beste Ansicht = 1280x1024 pix
Erweiterte Suche
 

Zufallsbild

Amaurobius ferox (Walckenaer, 1820) -- Kellerspinne} Amaurobius ferox -  1. Fund
Amaurobius ferox - 1. Fund



 

Impressum

ÿ¿ÿ¿ÿ¿ÿ¿ÿ¿ÿ¿ÿ¿ÿ¿ber mich...

 

E-Mail

Schlüsselwörter:

Salmoniformes, Salmonidae, Forellenverwandte, Fische, Lachsfische, Oncorhynchus, Salmo, mykiss, gairdneri, Walbaum, 1792, Regenbogenforelle, Deutschland, Bayern, Mespelbrunn

 

Oncorhynchus mykiss - 3. Fund

 
Daten Oncorhynchus mykiss - 3. Fund

 

Oncorhynchus mykiss -  3. Fund
Oncorhynchus mykiss -  3. Fund
Oncorhynchus mykiss -  3. Fund
Oncorhynchus mykiss -  3. Fund
Oncorhynchus mykiss -  3. Fund
Oncorhynchus mykiss -  3. Fund
Oncorhynchus mykiss -  3. Fund
Oncorhynchus mykiss -  3. Fund
Oncorhynchus mykiss -  3. Fund
     

Funddaten:

Gefunden in Deutschland (Bayern)

Im Schloßteich des Schloß Mespelbrunns.

(293 m Höhe NN)

 

Größe:

 

 

Funddatum:

12.05.2007

 

nach oben




Vorheriges Bild:
Oncorhynchus mykiss - 3. Fund  

Die Regenbogenforelle (Oncorhynchus mykiss, Syn.: Parasalmo mykiss, Salmo gairdneri, S. irideus) ist ein aus Nordamerika stammender, raschwchsiger Salmonide, der in der zweiten Hlfte des 19. Jahrhunderts in England als Speisefisch gezchtet wurde. Sptestens ab 1885 gelang es, Eier der Regenbogenforelle nach Deutschland zu bringen. Diese wurden vom Deutschen Fischereiverein an diverse Fischzchter verteilt.[1]

In vielen Forellenbchen und -flssen wird sie heute, auch mittels Gesetzesauflagen, wieder verfolgt, weil sie einheimische Arten wie die Bachforelle verdrngen kann.

Regenbogenforellen, die den Verbrauchern im ausgewachsenen Alter (wie auch andere Salmoniden mit rtlichem Fleisch) manchmal als Lachsforellen angeboten werden, sind meist Speisefische, die in knstlichen Teichwirtschafts-, Silo- und Rinnenanlagen vermehrt und gemstet werden. Speziell gezchtete Regenbogenforellenrassen eignen sich fr die Massenproduktion besser als einheimische Forellenarten (See- und Bachforelle), zumal sie mit ihrer hohen Wachstumsgeschwindigkeit in einer stressigen Umgebung wie den knstlichen Becken mit hoher Besatzdichte eine geringere Sterblichkeitsrate aufweisen, weniger natrliches Futter bentigen und auch hhere Wassertemperaturen vertragen (bis 25 C).

Regenbogenforellen gehren zusammen mit bestimmten Karpfenzuchtformen (deren Aquakultur-Produktion berwiegend in Asien liegt), zu den zchterisch am lngsten bearbeiteten[2] Nutzfischen.

Der wissenschaftliche Name der Regenbogenforelle ist Oncorhynchus mykiss.[3] Diese Art wurde ursprnglich 1792 von dem deutschen Naturforscher und Systematiker Johann Julius Walbaum so benannt. Er untersuchte Fische von der Halbinsel Kamtschatka in Sibirien. Der Name der Gattung leitet sich vom griechischen Wort onkos (Haken) und rynchos (Nase) ab und spielt auf den ausgeprgten Laichhaken der Milchner whrend der Laichzeit an. Der britische Naturforscher Sir John Richardson benannte diese Art 1836 Salmo gairdneri zu Ehren von Meredith Gairdner, einem Chirurgen der Hudson Bay Company, der ihm diese Fischart bei Fort Vancouver am Columbia River vorstellte.[4] William P. Gibbons, Kurator fr Geologie und Mineralogie in der California Academy of Sciences,[5] entdeckte eine andere Population und nannte sie Salmo iridia.[6] Der Typbeschreibung von Walbaum wurde aus Grnden der Konspezifitt jedoch der Vorzug gegeben und folgte damit der Priorittsregel. 1989 entdeckte Ralph F. Stearley, ein Doktorand am Museum fr Palontologie (University of Michigan), dass die Forelle des Pazifischen Beckens dem Pazifischen Lachs (Oncorhynchus-Arten) nher steht, als den Salmo-Arten, wie der Bachforelle (Salmo trutta) oder der Atlantische Lachs (Salmo salar). Dies hatte zur Folge, dass auch andere Forellenarten des Pazifischen Beckens, wie die Cutthroat-Forelle der Oncorynchus-Art zugeordnet wurde. Die bisherigen Artnamen wie S. irideus und S. gairdneri wurden den Unterarten der Kstenregenbogenforelle und der Columbia River Redband Forelle zugerechnet. Die anadromen Formen werden als Steelhead-Forellen bezeichnet. ber 170 Jahre galt die Regenbogenforelle als Salmo-Art, obwohl sie aus einem Gebiet stammt, in dem sonst nur Oncorhynchus vorkommt und Johann Julius Walbaum sie auch richtig zugeordnet hatte. Walbaum war aber vorwiegend kompilatorisch ttig gewesen und verwendete eine eigenwillige Terminologie, so dass Cuvier den erneuerten Artedi Walbaums (1792) ablehnte (und damit auch dessen binre Namen, die mithin in Vergessenheit gerieten). Die der Regenbogenforelle sehr hnliche Cutthroat-Forelle (Oncorhynchus clarki) ist eine eigenstndige Art.

