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Helicella itala (Linnæus, 1758) -- Gemeine Heideschnecke} Helicella itala  -  1. Fund
Helicella itala - 1. Fund



 

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Schlüsselwörter:

Lepidoptera, Sesiidae, Schmetterlinge, Glasflügler, Sesia, apiformis, Clerck, 1759, Hornissenschwärmer, Hornissen-Glasflügler, Deutschland, Schleswig-Holstein, Brodten

 

Sesia apiformis - 1. Fund

 
Daten Sesia apiformis - 1. Fund

 

Sesia apiformis -  1. Fund
Sesia apiformis -  1. Fund
Sesia apiformis -  1. Fund
Sesia apiformis -  1. Fund

Funddaten:

Gefunden in Deutschland (Schleswig-Holstein)

An der Ostseeküste, auf dem Brodtener Steilufer „Hermannshöhe“, bei Brodten auf Raps.

(4 m Höhe NN)

 

Größe:

 

 

Funddatum:

14.07.2006

 

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Der Hornissen-Glasflgler oder Bienen-Glasflgler (Sesia apiformis) ist ein Schmetterling aus der Familie der Glasflgler (Sesiidae).

Die Falter erreichen eine Flgelspannweite von 30 bis 45 Millimetern. Sie haben grtenteils durchsichtige Flgel, nur die Flgeladern und der Rand sind brunlich beschuppt. Ihr Hinterleib ist gelb und schwarz geringt, wobei die letzten drei Segmente und ein weiteres weiter vorne am Krper gelb sind, das breiteste Segment in der Mitte des Hinterleibs ist, genauso wie die Nahtstellen zwischen den Segmenten schwarz. Lediglich zwischen dem ersten und zweiten Segment ist diese Naht gelb. Das Unterscheidungsmerkmal zu dem sehr hnlichen Groen Weiden-Glasflgler (Sesia bembeciformis) sind zwei gelb gefrbte Flecken am Thorax direkt vor dem Flgelansatz, der restliche Thorax ist schwarz.[1]

Der Hornissen-Glasflgler erinnert mit seiner Warnfrbung und seinem Verhalten potentielle Beutegreifer an Hornissen, die ihn deswegen meiden.

Die Raupen werden ca. 50 Millimeter lang. Sie sind weilich oder gelblich und haben einen dunkelbraunen Kopf und ein nicht ganz so dunkel braunes Nackenschild. Sie tragen sehr vereinzelt, sehr kurze, weie Haare.[1]

Die Tiere kommen in Mitteleuropa hufig, besonders nahe an Gewssern vor. Sie leben in offenem, leicht feuchtem Gelnde, wie z. B. an Gewsserufern, mit Bestnden ihrer Futterpflanzen.[1]

Die Falter fliegen von Ende Mai bis Ende Juli, die Raupen findet man von August bis Mai, wobei sie dazwischen zweimal berwintern.[3]

Die Raupen ernhren sich vom Holz von Zitterpappeln (Populus tremula) und Schwarz-Pappeln (Populus nigra) und von anderen Pappelarten, in deren Stmmen und Wurzeln sie leben. Manchmal findet man sie auch in Weiden wie z. B. in Salweiden (Salix caprea).[1]

Die Weibchen legen ihre Eier an der Rinde der Futterpflanzen ab. Die daraus schlpfenden Raupen bohren sich in die Rinde ein und leben anfangs nur dicht unter dieser. Erst spter fressen sie sich tiefer in den unteren Stammbereich und den Wurzeln ein, wobei gegen Ende der Entwicklung, nach drei bis vier Jahren, der Fragang wieder zur Rinde hin gefressen wird. Am Ende dieses Ganges wird die Puppenkammer ausgehhlt, in der dann der Kokon aus Holzspnen und Gespinstfden gebaut wird. Die Kammer sitzt nur dicht unter der Rindenoberflche, sie ist nur durch eine membranartige Rindenschicht nach auen hin verschlossen. Die Tiere berwintern in ihrem Kokon und verpuppen sich erst im Frhling. Vor dem Schlpfen schiebt sich die Puppe, die sehr beweglich ist, mit Hilfe von Dornenkrnzen sowohl aus dem Kokon als auch aus der Puppenkammer ins Freie, damit der Falter schlpfen kann. Die dann fr einige Zeit am Stamm sitzenden Falter sind leicht zu erkennen. Zurck bleibt ein im Durchmesser ca. einen Zentimeter messendes Loch im Stamm, das auch noch lange Zeit spter als Austrittsloch des Glasflglers erkennbar ist.[1]

(Quelle: Wikipedia  )

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