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Rapana venosa (Valenciennes, 1846) -- Geäderte Rapana} Rapana venosa -  7. Fund
Rapana venosa - 7. Fund



 

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Schlüsselwörter:

Esociformes, Esocidae, Hechtartige, Hechte, Esox, lucius, Linnæus, 1758, Hecht, Deutschland, Sachsen, Wilischthal

 

Esox lucius - 1. Fund

 
Daten Esox lucius - 1. Fund

 

Funddaten:

Gefunden in Deutschland (Sachsen)

Zwischen Zschopau und Wilischthal im Waldgebiet „Clarenleithe“, in der „Zschopau“ hinter dem „Bodemerwehr".

(360 m Höhe NN)

 

Größe:

480 mm

 

Funddatum:

23.08.1998

 

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Esox lucius - 2. Fund (Jungfisch)   

Der Hecht (Esox lucius) ist ein Raubfisch und gehrt zur Familie der Esocidae. Er ist in brack- und swasserfhrenden Gewssern der nrdlichen Hemisphre weit verbreitet. Er wird als Speisefisch genutzt, lsst sich aber wegen seiner Aggressivitt nur schwer zchten. In Deutschland wurde er zum Fisch des Jahres 2016 ernannt.

Er hat einen lang gestreckten, walzenfrmigen und seitlich nur mig abgeflachten Krper. Der relativ lange Kopf hat ein entenschnabelhnliches, oberstndiges Maul. Die Rcken- und Afterflosse sind weit nach hinten verlagert und ermglichen dadurch blitzartige Beschleunigungen und Wendemanver.

Die Frbung variiert nach dem Lebensraum ? der Rcken ist meist grn-brunlich, die Frbung wird bis zum weien Bauch immer heller. Die Kiefer sind mit umklappbaren Fang- und Hechelzhnen bewehrt, die nach hinten gebogen sind. Er besitzt 110 bis 130 kleine Schuppen entlang der Seitenlinie, insgesamt wurden etwa 17.000 Schuppen pro Fisch gezhlt.[1]

Die Durchschnittsgre liegt bei 50 bis 100 cm. Lngen bis 150 cm oder Gewichte von ber 20 kg sind mglich. Die Maximallnge wird in der Regel nur von Rognern (Weibchen) erreicht, die Milchner (Mnnchen) erreichen meist nicht mehr als 90 cm.

Bei einer Studie wurden fr 802 untersuchte Hechte aus Finnland als Hchstgewicht 18,8 kg und als Hchstlnge 131 cm festgestellt.[2]

Der Hecht ist ein Standfisch und hlt sich gerne in Ufernhe von Fliegewssern, Seen und greren Teichen auf. Er bevorzugt Schilfrnder und hnliche Deckungsmglichkeiten. Daneben gibt es auch Hechte, die sich im Freiwasser der Seen aufhalten und dort zum Beispiel Marnenschwrmen folgen (so genannte ?Freiwasserhechte?). Hechte sind auch im Brackwasser zu finden.

Hechte fressen Fische aller Art und scheuen auch nicht vor ihren eigenen Artgenossen zurck. Frsche, Vgel und kleine Sugetiere gehren ebenfalls zu ihrem Beutespektrum. Der Hecht steht im Ruf, ein sehr aggressiver Raubfisch zu sein. Er besitzt den Schnappreflex und kann selbst einer durchs Wasser gezogenen Bananenschale nicht widerstehen, sondern schiet hinterher und schnappt zu. So verschlingen Hechte beispielsweise hufig die Kken von Blsshhnern und Teichrallen. Auch der Fund ausgewachsener Teichrallen im Magen grerer Hechte ist belegt.

Ungewhnlich ist der Fall, den Helmut Engler in seiner Monografie ber Teichrallen schildert: Ein nur 30 Zentimeter langer Hecht hatte versucht, ein ausgewachsenes Teichrallenmnnchen (Krperlnge etwa 35 Zentimeter) zu verschlingen. Gefunden wurden die beiden toten Tiere etwa 20 Meter vom Wasser entfernt, wobei die Teichralle mit Kopf und Hals im Rachen des Hechtes steckte. Offenbar war es der Teichralle noch gelungen, an Land zu fliehen, bevor beide Tiere dort erstickten.

Ab November werden die Reviere der weiblichen Hechte oft von Milchnern ?belagert?, die untereinander immer aggressiver werden, je nher die Laichzeit im Frhjahr rckt. Je nach Wassertemperatur beginnt die Laichzeit zwischen Mrz und April und dauert bis in den Mai hinein. Whrend der Laichzeit buhlen meist mehrere Mnnchen ? oft in heftigen Kmpfen ? um ein Weibchen, doch nur ein Mnnchen kommt zur Paarung. Whrend dieser Kmpfe, die zwar in erster Linie aus Rammsten bestehen, knnen sich die Hechte untereinander, auch durch Bisse, sehr stark verletzen. Hechte sind Haftlaicher, das heit die Eier haften an Unterwasserpflanzen, sten oder hnlichem an. Die Rogner bildet ca. 40.000 Eier/kg Krpergewicht. Die Vermehrung erfolgt an bewachsenen Uferzonen und auf berfluteten Wiesen. Milchner und Rogner knnen in der Gre stark differieren.

Damit die paarungswilligen Hechtmnnchen keine Fressopfer der Weibchen werden, haben diese whrend der Paarung eine Fresshemmung. Diese erlischt jedoch sehr schnell nach dem Laichen. Nicht selten wird ein kleineres Mnnchen nach der Paarung vom Weibchen aufgefressen. Aus den Eiern schlpfen nach 10 bis 30 Tagen Larven, die sich vermittels einer Kopfdrse am Substrat ankleben. In dieser Zeit zehren sie noch vom Dottersack, doch nach kurzer Zeit schwimmen sie frei und stellen sich auf tierische Nahrung um. Diese besteht anfangs aus Wasserflhen, Hpferlingen und anderem Zooplankton. Bereits mit einer Krperlnge von 2 cm jagen sie Fischbrut. Die jungen Hechte wachsen sehr schnell und erreichen im ersten Jahr die 15-cm-Grenze. Mnnliche Hechte werden meist mit zwei, weibliche mit vier Jahren geschlechtsreif. Das Hchstalter der Hechte liegt in Gefangenschaft bei 30 Jahren.

(Quelle: Wikipedia  )

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