beste Ansicht = 1280x1024 pix
Erweiterte Suche
 

Zufallsbild

Cerambyx carinatus (Küster, 1846)} Cerambyx carinatus -  1. Fund
Cerambyx carinatus - 1. Fund



 

Impressum

ÿ¿ÿ¿ÿ¿ÿ¿ÿ¿ÿ¿ÿ¿ÿ¿ber mich...

 

E-Mail

Schlüsselwörter:

Squamata, Gekkonidae, Schuppenkriechtiere, Geckos, Hemidactylus, turcicus, Linnæus, 1758, Europäischer, Halbfinger, Kroatien, Dalmatien, Slano

 

Hemidactylus turcicus - 3. Fund

 
Daten Hemidactylus turcicus - 3. Fund

 

Hemidactylus turcicus -  3. Fund
Hemidactylus turcicus -  3. Fund
Hemidactylus turcicus -  3. Fund
Hemidactylus turcicus -  3. Fund
Hemidactylus turcicus -  3. Fund
     

Funddaten:

Gefunden in Kroatien (Dalmatien)

An einem Felsen an der Uferstraße in der Nähe von Slano.

(28 m Höhe NN)

 

Größe:

 

 

Funddatum:

18.06.2007

 

nach oben




Vorheriges Bild:
Hemidactylus turcicus - 3. Fund  
Nächstes Bild:
Hemidactylus turcicus - 4. Fund   

Der Europische Halbfinger, auch Trkischer Halbfingergecko (Hemidactylus turcicus), oft auch als ?Hausgecko? bezeichnet, ist einer der am hufigsten vorkommenden Geckos. Er lebt versteckt in Husern und ernhrt sich von Insekten. Erwachsene Halbfingergeckos knnen eine Kopf-Rumpf-Lnge von acht und eine Gesamtlnge von 15 cm erreichen. Als versteckt lebender, dmmerungs- und nachtaktiver Jger hat der Trkische Halbfingergecko groe lidlose Augen. Die Haut wirkt je nach Untergrund und Lichteinfall sandfarben gelblich, rtlich bis dunkelbraun, hat dunkle, fast schwarze Flecken und helle Tuberkelschuppen, die die Form des Geckos gegenber dem Untergrund auflsen und eine fast perfekte Tarnung auf Holz und Stein bieten. Wie alle Halbfingergeckos hat auch der trkische Halbfingergecko neben Haftzehen auch Krallen und kann sowohl auf glattem als auch auf rauem Untergrund laufen.

Als Kulturfolger und Neozoon ist der Europische Halbfinger hochgradig invasiv. Die erste groe Verbreitungswelle wurde in der Antike durch griechische und phnizische Seefahrer ausgelst und dehnte das Verbreitungsgebiet auf den gesamten Mittelmeerraum aus. Ein zweiter Verbreitungsschub mit Beginn der Neuzeit fhrte zur Besiedelung der spanischen und portugiesischen Kolonien. Durch Flug- und Schiffsverkehr ist das Tier seit dem Zweiten Weltkrieg auf jedem Kontinent und auf fast jeder Insel in tropischen oder mediterranen Klimaten zu finden. Weibchen knnen Sperma fr ein Jahr auf Vorrat speichern und damit ca. 6 Gelege mit je 2 Eiern produzieren. Es ist zu erwarten, dass durch den modernen Flugtourismus und internationalen Warenverkehr in Innenrumen weitere Populationen entstehen.

Der Europische Halbfinger wird durch die Bundesartenschutzverordnung geschtzt. Die Haltung von in Gefangenschaft gezchteten Tieren ist zulssig, erfordert aber eine Anmeldung bei den zustndigen Landesbehrden.

Auf Grund der weiten Verbreitung ist Hemidactylus turcicus in den meisten Lndern nicht geschtzt. Dies fhrt dazu, dass Wildfnge z. B. als Hemidactylus brookii oder unter Fantasienamen importiert und im Zoohandel als ?Futtergeckos? angeboten werden.

Der Europische Halbfinger lebt in Kolonien, in denen die Mnnchen ihre Reviere gegen andere Mnnchen und artfremde Futterkonkurrenten, z. B. andere Geckos, aber auch gegen Spinnen verteidigen. Zumeist nutzt die gesamte Kolonie ein Gemeinschaftsklo, wo es genauso wie an den Sonnenpltzen selten zu Streit kommt.

In der Literatur wird der Halbfingergecko als nachtaktiv bezeichnet. Doch man kann das Verhalten auch als scheu und versteckt lebend beschreiben. Steigt die Populationsdichte durch den Mangel an Raubtieren, wie Hunden oder Katzen, an, knnen die Jagdgewohnheiten in einer Wohnung dreister werden. Z. B. wird dann auch in Lampen oder in der Nhe von Kerzen gejagt. Im Terrarium bleiben die Geckos meist scheuer als in Wohnungen.

Der Fuboden oder von oben offene Flchen werden zumeist gemieden. Eher finden sich die Geckos unter Tischen, Regalen unter den Blttern von Zimmerpflanzen oder anderen Verstecken. Die Sonnenpltze sind meist nur vom Winkel der Sonne einsehbar, hufig ist jedoch das Gemeinschaftsklo in einer versteckten Ecke am Boden oder in Bodennhe.

Zum Schlafen braucht der Europische Halbfinger eine Spalte, die sowohl Bauch- als auch Rckenkontakt bietet. Tagsber wird mehrmals der Platz zur passiven Thermoregulation gewechselt. Nachts bleibt der Gecko bis ca. 15 C Raumtemperatur aktiv. Die Tage nach der Ftterung kann ein indirektes (z. B. unter einem Blatt) oder direktes Sonnen bei 25 bis 30 C beobachtet werden, das zum Erreichen der Verdauungstemperatur ntig ist. Bei zu hohen Tagestemperaturen ziehen sich die Geckos in tiefere, feuchtere oder schattigere Ecken zurck. Bei der Jagd oder anderen Erregungszustnden ist ein hektisches Luftpumpen mit der Kehle zu beobachten.

Bei Krankheiten ist ein reptilienkundiger Tierarzt zu konsultieren.

Eimeria turcicus ist eine fr Hemidactylus turcicus normale Coccidienart. Dieser Einzeller sollte nicht behandelt werden, sondern im Gegenteil sollte Jungtieren die Mglichkeit gegeben werden, das Klo der Elterntiere zu besuchen, um eine normale Darmflora zu bekommen. Bei anderen Reptilien kann Eimeria turcicus jedoch die Galle befallen. Eine solche Infektion kann zum Tode fhren, weswegen Europische Halbfinger nicht mit anderen Reptilien vergesellschaftet oder gar als Futtergeckos verfttert werden sollten. Eimeria ist durch eine Trivialuntersuchung einer Kotprobe festzustellen, die genaue Artbestimmung der Eimeria ist jedoch nur im Labor mglich.

(Quelle: Wikipedia  )

nach oben