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Anostirus purpureus (Poda, 1761) -- Purpurroter Schnellkäfer} Anostirus purpureus -  3. Fund (Männchen)
Anostirus purpureus - 3. Fund (Männchen)



 

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Schlüsselwörter:

Lepidoptera, Saturniidae, Schmetterlinge, Pfauenspinner, Antherea, pernyi, Guérin-Méneville, 1855, Chinesischer, Eichen-Seidenspinner, Deutschland, Rheinland-Pfalz, Sayn, /, Bendorf, Gefangenschaft

 

Antherea pernyi - 1. Fund

(Gefangenschaft)
Daten Antherea pernyi - 1. Fund

 

Antherea pernyi -  1. Fund
Antherea pernyi -  1. Fund
Antherea pernyi -  1. Fund
Antherea pernyi -  1. Fund
Antherea pernyi -  1. Fund
     

Funddaten:

Gefunden in Deutschland (Rheinland-Pfalz)

Im „Garten der Schmetterlinge“ im Schlosspark Sayn.

(83 m Höhe NN)

 

Größe:

 

 

Funddatum:

01.05.2007

 

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Der Chinesische Eichenseidenspinner (Antheraea pernyi) ist ein Schmetterling aus der Familie der Pfauenspinner (Saturniidae).

Die Falter erreichen eine Flgelspannweite von 110 bis 152 Millimetern, wobei die Weibchen grer werden. Mnnchen und Weibchen sind hnlich gefrbt, wobei letztere etwas kontrastreicher gefrbt sind.[1] Die Mnnchen besitzen strker sichelfrmig gekrmmte Vorderflgel.[2] Die Fhler sind bei den Mnnchen ockerbraun, basal jedoch schwarz. Sie sind weniger lang gefiedert als beim hnlichen Japanischen Eichenseidenspinner (Antheraea yamamai).[2] Die Fhler der Weibchen haben feine Kammzhne.[1] Die Falter haben eine gelbbraune bis rotbraune Grundfarbe. Der Auenrand der Vorderflgel ist gleichmig. Auf beiden Flgelpaaren befinden sich durchsichtige, meist kreisfrmige Augenflecken, die sehr dnn schwarz umrandet sind. Auf den Hinterflgeln ist die Umrandung nur vorne etwas dicker. Die Antemedianlinie ist schlecht erkennbar, die uere Postmedianlinie verluft gerade und kaum gewellt.[1]

Die Art kann in Europa nur mit dem Japanischen Eichenseidenspinner verwechselt werden, ist von dieser Art aber durch den langgezogenen, schwarzen Fleck am Auenrand der Augenflecken der Hinterflgel, der einen gelben Fleck umschliet, einfach zu unterscheiden. Auerdem ist der Chinesische Eichenseidenspinner anders als die hnliche Art kaum variabel in seiner Frbung. Es tritt jedoch eine melanistische forma hartii auf.[2]

Die runden bis leicht ovalen Eier messen 2,6 mal 2,5 Millimeter. Sie sind gebrochen wei, ihre Farbe wird jedoch bei der Eiablage groteils durch eine braune Klebmasse berdeckt.[2]

Die gedrungenen Raupen werden 80 bis 90 Millimeter lang und treten nur in einer grnen Farbvariante auf. Sie sind nach dem Schlupf etwa fnf Millimeter lang und haben einen mattschwarzen Krper und einen glnzenden, orangen Kopf. Ihre Tuberkel sind auch schwarz und haben weie Borsten. Ab dem zweiten Raupenstadium sehen sie den Raupen des Japanischen Eichenseidenspinners sehr hnlich, unterscheiden sich jedoch durch einen beige-orangen bis beigen Kopf, der fnf dunkle Punkte an beiden Seiten des Gesichts trgt.[2]

Die mahagonibraune Puppe wird 35 bis 45 Millimeter lang. Sie ist zylindrisch, aber an beiden Enden verjngt.[2]

Das natrliche Verbreitungsgebiet der Nominatunterart umfasst den Osten der Palarktis. Sie kommt in Russlands fernem Osten, Ost- und Zentralchina und in Korea vor. Die Unterarten Antheraea pernyi korintjiana und Antheraea pernyi roylei sind vom Norden Indiens bis nach Sdostasien verbreitet. Die Nominatunterart wurde in Europa eingeschleppt und ist hier im Nordosten Spaniens in der Nhe von Barcelona und auf den Balearen nachgewiesen. Sie wurde auch in Japan auf Honsh? und Kyushu eingeschleppt.[2]

Die Tiere besiedeln Laubwlder mit dominierendem Eichenbewuchs.[2]

Die nachtaktiven Falter werden stark durch Lichtquellen angelockt. Hufig kann man die Tiere tagsber an oder in der Nhe von Straenlaternen und hnlichem finden. Die meisten Falter schlpfen am spten Morgen. Sie weichen dazu ihren Kokon an einem Ende auf und lsen die Fden. Nur wenige Weibchen beginnen schon in der darauffolgenden Nacht, Mnnchen mit ihren Pheromonen anzulocken. Die Paarung findet meistens kurz vor Mitternacht der zweiten Nacht statt und dauert bis zu 24 Stunden. Nach der Paarung suchen die Weibchen nach Raupennahrungspflanzen. Sie klettern dann auf ihnen umher und legen ihre Eier zunchst in geordneten Reihen an den am schnellsten zu erreichenden sten ab, da sie durch das Gewicht ihrer vielen Eier sehr trge sind. Erst nach der Ablage von etwa 30 Eiern werden die verbleibenden Eier wie ansonsten blich im Flug an den Pflanzen und dann in einem greren Gebiet abgelegt.[2]

Die Falter fliegen in Europa in zwei Generationen, vor allem im Mai und August.[2]

(Quelle: Wikipedia  )

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