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Neogalerucella (Galerucella) calmariensis (Linnæus, 1767)} Neogalerucella calmariensis -  2. Fund
Neogalerucella calmariensis - 2. Fund



 

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Schlüsselwörter:

Falconiformes, Accipitridae, Greifvögel, Habichtartige, Circus, cyaneus, Linnæus, 1758, Kornweihe, Deutschland, Niedersachsen, Dornumersiel, Männchen

 

Circus cyaneus - 2. Fund (Männchen)

 
Daten Circus cyaneus - 2. Fund (Männchen)

 

Circus cyaneus -  2. Fund (Männchen)
Circus cyaneus -  2. Fund (Männchen)
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Circus cyaneus -  2. Fund (Männchen)
Circus cyaneus -  2. Fund (Männchen)

Funddaten:

Gefunden in Deutschland (Niedersachsen)

Auf den Salzwiesen bei Dornumersiel.

(O m Höhe NN)

 

Größe:

 

 

Funddatum:

06.07.2006

 

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Die Kornweihe (Circus cyaneus) ist ein Greifvogel aus der Familie der Habichtartigen (Accipitridae). Das Verbreitungsgebiet erstreckt sich ber weite Teile der nrdlichen Palarktis. Die Art bewohnt groflchig offene, mig feuchte bis trockene Habitate wie die offene Taiga, Moore, Heiden, Verlandungszonen und Steppen, regional auch junge Nadelholzaufforstungen und landwirtschaftlich genutzte Flchen.

Kornweihen sind je nach geografischer Verbreitung Standvgel bis Langstreckenzieher, sie berwintern in Mittel- und Sdeuropa, im Nahen und Mittleren Osten sowie im sdlichen Ostasien. Im mitteleuropischen Binnenland ist die Art durch Lebensraumzerstrung weitgehend ausgestorben, die Rote Liste der Brutvgel Deutschlands von 2015 stuft sie in die Kategorie 1 als vom Aussterben bedroht ein.[1] Weltweit ist die Art jedoch ungefhrdet.

Kornweihen sind mittelgroe, aber relativ schlanke und leichte Greifvgel. Im Flug sind die Flgel an der Basis recht breit, die Flgelspitze wird von vier Handschwingenspitzen gebildet und ist daher recht rund. Die Krperlnge betrgt 42?55 cm, die Flgelspannweite 97?118 cm.[2] Wie viele Arten der Gattung Circus zeigt auch die Kornweihe einen starken Geschlechtsdimorphismus bezglich Gre und Frbung. Adulte Mnnchen aus Europa wiegen 300?400 g und damit weniger als eine Ringeltaube. Sie haben eine Flgellnge von 330?362 mm, im Mittel 340,5 mm. Die deutlich greren und schwereren Weibchen erreichen ein Gewicht von 370?708 g und eine Flgellnge von 338?402 mm, im Mittel 373 mm.[3]

Bei adulten Mnnchen sind Kopf und Hals, Oberseite des Rumpfes, die Oberflgeldecken, die Oberseite der Armschwingen und der inneren Handschwingen sowie die Schwanzoberseite einfarbig blau-grau, der Brzel ist wei. Die mittleren und ueren Handschwingen sind ober- wie unterseits scharf abgesetzt einfarbig schwarz. Die gesamte brige Unterseite ist bis auf die dunkelgraue Endbinde der Arm- und der inneren Handschwingen einfarbig wei. Der blaugraue Hals ist von der weien Unterseite scharf abgesetzt.

Adulte Weibchen sind auf Oberkopf, Hinterhals, Rcken und Oberflgeldecken einfarbig mittelbraun, die kleinen Armdecken sind in der Flgelmitte etwas aufgehellt. Die Schwingen sind oberseits auf graubrunlichem Grund schwrzlich gebndert und zeigen auch eine schwrzliche Spitze. Der Brzel ist deutlich kontrastierend wei. Die Steuerfedern sind auf hellbraunem Grund schwarz gebndert und zeigen eine breite schwarze Endbinde. Die Unterseite ist insgesamt heller. Hals, Rumpf und die Unterflgeldecken sind auf gelblich weiem Grund krftig braun gestrichelt, die Strichelung wird zum Unterbauch hin schwcher. Die Unterseiten von Schwingen und Steuerfedern sind auf hellgrauem Grund breit dunkelbraun bis schwarz gebndert und zeigen eine breite dunkle Endbinde. Der Kopf zeigt einen schmalen dunklen Augenstreif, der ober- und unterhalb des Auges eher undeutlich und schmal weilich eingefasst ist. Ein Gesichtsschleier ist ausgeprgt und zum Hals hin deutlich schmal weilich begrenzt. Das breite Wangenband ist wie die brige Oberseite mittelbraun und farblich kaum kontrastierend.

