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Crocidura leucodon (Hermann, 1780) -- Feldspitzmaus} Crocidura leucodon -  1. Fund
Crocidura leucodon - 1. Fund



 

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Schlüsselwörter:

Perciformes, Callionymidae, Barschartige, Fische, Leierfische, Callionymus, lyra, Linnæus, 1758, Gestreifter, Leierfisch, Kroatien, Dalmatien, Slano

 

Callionymus lyra - 1. Fund

 
Daten Callionymus lyra - 1. Fund

 

Callionymus lyra -  1. Fund
Callionymus lyra -  1. Fund
Callionymus lyra -  1. Fund
Callionymus lyra -  1. Fund

Funddaten:

Gefunden in Kroatien (Dalmatien)

Im Flachwasserbereich des Hotels „Osmine“ in der Nähe von Slano.

(-1 m Höhe NN)

 

Größe:

 

 

Funddatum:

13.06.2007

 

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Callionymus lyra - 1. Fund   

Der Gestreifte Leierfisch (auch Goldgrundel genannt) ist ein extravaganter Meeresfisch, der an den Ksten des nordwestlichen Europas und des nrdlichen und westlichen Mittelmeeres lebt.

Die meisten Vernakularnamen bescheinigen dem Fisch ? vielleicht wegen Buntheit, huschenden Bewegungen, Augenspiels und Balz ? etwas Unheimliches (?Spinnen-?, ?Teufelsfisch?, ?kleiner Drache?, ?Krokodil?, ?Schildkrte?, ?Fuchs? (das Gesicht ist irgendwie schnauzenartig) ? ??????????? (auch -?-), der ?Schnnamige?, scheint auch nur ein Euphemismus zu sein. ber die unklare Bedeutung des wissenschaftlichen Gattungsnamens siehe Uranoscopus scaber). Beim Artnamen lyra vermutet William Yarrell (1859) eine Assoziation (Linns) der D1 zu den Saiten eines Musikinstruments.

Morphologisch ist die Gattung Callionymus ziemlich einheitlich (Grundfische; dreieckiger Kopf, kurzer depresser Rumpf, lngerer Schwanz, groe Brust- und Bauchflossen). Schuppen und Schwimmblase fehlen.

Der Gestreifte Leierfisch hat ein recht kleines, bogig zum Boden hin weit vorstreckbares, unterstndiges Maul mit verdickten Rndern (?Lippen?). Die groen Augen stehen nahe beieinander hoch oben am Kopf, blicken nach den Seiten, knnen aber, wie beim Chamleon, auch einzeln bewegt werden und daher sogar beide nebeneinander nach oben schauen. Die Augen sind sehr gut zum Farbsehen eingerichtet, weshalb die alte Angabe, der Fisch komme nur in der Tiefe vor, nicht stimmen konnte. Sie sind von einer durchsichtigen Hautfalte ("Brille") bedeckt, damit nicht Sand in die sie umgebenden Bewegungsfalten dringen kann. Der Raum zwischen den Augen ist so eng, dass die zwei frontalen Sinneskanle hier in einen zusammengefallen sind. Der Rand der Pupille ist golden. Der Schdel ist sehr ungewhnlich gebaut (s. Gregory 1933). Nur die Kiefer sind mit kleinen spitzen Zhnen besetzt. Das Praeoperculum hat bauchseitig vier Dornen, von denen der hintere der strkste ist: er erschwert zwar das Ausspeien durch einen Ruber, wenn der vordere, nach vorne gerichtet, das Verschlingen behindert hat, zielt dadurch aber auf generelle Fressvermeidung. Sie stehen nicht mit Giftdrsen in Verbindung, knnen aber doch schmerzende, schwer heilende Verletzungen verursachen. Die Kiemenffnungen sind bis auf je einen kleinen Porus zur Rckenseite hin verschlossen. Der Kiemendeckel ist weitgehend reduziert (geatmet wird also mit den Hyoiden und den 6(-7) Branchiostegalradien beiderseits; vgl. Uranoscopus scaber). Die Seitenlinie ist normal entwickelt.

Die Tiere sind deutlich sexual dimorph: Die geschlechtsreifen Mnnchen (mit Genitalpapille) werden grer (30 cm) und bunter (hellblaue Streifen und Flecken ? ein engl. Name lautet bridegroom[1]) als die Weibchen (25 cm) und unreife Mnnchen (s. Abb. ? braun mit dunklen Bndern und Flecken ? zunchst als eigene Art beschrieben: ?C. dracunculus L. 1758?); ihre dreieckige erste Rckenflosse ist sehr hoch (der erste D-Strahl kann, in eine Rinne niedergelegt, fast bis zur Schwanzflosse reichen); auch die zweite Rckenflosse und die Afterflosse sind grer als beim Weibchen, die "Schnauze" ist lnger. Normalerweise werden die Unpaarflossen vllig zusammengefaltet getragen, um immer fr "berraschung" sorgen zu knnen.- Die Brustflosse sitzt auf nur drei Radialia. Die Bauchflossen knnen blau schillern, sie stehen (bruststndig) vor den Brustflossen breit auseinander. Die eifrmige Rumpfbauchflche ist wei, die "Kehle" aber fast schwarz. Das Hchstalter betrgt 7 Jahre. Weibchen werden schwerer und lter als Mnnchen.

