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Arca noae (Linnæus, 1758) -- Arche Noah} Arca noae -  1. Fund
Arca noae - 1. Fund



 

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Schlüsselwörter:

Neuroptera, Planipennia, Chrysopidae, Netzflügler, Florfliegen, Chrysoperla, Chrysopa, carnea, s.l., Stephens, 1836, Gemeine, Florfliege, Deutschland, Hessen, Oberselters

 

Chrysoperla carnea - 1. Fund

 
Daten Chrysoperla carnea - 1. Fund

 

Chrysoperla carnea -  1. Fund
Chrysoperla carnea -  1. Fund
Chrysoperla carnea -  1. Fund
Chrysoperla carnea -  1. Fund
Chrysoperla carnea -  1. Fund
     

Funddaten:

Gefunden in Deutschland (Hessen)

In einem Gebäude in Oberselters.

(185 m Höhe NN)

 

Größe:

13 mm

 

Funddatum:

10.01.2004

 

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Chrysoperla carnea - 1. Fund   

Die Gemeine Florfliege oder Grne Florfliege (Chrysoperla carnea s. l.) ist ein Netzflgler der Familie der Florfliegen (Chrysopidae). Sie wurde 1999 in Deutschland zum Insekt des Jahres gewhlt.

Die Tiere erreichen eine Flgelspannweite von 15 bis 30 Millimetern. Sie haben einen langen und schlanken, grn (oder braun, s. u.) gefrbten Krper. Ihre Flgel, die in Ruhestellung ber dem Hinterleib dachartig angelegt werden, haben eine dichte, grne Flgeladerung. Ihre halbkugelfrmigen Facettenaugen sind deutlich hervortretend und schillern in Regenbogenfarben.

Die ansonsten grnen Tiere der Kleinarten Ch. carnea und Ch. pallida verfrben sich vor der berwinterung braun und nach der berwinterung wieder grn, whrend die Individuen von Chrysoperla lucasina ihre grne Krperfrbung nicht verndern.

Als Vertreter der Unterfamilie Chrysopinae besitzen die Tiere ein Hrorgan an der Basis der Vorderflgel.

Die Gemeine Florfliege kommt ? auer in Australien ? weltweit vom Flachland bis in hohe Lagen vor und ist weit verbreitet. Pro Jahr entwickeln sich mehrere, berlappende Generationen.

Die meist dmmerungsaktiven Imagines ernhren sich von Pollen, Nektar und Honigtau, den sie von Blattlusen erhalten. Am Tag sitzen sie versteckt unterhalb von Blttern.

Die Tiere berwintern als Imagines in Dormanz in trockenem Laub oder an geschtzten Orten, wie etwa in hohlen Baumstmmen, auf Dachbden oder in Fensterritzen.

Nach der berwinterung vibrieren paarungsbereite Mnnchen mit ihrem Hinterleib, um Weibchen anzulocken. Weibchen, die solche Vibrationen wahrnehmen, beginnen ihrerseits mit Vibrationen. Nach der Paarung legen die Weibchen ihre Eier, die an langen Stielen befestigt werden, in Reihen an Stngeln oder Blttern in der Bodenvegetation, auf Bschen oder auch auf Bumen ab. Der Stiel besteht aus dem Sekret aus den Anhangdrsen des Geschlechtsapparates, das sich sehr schnell verfestigt. So sollen die Eier von Fressfeinden als auch vor Kannibalen geschtzt sein. Sie werden bevorzugt in der Nhe von Blattlauskolonien aufgestellt. Weibchen knnen abhngig von Temperatur und Nahrung bis zu 20 Eier pro Tag, insgesamt 400 bis 700 Eier ablegen. Wiederum temperaturabhngig betrgt die Entwicklungszeit der Eier drei bis zehn Tage.[1]

Die Larven (Blattlauslwen) ernhren sich ruberisch-polyphag von verschiedenen kleinen Insekten, besonders von Blattlusen, aber auch von Zikaden, Raupen, Kferlarven und Milben. Die Larven erreichen Lngen von 7 bis 8 mm und haben drei Paar Brustfe. Der Krper ist langgezogen und gelblich-grau gefrbt. Whrend ihrer Entwicklung, die je nach Temperatur 8 bis 18 Tage dauern kann, fressen sie 200 bis 500 Blattluse oder bis zu 10.000 Eier und Larven von Spinnmilben.[2] Sie sind dadurch als Schdlingsbekmpfer beliebt und werden auch fr die biologische Schdlingsbekmpfung gezchtet. Die Beute wird mit aus Maxillen und Mandibeln zusammengewachsenen Saugzangen gepackt und durchbohrt. Anschlieend wird das Opfer ausgesaugt. Danach werden die leeren Hllen an Borsten am Hinterleib der Larven befestigt und dienen dann als Tarnung. Die Verpuppung findet in einem leicht durchsichtigen, runden Kokon statt.

Die Gemeine Florfliege wird in der Gattung Chrysoperla im Tribus Chrysopini der Unterfamilie Chrysopinae innerhalb der Familie der Florfliegen (Chrysopidae)[3] gefhrt.

(Quelle: Wikipedia  )

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