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Photedes (Chortodes) fluxa (Hübner, 1809) -- Gelbliche Sumpfgraseule} Photedes fluxa -  1. Fund
Photedes fluxa - 1. Fund



 

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Schlüsselwörter:

Lepidoptera, Nymphalidae, Schmetterlinge, Edelfalter, Aphantopus, hyperantus, Linnæus, 1758, Brauner, Waldvogel, Deutschland, Niedersachsen, Nenndorf

 

Aphantopus hyperantus - 7. Fund

 
Daten Aphantopus hyperantus - 7. Fund

 

Aphantopus hyperantus -  7. Fund
Aphantopus hyperantus -  7. Fund
Aphantopus hyperantus -  7. Fund
Aphantopus hyperantus -  7. Fund

Funddaten:

Gefunden in Deutschland (Niedersachsen)

In Nenndorf auf dem „Metzenburger Weg“ im Gras am Wegesrand.

(3 m Höhe NN)

 

Größe:

 

 

Funddatum:

07.07.2006

 

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Der Braune Waldvogel (Aphantopus hyperantus) ist ein Schmetterling (Tagfalter) aus der Familie der Edelfalter (Nymphalidae) und wird auch als Schornsteinfeger bezeichnet.

Der Braune Waldvogel ist ein hufiger, mittelgroer Falter mit einer Flgelspannweite von 35 bis 42 Millimetern. Die Flgelober- und unterseiten sind einfarbig braun mit kleinen, gelblich umrandeten Augenflecken. Die Anzahl und Gre der Augenflecke ist variabel, sie knnen auf der Flgeloberseite fehlen, whrend auf der Unterseite nur noch die weien Kerne sichtbar sind. Es handelt sich dann um die in Mitteleuropa und Sdengland vorkommende seltene Form arete. In der Regel sind die Augenflecken aber auf der Unterseite der Flgel, besonders an den Hinterflgeln gut sichtbar. Aphantopus hyperantus fliegt zusammen mit dem Groen Ochsenauge (Maniola jurtina).[1]

Die Raupen werden ca. 25 Millimeter lang. Sie sind graubraun oder hellrtlich gefrbt und haben eine dunkle, gleichfarbige und sehr feine Punktierung. Am Rcken verluft eine dunkle Lngslinie, die an den Segmentgrenzen krftiger, punktfrmig verbreitert ist. Nach hinten hin ist diese Linie intensiver gefrbt. Der Kopf ist dunkler gefrbt und hat mehrere schwach sichtbare Lngsstreifen.[2]

Die Tiere sind von Nordspanien (Kantabrisches Gebirge und stliche Pyrenen) ber fast ganz Europa, im Norden bis nach Irland, Grobritannien und Fennoskandinavien, im Sden bis Nord-Griechenland (Mazedonien, Thessalien) verbreitet. Sie kommen jedoch nicht auf den Mittelmeerinseln und der Apenninhalbinsel vor. stlich erstreckt sich ihre Verbreitung ber die gemigten Breiten Asiens bis in den Nordosten der Volksrepublik China und nach Korea, wobei man sie bis in eine Hhe von 1.600 Metern findet.[1] Sie bewohnen grasige, feuchte oder trockene Waldlichtungen mit Gebschen. Es besteht eine stark ausgeprgte Bindung an Wald- und Gebschrnder mit Brombeerhecken sowie an hochstaudenreiche Sume.[3]

Die Falter sieht man meist mit zusammengeklappten Flgeln, so dass man die charakteristische Unterseite gut sehen kann. An khlen Tagen versuchen sie aber mit ausgebreiteten Flgeln Sonnenwrme zu tanken. Die Falter kann man sehr hufig an Acker-Kratzdistel (Cirsium arvense) oder Sumpf-Kratzdistel (Cirsium palustre), Dost (Origanum vulgare), Wald-Witwenblume (Knautia sylvatica), Brombeerblten oder Brenklau (Heracleum sphondylium) beobachten. Die Mnnchen fliegen auf der Suche nach frisch geschlpften Weibchen in langsamem, ununterbrochenem Flatterflug ber und zwischen Grasstngeln umher.

Die Falter fliegen in einer Generation von Mitte Juni bis Ende August.[1]

Die Raupen fressen an zahlreichen, besonders von Brombeeren gut beschatteten S- und Sauergrsern. Zu den Futterpflanzen gehren unter anderem:[1]

Das Weibchen wirft die nicht haftenden Eier im langsamen niedrigem Flug ber Grasland ab. Die Raupen berwintern und verpuppen sich zwischen miteinander versponnenen Grsern. Die Puppe steht dabei in der Regel aufrecht in der Puppenkammer.[2]

(Quelle: Wikipedia  )

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