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Dipsosaurus dorsalis (Baird & Girard, 1852) -- Wüstenleguan} Dipsosaurus dorsalis -  2. Fund
Dipsosaurus dorsalis - 2. Fund



 

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Schlüsselwörter:

Odonata, Libellulidae, Libellen, Segellibellen, Orthetrum, cancellatum, Linnæus, 1758, Großer, Blaupfeil, Deutschland, Niedersachsen, Norden, Männchen

 

Orthetrum cancellatum - 3. Fund (Männchen)

 
Daten Orthetrum cancellatum - 3. Fund (Männchen)

 

Orthetrum cancellatum -  3. Fund (Männchen)
Orthetrum cancellatum -  3. Fund (Männchen)
Orthetrum cancellatum -  3. Fund (Männchen)
Orthetrum cancellatum -  3. Fund (Männchen)
Orthetrum cancellatum -  3. Fund (Männchen)
     

Funddaten:

Gefunden in Deutschland (Niedersachsen)

Vor der Seehundaufzuchtstation in Norden / Norddeich an einem Teich.

(1 m Höhe NN)

 

Größe:

 

 

Funddatum:

06.07.2006

 

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Orthetrum cancellatum - 3. Fund (Männchen)  
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Orthetrum cancellatum - 3. Fund (Männchen)   

Der Groe Blaupfeil (Orthetrum cancellatum) ist die grte Libellenart der Gattung Orthetrum aus der Familie der Segellibellen (Libellulidae). Er ist mit Ausnahme von Nordrussland, dem Norden Grobritanniens und Skandinaviens im grten Teil der Palarktis verbreitet.[1] Ostwrts reicht sein Areal bis nach Kaschmir und in die Mongolei. Der wissenschaftliche Artname kann mit ?gegittert? bersetzt werden. Dies rhrt von der Musterung des Hinterleibes der Weibchen beziehungsweise ebenfalls der unreifen Mnnchen her.[2]

Whrend Weibchen und Mnnchen direkt nach dem Schlpfen noch nahezu gleich blass-grulichgrn aussehen, frben sich die Weibchen dann gelb mit schwarzem Gittermuster und mit dem Alter schlielich braun bis dunkelolivgrn. Die juvenilen Mnnchen gleichen noch den jungen ? gelb-schwarzen ? Weibchen, whrend sie als geschlechtsreife Tiere am Abdomen eine mattblaue Wachsbereifung entwickeln. Ihr Thorax ist dann dunkelbraun, die Hinterleibsspitze ebenfalls dunkel. Die Krperlnge reicht von 44 bis 50 Millimeter. Die Hinterflgel werden bei den Mnnchen 35 bis 40 Millimeter lang; bei den Weibchen sind sie mit 35 bis 41 Millimetern hchstens unmerklich lnger.[3] Zur Unterscheidung von hnlichen Arten ist bei den Mnnchen unter anderem auf die Ausdehnung und Intensitt der Blaubereifung am Krper und die grne Farbe der Komplexaugen (siehe andere Blaupfeile) bzw. auf das Fehlen von dunklen Dreiecksflecken an der Basis der Hinterflgel (vergleiche dagegen Plattbauch, Spitzenfleck) zu achten.

Die Larve des Groen Blaupfeils ist sepiafarben und behaart. Die Haare kleben allerdings meist durch den Schmutz zusammen. Sie erreicht eine Lnge von 25,5 Millimetern und eine Breite von acht Millimetern am sechsten Segment. Der Kopf ist mit fnfeinhalb Millimetern Breite eher klein. Die Ocellen werden von einer Verkrustung berdeckt. Die Augen sind rund und an der Vorderkante des Kopfes angeordnet. Die Antenne besteht aus sieben Segmenten, von denen die ersten beiden gedrckt, das folgende lnger, die wiederum nchsten zwei kurz und die letzten beiden wieder lnger sind.

Das Labium ist relativ kurz und breit. Es erreicht geschlossen fnfeinhalb Millimeter Lnge und vier Millimeter Breite. Die Palpi sind dreieckig und konkav, sowie mit jeweils sieben Borsten besetzt. Das vordere und mittlere Beinpaar ist jeweils elf Millimeter lang, das hintere 18 Millimeter. Die dickste Stelle des Abdomens ist am sechsten oder siebten Segment angeordnet. Die Lnge der einzelnen Segmente ist ungefhr gleich, nur Segment zehn ist viel kleiner. Auf den Segmenten drei bis sechs befinden sich umgeben von lngeren Hrchen Dorsaldornen, wobei jener auf dem dritten Segment klein ist. Lateraldornen befinden sich auf dem achten und neunten Segment.[4]

Der Groe Blaupfeil ist europisch-westasiatisch verbreitet und besiedelt unter anderem den grten Teil Europas. In Skandinavien sowie in England ist er allerdings jeweils auf den Sden beschrnkt.

Die Art bevorzugt offene, sonnexponierte Wasserflchen und Uferzonen. Ein lockerer Bewuchs mit Schilf oder Binsen kommt auch des fteren vor. Man findet sie beispielsweise an Seen, in Kiesgruben und an Fischteichen. Gerne setzen sich die Imagines zum Sonnenbaden auf steinigen oder sandigen Untergrund. Die Emergenz (Schlupf der Libellen) beginnt in tieferen Lagen meist in der zweiten Maihlfte und hat ihren Hhepunkt im Juni. Die Hauptflugzeit liegt im Juli und Anfang August; die letzten Tiere knnen noch im September, vereinzelt auch im Oktober angetroffen werden.[2]

Zuerst beschrieb 1758 Linnaeus das Tier als Libellula cancellata. Der mnnliche Holotyp stammte aus Schweden und befindet sich heute im Natural History Museum in London. Als Nchstes beschrieb Mller im Jahre 1764 das Tier als Libellula frumenti. 1878 verwendete Buchecker ein Mnnchen, das sich heute im Museum in Zrich befindet, als Typusart der Gattung Hydronymphia. Er beschrieb es unter dem Namen Tier Hydronymphia helvetica. Zwlf Jahre spter stellte Kirby die Art in die Gattung Orthetrum in der sie heute noch gefhrt wird. Im gleichen Zuge synonymisierte er auch Mllers und Bucheckers Beschreibung. 1909 stellte Ris seine 1897 erstmals beschriebene Orthetrum kraepelini als Unterart O. cancellatum kraepelini neben O. cancellatum cancellatum. Das Mnnchen aus Zentralasien befindet sich heute in Hamburg. Die dritte Unterart, O. cancellatum orientale, fgte Belyshev 1958 mit der Beschreibung eines Mnnchens aus der Mongolei hinzu. Das der Beschreibung zu Grunde liegende Tier befindet sich im Museum der Akademie der Wissenschaften St. Petersburg.[1]

(Quelle: Wikipedia  )

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