Flossenformel: D1 IV, D2 VII-IX/1, A VIII/1, P 19-20, V I/5, C 10. 21 Wirbel (7+14).

Der Gestreifte Leierfisch lebt auf Sand und Schlammbden, oberflchennah (auch in Fluttmpeln), immer seltener bis in ber 400 m Tiefe, aber bevorzugt bei 15-20 C. Wegen seiner groen Flossen wurde er, etwa wie Dactylopterus volitans, frher zu den "fliegenden Fischen" gezhlt, wie sein Name in Norwegen noch bekundet.- Er kann seine Frbung dem Grund bis zu einem gewissen Grad anpassen. Bei Gefahr grbt er sich auch ein, besonders ber Nacht. Die Nahrung besteht vorwiegend in benthischen Krebstieren, ferner auch in Vielborstern, kleinen Weichtieren, Stachelhutern u. a.; auch aus dem freien Wasser ber Grund kann, mit heftigem Schwanzschlagen, Nahrung aufgeschnappt werden, etwa Jungfische und Garnelen[2].

Der Geschlechtsdimorphismus weist schon darauf hin, dass die reifen Mnnchen unvertrglich (territorial) sein und vor ihren Weibchen balzen werden. Die Brautwerbung ist noch ungengend beobachtet. Das Mnnchen schwimmt und huscht rund um das Weibchen und prsentiert vor ihm hektisch immer wieder seine bunten Flossen. Anscheinend ist angestrebt, dann Bauch an Bauch ein Stck vertikal nach oben zu schwimmen. Kommt es danach im Absinken zum Laichen, so umfasst das Mnnchen das Weibchen derart eng, dass die Eier auf seiner breiten Afterflosse befruchtet werden; dann aber treiben sie davon: Eier und Larven sind pelagisch. Dass ein territorialer, balzender Fisch keine Brutpflege betreibt, ist ungewhnlich ? aber der Leierfisch braucht einfach das pelagische Verbreitungsstadium.- Gelaicht wird zwischen Januar und August, meist aber von Februar bis Juni (Maximum: Mrz und April). Die Eier sind kugelig, haben 0,7 bis 0,95 mm Durchmesser und keine ltropfen. Ihre Oberflche ist wabig strukturiert. Es werden jeweils einige hundert bis etwa viertausend abgegeben.- Die Larven zhlen zu den kleinsten der Teleosteer: Wenn die Larve zu fressen beginnt, ist sie mitunter weniger als 2 mm lang. Der Fisch wchst dann aber sehr rasch und kann mit 14 cm (Alter 3+) geschlechtsreif werden. Es gibt etwas mehr Mnnchen als Weibchen[2]. Die Mnnchen werden drei-, vier- oder fnfjhrig reif und sterben nach dem Akt an Erschpfung ? sie laichen also nur einmal (ob dies auch fr die Weibchen gilt, ist noch nicht geklrt[3]).

Am hufigsten ist der Gestreifte Leierfisch zwischen England, dem rmelkanal und der Biscaya, immer in Kstennhe. Hufig ist er rund um Grobritannien und Irland und in der sdlichen Nordsee (mit Ausbreitungstendenz). Das gesamte Gebiet erstreckt sich aber von Island, den Frern, Norwegen in die westliche Ostsee, ins Mittelmeer (auer dessen Sdostteil; auch ins Schwarze Meer) bis zu den Kanaren und Azoren, Madeira und Mauretanien. Mitunter dringt er sogar in Flussmndungen vor.

Der Gestreifte Leierfisch selbst ist ein wichtiges Nhrtier fr grere Fische (wie Meeraal, Kabeljau, Petersfisch, Krokodilsfische), fr Grund-Haie, Rochen und Robben. Obwohl sein weies Fleisch als vorzglich gilt (Brehms Tierleben, Bd. 8, 1892, S. 145), wird er, da er zu klein ist, kaum gezielt gefangen. Verluste als Beifang haben immerhin zur Folge, dass alte Tiere immer seltener werden. Fast 100 % der als nicht erwnschter Beifang ins Meer zurck geworfenen Leierfische berleben die Prozedur nicht.[4] berhaupt sind sie gegenber grberer Behandlung sehr empfindlich. Fr viele physiologische Experimente, besonders zu Atmung, Sehsinn und Schadstoff-Wirkungen, haben sie sich aber als gut geeignete Objekte erwiesen[5].- Als bunte Grundfische sind sie in ffentlichen Meeresaquarien gelegentlich vertreten und laichen hier mitunter auch ab. Nach einigem Zgern nehmen sie Gefrier- und sogar Trockenfutter an (etwa im Gegensatz zu Synchiropus splendidus).

(Quelle: Wikipedia  )

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