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Perca fluviatilis (Linnæus, 1758) -- Flußbarsch, Jagebarsch} Perca fluviatilis -  3. Fund
Perca fluviatilis - 3. Fund



 

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Schlüsselwörter:

Caudata, Urodela, Salamandridae, Schwanzlurche, Salamander, Molche, Salamandra, salamandra, Linnæus, 1758, Gefleckter, Feuersalamander, Deutschland

 

Salamandra salamandra salamandra - 8. Fund

 
Daten Salamandra salamandra salamandra - 8. Fund

 

Funddaten:

Gefunden in Deutschland (Sachsen)

Am „Floßgraben“ in der Nähe von Aue.

(402 m Höhe NN)

 

Größe:

 

 

Funddatum:

10.05.2003

 

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Der Feuersalamander (Salamandra salamandra) ist eine europische Amphibienart aus der Familie der Echten Salamander. Die Spezies wurde erstmals 1758 von dem schwedischen Naturforscher Carl von Linn beschrieben. Je nach regionaler Mundart wird sie unter anderem auch als Feuermolch, Erdmolch, Erdsalamander, Regenmolch, Regenmnnchen, Gelber Schneider, Bergnarr, Wegnarr, Regemolli oder Tattermandl bezeichnet. Diese volkstmlichen Namen unterscheiden allerdings teilweise nicht eindeutig zwischen Feuer- und Alpensalamandern. Typischerweise leben Feuersalamander in greren Laub- und Mischwaldgebieten mit naturnahen Bachlufen und sind vor allem bei Regenwetter und nachts aktiv. Anders als bei vielen anderen mitteleuropischen Lurchen werden keine Eier, sondern in der Regel weit entwickelte, kiementragende Larven ins Wasser abgesetzt (Ovoviviparie). Der Feuersalamander ist Reptil/Lurch des Jahres 2016 in Deutschland.

Der Feuersalamander ist ber weite Teile Mittel- und Sdeuropas verbreitet. Er hat das grte Verbreitungsgebiet unter den europischen Landsalamandern. Die Nordgrenze seines Areals verluft durch Nord- und Mitteldeutschland, dann sdostwrts entlang der Karpaten bis in die Ukraine und Rumnien und sdwrts ber Bulgarien nach Griechenland, wobei die Verbreitung mageblich durch die Gebirge Sdosteuropas bestimmt wird. In Sdwesteuropa, insbesondere auf der Iberischen Halbinsel, stellen die groen Gebirgszge die Lebensrume fr mehrere Feuersalamanderunterarten. Die groen subkontinental geprgten Hochebenen, beispielsweise die Iberische Meseta, werden aus klimatischen Grnden nicht besiedelt.

Nicht besiedelt sind auch Skandinavien, Grobritannien, Irland und Nordosteuropa. In Mitteleuropa unterscheidet man die Tiere je nach ihrem gelben Zeichnungsmuster auf dem Rcken als gebnderte Unterart (Salamandra salamandra terrestris) mit dem Hauptverbreitungsgebiet West- und Mitteleuropa sowie die Nominatform mit geflecktem Muster (Salamandra salamandra salamandra) mit dem Verbreitungsgebiet Mittel-/Osteuropa. In Deutschland gibt es Regionen, in denen sich die Areale dieser beiden Unterarten berschneiden, beispielsweise im Rhein-Main-Gebiet. Im Gesamtareal werden derzeit 13 Unterarten unterschieden, die meisten davon auf der Iberischen Halbinsel.[1][2]

Vier weitere ehemalige Unterarten werden mittlerweile aufgrund genetischer Untersuchungen als eigenstndige Arten angesprochen:

Noch nicht alle Publikationen haben diese systematischen Abtrennungen bercksichtigt. Die Vorkommen vor allem am sdlichen Arealrand mssen ferner smtlich als Refugialhabitate angesehen werden, die wohl weitgehend voneinander isoliert sind.

Der Feuersalamander ist in Deutschland vor allem in bewaldeten Landschaften beheimatet. Dies sind vor allem Hgel- und Berglandschaften, Verbreitungsschwerpunkte gibt es im westlichen, mittleren und sdwestlichen Deutschland. Dazu kommen zusammenhngende Bereiche unter anderem im Erzgebirge und in Nord- und Ostbayern. Im nordwestdeutschen Tiefland gibt es mehrere isolierte Vorkommen, insbesondere auch im Gebiet der Lneburger Heide und im Mnsterland. Im nordostdeutschen Tiefland fehlt die Art, die Elbe wird nicht stlich berschritten. Auch im sdwestlichen Bayern, sdlich der Donau, gibt es die so genannte ?Allgu-Lcke?.[3] Dieser Raum ist weitgehend unbesiedelt von Feuersalamandern.

Die Hhenlage ist nicht in erster Linie typisch fr Feuersalamandervorkommen in Mitteleuropa, aber das Vorkommen alter, relativ stabiler Laubwlder, dem Lebensraum der Feuersalamander. Diese liegen etwa zwischen 200 und 600 Metern ber Normalnull; darber hinaus werden aber auch maximale Hhen zwischen 650 Meter . NN im Harz und 1000 Meter . NN im Schwarzwald und in den Alpen erreicht. In Niedersachsen und in Nordrhein-Westfalen sind auch Vorkommen deutlich unter 100 Meter . NN bekannt, beispielsweise in der Nhe von Mnster und im Nordwesten des Kreises Warendorf (beide etwa 60 m . NN), im Hasbruch bei Oldenburg (25 Meter . NN).

Manche Vorkommen des Feuersalamanders sind wohl immer noch unbekannt. Durch ihre versteckte Lebensweise sowie durch ihre nchtliche Aktivitt, vor allem bei ?schlechtem? Wetter wie Regen oder Nebel, knnen diese Lurche trotz ihrer aufflligen Frbung jahrzehntelang einen Lebensraum besiedeln, ohne dass der Mensch sie jemals bemerkt. Der Feuersalamander ist vielen Menschen ein Begriff (Lurchi), trotzdem kommt es immer wieder zu Fehlbestimmungen, und selbst Bergmolche oder Kammmolche werden wegen der gelben oder orangefarbenen Bauchseite als Feuersalamander angesprochen.

Das ausgeprgte Waldtier (silvicol) ist an Laubwlder gebunden. In Waldrandlagen ist die Populationsdichte relativ hoch, weil hier oft das Nahrungsangebot gro ist. Wo der Wald verschwunden ist, kann der Feuersalamander sich als Faunenrelikt halten, wenn die klimatischen Bedingungen noch gnstig sind. Besiedelt werden grundwassernahe Eichen-Birken- und Eichen-Hainbuchenwlder. Allerdings sind zum Beispiel berschwemmungsgefhrdete Auwlder keine Feuersalamanderlebensrume, denn hier fehlen die ?trockenen? Versteckmglichkeiten. Feuersalamander sind selten in Nadelforsten zu finden; sofern sie dort vorkommen, sind sie Relikte einer Population, die ehemals Laubwald bewohnte.

Feuersalamander sind als erwachsene Tiere weitgehend unabhngig von Oberflchengewssern und fhren ein verborgenes Dasein in Nischen von Hhlen, unter Totholz, flachen Steinen, zwischen Felsblcken und unter Baumwurzeln, oder im Lckensystem des Bodens, zum Beispiel in Kleinsugergngen. Trotzdem spielt die Nhe zu einem Laichgewsser bei der Wahl des Habitats neben dem Vorhandensein von Tagesverstecken eine wichtige Rolle. Auch die Brunnenstuben gefasster Waldquellen bieten gute Verstecke.

(Quelle: Wikipedia  )

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