 1,06 Kilogramm.[3] Die Krperlnge variiert zwischen 60 und 73 Zentimeter, wovon zwischen 31 und 39 Zentimeter auf den Sto entfallen. Die Spannweite betrgt 150 bis 180 Zentimeter.

Rotmilane sind akustisch weniger auffllig als Schwarzmilane. Vor allem auerhalb der Balzzeit und in weiterer Entfernung vom Horst verhalten sie sich weitgehend stumm, sieht man von Nahrungsstreitigkeiten mit anderen Vgeln wie Krhen, Bussarden oder anderen Milanen ab, die meist sehr lautstark ausgetragen werden. Aufflligster Ruf ist ein hohes, in der Tonfrbung stark variierendes, jedoch meist schrilles, langgezogenes Wiiieeh, dem in ab- und aufsteigender Tonkurve weitere Elemente hinzugefgt werden. Das erste Element ist langgezogen, oft klagend, die nachfolgenden schlieen sich wellenfrmig und krzer werdend, zum Schluss oft stolpernd, an.[4]

(Quelle: Wikipedia  )

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