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Stenostola ferrea (Schrank, 1776) -- Lindenbock} Stenostola ferrea -  1. Fund
Stenostola ferrea - 1. Fund



 

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Schlüsselwörter:

Odonata, Libellulidae, Libellen, Segellibellen, Crocothemis, erythraea, Brullé, 1832, Feuerlibelle, Griechenland, Kreta, Káto, Zákros, Männchen

 

Crocothemis erythraea - 1. Fund (Männchen)

 
Daten Crocothemis erythraea - 1. Fund (Männchen)

 

Crocothemis erythraea -  1. Fund (Männchen)
Crocothemis erythraea -  1. Fund (Männchen)
   

Funddaten:

Gefunden in Griechenland (Kreta)

Auf Kreta, in Káto Zákros, in der Palastanlage.

(9 m Höhe NN)

 

Größe:

 

 

Funddatum:

26.09.2001

 

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Crocothemis erythraea - 1. Fund (Männchen)   

Die Feuerlibelle (Crocothemis erythraea) ist eine ursprnglich vor allem afrikanisch und mediterran verbreitete Libellenart aus der Familie der Segellibellen (Libellulidae), die zu den Grolibellen (Anisoptera) gehren. 2011 wurde sie in Deutschland zur Libelle des Jahres gekrt.

Die reifen Mnnchen der Feuerlibelle sind signalrot, wobei die Intensitt der Rotfrbung offenbar mit der Umgebungstemperatur zusammenhngt. So wirken mitteleuropische Tiere manchmal brunlich-rot, anders als in den Mittelmeerlndern. Die Weibchen sind ockerfarben bis hellbraun; sie weisen auerdem einen aufflligen hellen Dorsalstrich zwischen den Flgelanstzen auf. Feuerlibellen werden in der Regel zwischen 40 und 45 Millimetern lang. Sie erreichen Flgelspannweiten von 65 bis 70 Millimetern. Bei beiden Geschlechtern befindet sich auf der Basis der Hinterflgel ein deutlicher gelb-oranger Fleck, auf der Basis der Vorderflgel ein kleinerer. Das Pterostigma (Flgelmal) ist gelblich bis braun.

Man kann Feuerlibellen aufgrund der Frbung mit roten Heidelibellen-Arten (Sympetrum spp.) verwechseln, insbesondere mit der Blutroten Heidelibelle. Allerdings unterscheiden sie sich von diesen durch ihren flacheren Hinterleib und ihren relativ groen Krper. Auerdem sind bei den Mnnchen selbst die Beine rot. Die noch nicht ausgefrbten Imagines und die Weibchen sehen manchen Blaupfeil-Arten (Orthetrum spp.) hnlich. Im Unterschied zu diesen weisen die Feuerlibellen-Weibchen aber einen ungefhr senkrecht abstehenden Legebohrer auf. Ebenso sieht auch der Gefleckte Sonnenzeiger (Trithemis kirbyi) der Feuerlibelle hnlich, bei diesem sind allerdings auch die Flgeladern rot gefrbt.

Feuerlibellen sind ursprnglich in den warmen Regionen Sdeuropas, Afrikas und Vorderasiens verbreitet. In den 1990er-Jahren hat die Art sich auch nach Sddeutschland ausgebreitet, wo sie mittlerweile nicht selten ist. Die Feuerlibelle erweitert ihr Areal in Mitteleuropa derzeit kontinuierlich weiter und drfte mittlerweile in fast ganz Deutschland zu finden sein. Seit 2007 wird sie verstrkt sogar in Schleswig-Holstein beobachtet.[1] Die Flugzeit reicht hier von Ende Juni bis Mitte/Ende August, in Sdeuropa bei mindestens zwei Generationen vom Mai bis in den Oktober hinein.

Die Feuerlibelle galt vor ihrer in jngster Zeit zunehmenden Bodenstndigkeit in Mitteleuropa als ausgesprochene Wanderlibelle, die in warmen Sommern zahlreich aus dem Mittelmeerraum nach Zentraleuropa einflog. Die Ausdehnung ihres Areals nach Norden wird mit dem Klimawandel in Verbindung gebracht.

Die Art lebt hauptschlich an stehenden Gewssern, in denen auch die Larvenentwicklung stattfindet. In Mitteleuropa sind dies vor allem Stillgewsser mit einer ppigen Ausstattung an submerser Vegetation, wie z. B. Tausendblatt (Myriophyllum spp.), etwa Altwasser und Sandgrubenweiher. Im wrmeren Mittelmeerraum entwickeln sich die Larven jedoch in fast jedem Stillgewsser bis hin zu kurzlebigen Kleintmpeln.

Die Mnnchen sitzen gerne am Boden oder in der bodennahen Vegetation. Wie alle Libellen lebt auch diese Art ruberisch und jagt insbesondere kleine Insekten.

Die Paarung wird in wenigen Sekunden im Flug vollzogen. Die Weibchen tauchen die Eier gleich anschlieend im Flug mit der Spitze des Hinterleibes ins Wasser, wobei die Eier gerne an flutenden Wasserpflanzen oder Algenwatten abgestreift werden. Dies geschieht oft fern vom Ufer. Die Mnnchen bewachen die Weibchen dabei nicht.

Die Larven leben am Grund des Gewssers oder an Wasserpflanzen. Sie bentigen fr ihre Entwicklung in Mitteleuropa in der Regel ein Jahr, knnen in warmen Sommern diese aber auch schon schneller abschlieen und eine zweite Generation ausbilden. In heieren Regionen entwickeln sich die Larven noch deutlich schneller. Feuerlibellen-Larven hneln durch eine starke Verschmlerung des Kopfes hinter den Augen sehr denen der Heidelibellen, weisen aber unter anderem keine Dorsaldornen auf.

Feuerlibelle (2011) | Blaugrne Mosaikjungfer (2012) | Speer-Azurjungfer (2013) | Kleine Moosjungfer (2014) | Gefleckte Heidelibelle (2015) | Gemeine Binsenjungfer (2016) | Gemeine Keiljungfer (2017)

(Quelle: Wikipedia  )

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