Die Steelheadforelle (dt. Stahlkopfforelle) ist die anadrome Wanderform der Regenbogenforelle. Der Name kommt von der stahlblauen Kopf- und Rckenfrbung. Das natrliche Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Alaska bis Kalifornien. Die Steelhead-Forelle ist der offizielle Fisch des Bundesstaates Washington.[7]

Die Unterarten von Oncorhynchus mykiss nach Robert J. Behnke [3]:

Die Steelhead[14]-Forelle ist die anadrome[15] Wanderform der Ksten-Regenbogenforelle (Oncorhynchus mykiss irideus) und der Redband[16]-Regenbogenforelle. Ursprnglich in kalten, sauerstoffreichen Gewssern, im Nordwesten der USA (z. B. Columbia River), dem Westen Kanadas (z. B. Mackenzie River und Peace River), Alaskas bis zur Kamtschatka-Halbinsel in Russland heimisch, ist die Regenbogenforelle seit 1882 auch in Europa verbreitet. Regenbogenforellen kommen heutzutage in mindestens 45 Lndern der Welt, in allen Kontinenten, mit Ausnahme der Antarktis, vor und gehren damit zu den weitest verbreiteten Salmonidenarten - ber die Verbindung der Beaufort-See mglicherweise auch im Arktischen Meer/Nordpolarmeer.[3] Seit Ende des 19. Jahrhunderts wurden Laich und junge Fische weltweit exportiert und angesiedelt. Sie leben in Flssen und Seen, bevorzugen allerdings schnellflieende und klare Gebirgsbche. Die Einfhrung in Sdeuropa, Australien und Sdamerika (Chile und Argentinien) hat sich negativ auf die heimische Fischfauna ausgewirkt. Aufgrund ihres Jagdverhaltens knnen sie endemische Forellenarten verdrngen. Eine Vermischung mit autochthonen Forellenarten, wie zum Beispiel der Bachforelle ist ebenfalls mglich. Auch ist die Regenbogenforelle fr die Verbreitung der Erreger der Whirling Disease (Myxobolus cerebralis) verantwortlich. Einen positiven Effekt hatte die Einfhrung von Regenbogenforellen in die Groen Seen oder der Firehole-Fluss in Wyoming, die dadurch zu exzellenten Sportgewssern wurden.

Eine Reihe lokaler Populationen und bestimmter Unterarten gelten mancherorts als bedroht und sind im Endangered Species Act aufgefhrt.

Regenbogenforellen werden bis zu 80 cm lang und 10 kg schwer. Die Frbung und Zeichnung von Regenbogenforellen variiert stark, abhngig von Unterart, Form und Umgebung. Die Fische sind blau-grn oder olivgrn gefrbt, entlang der Seiten ist ein rtlicher Streifen erkennbar, besonders bei jngeren Mnnchen in der Laichzeit.[3] Die Schwanzflosse ist nur leicht gegabelt. Bei in groen Seen lebende Regenbogenforellen und bei anadromen Formen ist die Grundfrbung silberfarben und die rtliche Seitenstreifen ist weniger ausgeprgt. Die Regenbogenforelle hnelt mit ihrem ausgeprgten Muster von schwarzen Punkten der einheimischen Bachforelle, hat aber einen kleineren und spitzeren Kopf mit einem weiter hinten liegenden Unterkiefer. Das Vorhandensein schwarzer Punkte auch auf der Rckenflosse unterscheidet sie von jungen Huchen. Juvenile Regenbogenforellen besitzen dunkle vertikale Balken, typisch fr die meisten Jungfische der Salmoniden. Zuchtforellen werden an einigen Orten durch Clip-Markierungen in der Fettflosse gekennzeichnet.[17]

(Quelle: Wikipedia  )

nach oben