Vgel im Jugendkleid sind oberseits hnlich wie adulte Weibchen gefrbt, jedoch mehr dunkelbraun. Bei ihnen sind die Armschwingen fast einfarbig dunkel graubraun. Auerdem sind die groen Oberflgeldecken hell gerandet. Die Kehle, die gesamte Rumpfunterseite einschlielich der Beinbefiederung und der Unterschwanzdecken sowie die Unterflgeldecken sind mehr beigebraun, die Strichelung des Rumpfes ist weitgehend auf Brust und Oberbauch beschrnkt. Die dunkleren Armschwingen bilden unterseits einen deutlichen Kontrast zu den helleren Handschwingen.

Das erste Dunenkleid ist wei, das zweite ist oberseits hellrostrtlich oder blassbeige, an den Flanken heller und auf der Unterseite wei. Die Schnabelkante, die Beine sowie die Wachshaut und die Krallen sind beim Schlupf rosa. Der Schnabel ist schwarz. Bei heranwachsenden Dunenkken frben sich die Wachshaut und die Beine allmhlich gelb, die Krallen schwarz.

Die Iris ist bei adulten Vgeln beider Geschlechter gelb. ltere Nestlinge haben eine dunkle Iris, die bei Mnnchen noch vor dem Ausfliegen zu Grau umfrbt und bis zum Herbst zu Gelb. Weibchen haben beim Ausfliegen eine dunkelbraune Iris; diese Farbe wird bis zum 2. oder 3. Kalenderjahr beibehalten. Etwa bis zum 4. oder 5. Kalenderjahr wird die Iris bernsteinfarben und ist erst etwa ab dem 7. Kalenderjahr leuchtend gelb. Wachshaut und Beine sind in allen Kleidern gelb, der Schnabel und die Krallen schwarz.

Die Balzrufe des Mnnchens bestehen aus schnell gereihten, abgehackten Rufen, die mit ?tschuk-uk-uk-uk-uk? oder ?tschukukerr-kerruk-tschuckerukeruk? wiedergegeben werden knnen. Bei Bedrohung am Nest uern Weibchen schnelle, zwitschernde, etwa wie ?tschit-it-it-it-et-it-et-it-et...? klingende Rufe, die Alarmrufe der Mnnchen sind etwas tiefer wie ?tschek-ek-ek-ek? oder ?kekekeke...?. Der von Jungvgeln beim Betteln stndig genutzte Ruf ist ein dnnes ?psieh-psieh...?; hnlich, etwa wie ?psiih-e? oder ?bijuh?, klingt auch der Bettelruf der Weibchen.[4][5]

Das Verbreitungsgebiet der Kornweihe umfasst weite Teile der nrdlichen Palarktis. Es erstreckt sich in West-Ost-Richtung von Irland und Nordwestspanien bis Kamtschatka, in Nord-Sd-Richtung im westlichen Europa etwa vom Polarkreis bis Nordwestspanien, weiter stlich nach Sden bis in das sdliche Polen, in die sdliche Ukraine, in den Norden Kasachstans und der Mongolei und Nordostchina. In Mitteleuropa war die Verbreitung wohl schon immer weitgehend auf das mitteleuropische Tiefland zwischen Belgien und Polen beschrnkt. Vorkommen sdlich der Mittelgebirge gab und gibt es in Deutschland nur vereinzelt und in sterreich ausnahmsweise jeweils in musereichen Jahren; in der Schweiz fehlt die Kornweihe als Brutvogel.[6][7]

(Quelle: Wikipedia  )

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