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Suricata suricatta (Schreber, 1776) -- Erdmännchen} Suricata suricatta -  1. Fund
Suricata suricatta - 1. Fund



 

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Schlüsselwörter:

Squamata, Lacertidae, Schuppenkriechtiere, Echte, Eidechsen, Ophisops, elegans, Ménétriés, 1832, Europäisches, Schlangenauge, Zypern, Nicosia, Omodhos

 

Ophisops elegans - 2. Fund

 
Daten Ophisops elegans - 2. Fund

 

Ophisops elegans -  2. Fund
Ophisops elegans -  2. Fund
Ophisops elegans -  2. Fund
Ophisops elegans -  2. Fund
Ophisops elegans -  2. Fund
     

Funddaten:

Gefunden in Zypern (Nicosia)

In einer Parkanlage in Omodos im Troodos-Gebirge.

(816 m Höhe NN)

 

Größe:

 

 

Funddatum:

17.06.2008

 

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Ophisops elegans - 2. Fund  
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Ophisops elegans - 3. Fund (Juvenil)   

Das Europische Schlangenauge (Ophisops elegans) ist eine schlanke Eidechse aus der Gattung der Schlangenaugen-Eidechsen. Die Bezeichnungen ?Ophis? (Schlange) und ?ops? (Auge) stammen aus der griechischen Sprache, ?elegans? aus dem Lateinischen. Folgerichtig wrde die Art aus dem wissenschaftlichen Namen bersetzt ?Elegantes Schlangenauge? heien.

Etwa zwei Drittel der Gesamtlnge von bis zu 18 cm entfallen auf die Schwanzlnge. Die Oberflche wirkt durch die deutlich gekielten und ?geschindelten? Krperschuppen matt bzw. rau. Die Grundfrbung ist entweder grau oder braun, bei Mnnchen an den Flanken je nach Unterart orange, grn oder blulich. Vor allem Kehle und Halsregion sind whrend der Paarungszeit leuchtend orange, gelb oder gelbgrn gefrbt. ber die Rckenseiten fhren zwei helle Streifen (bei Jungtieren vier klare Linien). Die Weibchen sind generell weniger bunt gefrbt. ber Rcken und Flanken verlaufen bei beiden Geschlechtern mehrere Reihen aus kleinen, dunklen Punkten, die mal mehr und mal weniger deutlich hervortreten. Zum Schwanz hin knnen diese zu Streifen verschmelzen. Schlangenaugen besitzen kein Halsband. hnlich wie bei den Schlangen sind die Augenlider zusammengewachsen und liegen als durchsichtige Schicht ber den Augen. Die Echsen schauen praktisch durch die geschlossenen Lider hindurch. Die Pupille liegt waagerecht.

In Europa ist die Art auf dem griechischen Festland und einigen Inseln beheimatet. Hier beginnt die Verbreitung stlich des Nestos und erstreckt sich ber Sdostbulgarien und die Trkei bis nach Kleinasien. Auf dem Balkan und in Westanatolien ist die Unterart Ophisops elegans macrodactylus zu Hause, zu denen auch die Schlangenaugen der griechischen Insel Thassos gehren. Whrend die Nominatform Ophisops elegans elegans den Kaukasus bewohnt, lebt O. e. ehrenbergii in der Osttrkei, Westsyrien, dem Libanon und Israel. Eine Vielzahl weiterer Unterarten wurde in ihrem asiatischen Verbreitungsgebiet beschrieben:

Trockene, von kleineren Bschen und Steinhaufen durchsetzte Wiesen bis zu einer Hhenlage von maximal 1000 m bilden den typischen Lebensraum der Art in ihrem europischen Verbreitungsgebiet. Diese liegen meist in der direkten Umgebung lichter Laubwlder und sind oft nicht weit von Fliegewssern oder Quellen entfernt. In Asien erreicht die Art bis ber 3000 m. Als Jagdansitz, Sonn- und Ruheplatz dienen frei stehende Felsen oder Steine.

Paarungskmpfe enden nicht selten in erbitterten Kmpfen. Die Mnnchen leiten diese durch dauerndes Kopfnicken ein. Whrend der Kopulation verbeit sich das Mnnchen in der Flanke der Partnerin. Es werden ein bis zwei Gelege pro Jahr abgesetzt, die jeweils drei bis sechs Eier enthalten. ber Trchtigkeitsdauer und Inkubationszeit ist nichts bekannt. Mit zwei Jahren werden die Eidechsen geschlechtsreif.

Es werden vor allem kleine Spinnentiere, Insekten und andere Wirbellose gefressen. ber die Aufnahme von Pflanzen (Blten, Frchte usw.) ist bislang nichts bekannt. Es ist jedoch anzunehmen, dass diese wie bei den nahe verwandten Arten der Ergnzung des Speiseplans dienen.

Selbst in der prallen Mittagssonne sitzen die kleinen Echsen auf erwrmten Steinen oder Felsen, um nach Feinden und Nahrung Ausschau zu halten. Durch weites ffnen des Mauls und Anheben der Extremitten schtzen sie sich dabei vor berhitzung. Die Jagd nach Futtertieren findet vor allem auf dem Erdboden in der niedrigen Vegetation oder an freien Flchen statt. Schlangenaugen ersphen sich bewegende Beutetiere schon von weitem, schleichen sich an diese heran und erbeuten sie im Sprung oder nach ausdauernder Verfolgung. Fhlen sich die Eidechsen bedroht, laufen sie einige Meter fort, verharren dann aber wieder und beobachten mit lang gestreckten Vorderbeinen und erhobenem Vorderkrper die Umgebung. Die Fluchtdistanz liegt bei vorsichtiger Annherung oft unter ein bis zwei Metern.

(Quelle: Wikipedia  )

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