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Rapana venosa (Valenciennes, 1846) -- Geäderte Rapana} Rapana venosa -  3. Fund
Rapana venosa - 3. Fund



 

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Schlüsselwörter:

Odonata, Corduliidae, Libellen, Falkenlibellen, Somatochlora, metallica, Vander, Linden, 1825, Glänzende, Smaragdlibelle, Deutschland, Sachsen, Grünheide, Männchen

 

Somatochlora metallica - 2. Fund (Männchen)

 
Daten Somatochlora metallica - 2. Fund (Männchen)

 

Somatochlora metallica -  2. Fund (Männchen)
Somatochlora metallica -  2. Fund (Männchen)
Somatochlora metallica -  2. Fund (Männchen)
Somatochlora metallica -  2. Fund (Männchen)
Somatochlora metallica -  2. Fund (Männchen)
Somatochlora metallica -  2. Fund (Männchen)
   

Funddaten:

Gefunden in Deutschland (Sachsen)

Am Ufer des „Vogtlandsees“ in der Nähe von Grünheide.

(682 m Höhe NN)

 

Größe:

 

 

Funddatum:

18.08.2009

 

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Vorheriges Bild:
Somatochlora metallica - 2. Fund (Männchen)  

Die Glnzende Smaragdlibelle (Somatochlora metallica) ist eine Art aus der Familie der Falkenlibellen. Auffallend sind der erzgrn schillernde Krper und die smaragdgrnen Augen.

Diese Libelle wird bis zu sechs Zentimeter lang und erreicht eine Flgelspannweite von sieben Zentimetern. Thorax und Abdomen sind glnzend metallisch-grn gefrbt, bei alten Tieren auch goldgrn bis kupfern. Die Stirn vor den Augen weist eine gelbe Querbinde auf. Die Mnnchen sind tailliert; ihr Hinterleib ist dann in Hhe des fnften und sechsten Segmentes am breitesten. Die Weibchen verfgen ber eine auffallend lange (bis 3 mm) und senkrecht nach unten abstehende Legescheide. Die recht hnliche Falkenlibelle (auch: Gemeine Smaragdlibelle; Cordulia aenea) unterscheidet sich unter anderem durch ein strker keulenfrmig verdicktes Abdomen (Mnnchen; am breitesten am 7. und 8. Segment) bzw. ein zylindrisches Abdomen ohne auffallende Legerhre (Weibchen) und wirkt etwas strker behaart.

Die Glnzende Smaragdlibelle ist ein eurosibirisches Faunenelement; nordwrts reicht ihr Areal bis zur subarktischen Waldgrenze (in Norwegen und Finnland bis 7025' nrdlicher Breite, in Sibirien bis 6940' n.B.). Nach Osten erstreckt es sich bis nach Tomsk in Sibirien, westwrts bis Lothringen in Frankreich (darber hinaus nur punktuell; das gilt auch fr Grobritannien). In Sdfrankreich, Nord- und Mittelitalien, auf der Balkanhalbinsel sowie in Kleinasien tritt die Unterart Somatochlora metallica meridionalis auf, die aber oft auch als eine eigene Art Balkan-Smaragdlibelle (Somatochlora meridionalis) angesehen wird. In Mittel-, Nord- und Osteuropa ist die Glnzende Smaragdlibelle verbreitet und regional hufig. In Deutschland ist sie insgesamt etwas seltener als Cordulia aenea, in Norddeutschland verhlt es sich allerdings umgekehrt.

Die Glnzende Smaragdlibelle bewohnt insbesondere stehende Gewsser mittlerer Gre, beispielsweise Teiche mit bewaldeten Ufern, nicht selten auch dystrophe Moorgewsser. Langsam flieende Grben und Bche werden aber ebenfalls besiedelt.

Die Flugzeit beginnt in Mitteleuropa manchmal Ende Mai, hat ihren Hhepunkt jedoch erst im Juli und August und endet im September. Einzeltiere werden als Imago selten lter als zwei Monate. Die Mnnchen ruhen kaum einmal, meist fliegen sie patrouillierend am Gewsserufer entlang. Sie sind auf der Suche nach Weibchen und vertreiben konkurrierende Mnnchen aus ihrem Revier. Weibchen halten sich im Rhricht versteckt. Bei der Eiablage nehmen sie eine auffllige Haltung ein, indem sie die beiden hintersten Abdominalsegmente rechtwinklig nach oben biegen. Dann wird im Rttelflug unter wippenden Bewegungen der Hinterleib mit der Legerhre ins Wasser getaucht, wobei die Eier abgestreift werden.

Die Eier entwickeln sich nach vier bis sechs Wochen zu Larven. Diese sind etwas krftiger gebaut als die von Cordulia aenea und weisen gebogene Dorsaldornen auf. Sie verbringen zwei bis drei Jahre im Gewsser, bevor sie die Metamorphose zur Imago durchmachen.

(Quelle: Wikipedia  )

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