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Lobophora halterata (Hufnagel, 1767) -- Grauer Lappenspanner} Lobophora halterata -  1. Fund
Lobophora halterata - 1. Fund



 

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Schlüsselwörter:

Lepidoptera, Sphingidae, Schmetterlinge, Schwärmer, Mimas, Smerinthus, tiliae, Linnæus, 1758, Lindenschwärmer, Deutschland, Hessen, Neuweilnau

 

Mimas tiliae - 1. Fund

 
Daten Mimas tiliae - 1. Fund

 

Mimas tiliae -  1. Fund
Mimas tiliae -  1. Fund
Mimas tiliae -  1. Fund
Mimas tiliae -  1. Fund
Mimas tiliae -  1. Fund
Mimas tiliae -  1. Fund
Mimas tiliae -  1. Fund
Mimas tiliae -  1. Fund

Funddaten:

Gefunden in Deutschland (Hessen)

Bei Neuweilnau, am „Talweg“ auf der Zufahrt zur Minigolfanlage.

(335 m Höhe NN)

 

Größe:

Körperlänge: 30 mm; Flügelspannweite: 65 mm

 

Funddatum:

18.06.2006

 

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Mimas tiliae - 1. Fund   

Der Lindenschwrmer (Mimas tiliae) ist ein Schmetterling (Nachtfalter) aus der Familie der Schwrmer (Sphingidae). Die Raupen des Lindenschwrmers fressen die Bltter verschiedener Laubbume, die Falter nehmen keine Nahrung mehr auf. Die mittelgroe Art ist in Mitteleuropa weit verbreitet und hufig.

Die Falter erreichen eine Flgelspannweite von 60 bis 80 Millimetern. Obwohl die Frbung der Tiere sehr variabel ist und sich auch Mnnchen und Weibchen unterscheiden (Sexualdimorphismus), ist die Art in ihrem Verbreitungsgebiet unverwechselbar. Wie bei allen Arten der Gattung Mimas ist der Vorderflgelauenrand gewellt, ebenso ist der Saugrssel sehr kurz und zurckgebildet. Die Grundfarbe der Tiere ist fuchsrot, braun, grau, gelb oder grn. Die Vorderflgel der Weibchen sind meist brunlich, die der Mnnchen gehen deutlich ins Grnliche. Der Hinterleib der Weibchen hat gerade Seitenrnder und ist sehr dick, da die meisten Eier bereits nach dem Schlpfen aus der Puppe voll entwickelt sind. Der Hinterleib der Mnnchen ist dagegen schlanker und deutlich nach oben gekrmmt. Die Musterung der Flgel ist ebenfalls sehr variabel. Die breite, mittig ber den Vorderflgel laufende dunkle Binde kann durchgezogen, unterbrochen oder komplett fehlend sein. Gynandromorphismus ist hufig zu beobachten.

Mimas tiliae ?

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Mimas tiliae ?

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Die Raupen werden 55 bis 65 Millimeter lang und sind grn oder blaugrau. Nach dem Schlupf sind die noch sehr schlanken Tiere blassgrn und etwa sechs Millimeter lang. Das Analhorn ist dunkel und etwa so lang wie ein Drittel des Krpers. Nach und nach bilden sich seitlich am Krper zunchst hellgelbe, spter dunkelgelbe Schrgstreifen aus. Im vierten Stadium knnen sich an der Vorderseite der Schrgstreifen kleine rote Streifen ausbilden. Der Krper ist dann gelb- oder blaugrn gefrbt und trgt zahlreiche kleine gelbe Tuberkel. Ausgewachsene Raupen sind schlanker als die der anderen Arten der Gattung. Ihr Krper ist am vorderen Teil deutlich schlanker als im hinteren. Die Kopfkapsel ist fast dreieckig. Das Analhorn ist oberseits blau oder violett, die Seiten und die Unterseite sind rot und gelb. Die Analplatte ist rtlichgelb und mit Tuberkeln versehen. Kurz vor der Verpuppung verfrben sich die Tiere auf der Unterseite blass grn-violett, auf der Oberseite graubraun. Die Tuberkel sind dann cremefarben, die roten Streifen verblassen. Der Krper der Tiere schrumpft in diesem Stadium deutlich.

Der Lindenschwrmer kommt in Mittel- und Sdeuropa, im Norden und Westen der Trkei stlich ber Transkaukasien, Dagestan, Aserbaidschan und den Norden des Iran bis in den Westen Sibiriens vor, wo man ihn stlich bis Tomsk, Nowosibirsk, Atschinsk, Kulunda und Bijsk nachgewiesen hat. Die Art fehlt in Irland, Schottland, im Norden Skandinaviens und im arktischen Russland. Das nrdlichste Vorkommen in Russland liegt bei Objatschewo in der Republik Komi. In Spanien und Portugal ist die Art fast nur aus dem Norden bekannt; lediglich im Bergland Zentralspaniens findet sich eine kleine Population. In den Alpen kommen die Falter bis in etwa 1500 Meter Seehhe vor.

Die Falter halten sich nur sehr selten weit entfernt von Laubwldern auf, wo sie lichte Flusstler mit reichen Bestnden an Linden (Tilia) und Ulmen (Ulmus) bevorzugen. Man findet sie aber, insbesondere in Mitteleuropa, auch in Grten und Plantagen mit Kirschbumen und in Alleen und Parks, auch in Stdten. Feuchte Berghnge mit Bewuchs von Grn-Erlen (Alnus viridis) werden ebenso besiedelt.[1]

Die Imagines schlpfen morgens und ruhen sich zunchst an den sten der Nahrungspflanzen aus, um ihre Flgel voll zu entfalten. Danach fliegen die meisten Falter in das Blattwerk, zwischen dem auch die Paarung stattfindet. Wie bei Schwrmern blich ist dabei das Mnnchen mit dem Krper in entgegengesetzter Richtung am Hinterleib des Weibchens angekoppelt. Die Paarung kann bis zu 20 Stunden dauern, anschlieend lsst sich das Mnnchen auf den Boden fallen und fliegt bei Sonnenuntergang davon. Das Weibchen fliegt kurz nach Sonnenuntergang und beginnt sofort mit der Eiablage. Die Falter fliegen nur fr kurze Zeit, sodass sie etwa zwei Stunden nach Sonnenuntergang kaum noch beobachtet werden knnen. Wegen ihres zurckgebildeten Saugrssels knnen sie keine Nahrung aufnehmen und fliegen daher keine Blten an. Mnnchen werden stark durch Lichtquellen und unbegattete Weibchen angelockt.

(Quelle: Wikipedia  )

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