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Oxythyrea funesta (Poda, 1761) -- Gefleckter Rosenkäfer} Oxythyrea funesta -  1. Fund
Oxythyrea funesta - 1. Fund



 

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Schlüsselwörter:

Lepidoptera, Sphingidae, Schmetterlinge, Schwärmer, Hyloicus, pinastri, Linnæus, 1758, Kiefernschwärmer, Deutschland, Bayern, Mespelbrunn

 

Sphinx pinastri - 2. Fund

 
Daten Sphinx pinastri - 2. Fund

 

Sphinx pinastri -  2. Fund
Sphinx pinastri -  2. Fund
Sphinx pinastri -  2. Fund
Sphinx pinastri -  2. Fund

Funddaten:

Gefunden in Deutschland (Bayern)

In einer Fensterlaibung in Mespelbrunn an der Hauptstraße.

(270 m Höhe NN)

 

Größe:

 

 

Funddatum:

11.05.2007

 

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Sphinx pinastri - 1. Fund  
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Der Kiefernschwrmer oder auch Tannenpfeil (Sphinx pinastri) ist ein Schmetterling (Nachtfalter) aus der Familie der Schwrmer (Sphingidae). Er gehrt zu den hufigsten Vertretern der Familie in Mitteleuropa. Ihren deutschen Namen trgt die Art aufgrund der Raupennahrungspflanzen. In Sdwesteuropa wird die Art zunehmend durch die nahe verwandte Art Sphinx maurorum verdrngt.

Die Falter erreichen eine Flgelspannweite von 70 bis 96 Millimetern. Die recht einheitliche Grundfrbung des Rumpfes und der Flgel variiert zwischen dunkelbraun und cremefarben, meistens sind die Tiere allerdings in verschiedenen Grautnen gefrbt. Etwa zwischen den Flgeldritteln verlaufen mehr oder weniger deutlich erkennbare, dunkelbraune Bnder, die meist in der Nhe des Vorderflgelrandes krftig gefrbt sind. Diese zwei Bnder knnen in Extremfllen entweder fehlen oder so stark ausgeprgt sein, dass sie breit und durchgehend sind. Zwischen den beiden Bndern etwa in der Mitte der Vorderflgel befinden sich drei charakteristische, kurze, dunkle Lngsstriche. Die Hinterflgel sind einfrbig braungrau gefrbt, wobei der Ansatz etwas heller gefrbt ist. An den Seiten des Thorax verluft je ein breites dunkles Band. Der Hinterleib trgt in der Mitte einen feinen dunklen Lngsstrich und an den Seiten ist jedes Segment vorn hell und hinten dunkel gefrbt.

Sphinx pinastri ?

Sphinx pinastri ? ?

Die Raupen werden 75 bis 80 Millimeter lang. Nach dem Schlupf sind sie etwa fnf Millimeter lang und gelb gefrbt. Ihr proportional groer Kopf ist braun, das Analhorn ist dunkel und am Ende gespalten. Mit zunehmendem Alter wird die Krperfarbe nach und nach grn, nach der ersten Hutung besitzt der grne Krper sechs cremefarben-hellgelb gefrbte Lngslinien. Der Kopf ist dann etwas heller grn gefrbt als der Krper und trgt zwei schrg angeordnete dunkle Streifen. Spter werden die Lngslinien breiter, und sowohl das Analhorn als auch die Beine erhalten eine rtliche Frbung.

Ausgewachsen sind die Raupen entweder grn und haben einen breit braun gefrbten Rcken und seitlich am Krper je drei weie oder cremefarbene Lngslinien, die mehr oder weniger zu Flecken aufgelst sind, oder der Krper ist berwiegend braun gefrbt und besitzt ebenfalls cremefarbene Fleckenlinien an den Seiten. Das Analhorn ist in diesem Stadium dunkel gefrbt. Der Krper ist bei beiden Farbvarianten mit dicht aneinander liegenden, etwas vertieften, dunklen Querringen gerunzelt. Kurz vor der Verpuppung dunkelt die Krperfarbe aus und bekommt einen lig schimmernden Glanz.

Die Art kann innerhalb ihres Verbreitungsgebietes mit keiner anderen Schwrmerart verwechselt werden, lediglich sehr seltene Farbvarianten des Ligusterschwrmers (Sphinx ligustri) weisen eine gewisse hnlichkeit auf. Der hnliche Sphinx maurorum verdrngt die Art im Sdwesten Europas und bildet in den berschneidungsgebieten in Frankreich Hybride. Sphinx maurorum wurde frher fr eine Unterart von S. pinastri gehalten, die Mnnchen besitzen aber Genitalien von deutlich unterschiedlicher Form. Ansonsten ist die erste Generation von S. maurorum uerlich nicht vom Kiefernschwrmer zu unterscheiden, die zweite Generation ist hufig deutlich blasser gefrbt.

stlich des Verbreitungsgebietes des Kiefernschwrmers ist Sphinx morio hnlich. Diese Art wurde frher als Unterart des Kiefernschwrmers behandelt, die Mnnchen weisen aber ebenfalls deutlich unterschiedlich ausgebildete Genitalien auf. Sehr hnliche und nahe verwandte Arten sind auch die in China vorkommenden Schwrmer Sphinx caligineus und Sphinx oberthueri.

Die Tiere kommen in weiten Teilen Europas, stlich ber Kleinasien und den Kaukasus, Libanon und den Norden Israels bis in den Westen Sibiriens vor. Sie fehlen auf der Iberischen Halbinsel, im Zentrum und Norden der Britischen Inseln und im Norden Skandinaviens und Russlands. Auf der Iberischen Halbinsel und im Sdwesten Frankreichs wurde die Art gegen Ende des Jahrtausends zunehmend durch Sphinx maurorum verdrngt, so dass S. pinastri mittlerweile nur noch im Norden und Osten Frankreichs vorkommt. Im berschneidungsgebiet wie etwa um Toulon finden sich Hybriden zwischen den beiden Arten.[1]

Der Kiefernschwrmer ist auch durch mehrere Funde aus den kanadischen Rocky Mountains und dem Osten der Vereinigten Staaten bekannt, wobei unklar ist, ob es sich bei diesen Populationen um Relikte einer ursprnglichen Besiedlung Nordamerikas handelt oder ob diese Tiere eingeschleppt wurden.[1]

(Quelle: Wikipedia  )

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