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Melolontha melolontha (Linnæus, 1758) -- Feldmaikäfer} Melolontha melolontha -  1. Fund
Melolontha melolontha - 1. Fund



 

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Schlüsselwörter:

Lepidoptera, Pieridae, Schmetterlinge, Weißlinge, Colias, palaeno, ssp., europomene, Ochsenheimer, 1808, Hochmoorgelbling, Österreich, Tirol, Hintertux

 

Colias palaeno ssp. europomene - 1. Fund

 
Daten Colias palaeno ssp. europomene - 1. Fund

 

Colias palaeno ssp. europomene -  1. Fund
Colias palaeno ssp. europomene -  1. Fund
Colias palaeno ssp. europomene -  1. Fund
 

Funddaten:

Gefunden in Österreich (Tirol)

Am Wanderweg in der Nähe des „Schleierwasserfalls“ bei Hintertux.

(1800 m Höhe NN)

 

Größe:

 

 

Funddatum:

01.07.2009

 

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Colias palaeno ssp. europomene - 1. Fund   

Der Hochmoorgelbling oder Zitronengelbe Heufalter (Colias palaeno) ist ein Schmetterling aus der Familie der Weilinge (Pieridae) in der Unterfamilie der Gelblinge. Er kommt in den gemigten und subarktischen Zonen Europas, Asiens und Nordamerikas vor. Palaeno ist der Name einer Nymphe, die anmutig in Mooren und Wiesen tanzt und spielt.[1]

Der Hochmoorgelbling hat eine Flgelspannweite von 50?56 Millimetern. Die Flgeloberseiten der Mnnchen sind weilich, schwach gelb gefrbt mit einem dunklen, scharf begrenzten Rand, der nicht bestubt ist und roten Flgelfransen. Der dunkle Rand ist auf den Hinterflgeln schmaler. Ein kleiner dunkler Fleck sitzt am Rand der Diskoidalquerader der Zelle auf dem Vorderflgel. Die Unterseite der Vorderflgel ist gelblich, die der Hinterflgel ist graugrn bestubt und zum Rand hin gelblich. Die Hinterflgel haben einen kleinen, dunkel umrandeten weien Fleck in der Zelle.[2] Die Flgel reflektieren kein ultraviolettes Licht.[3]

Das Weibchen ist wei, manchmal auch gelb und der dunkle Rand auf der Flgeloberseite ist weniger scharf begrenzt und hnelt sonst dem Mnnchen. Die Tiere werden mit der Verbreitung nach Norden weier.[2]

In Skandinavien ist der Hochmoorgelbling variabler als in Mitteleuropa und teilweise mehr goldgelb als blond, teilweise auch deutlich blasser und im hohen Norden kleiner.

Die Eier sind anfangs gelb, sie werden spter rot und kurz vor dem Schlupf der Raupen dunkelblaugrau.[4] Die junge Raupe ist brunlich gefrbt und hat einen dunklen Kopf. Im spteren Stadium ist sie grn mit einem krftigen, gelben Seitenstreifen und kurzen schwarzen Haaren. Die Raupe verpuppt sich normalerweise an einem Zweig an der Futterpflanze in einer grnen Grtelpuppe.[5]

Der Hochmoorgelbling ist in Hochmooren und sonstigen feuchten Gebieten mit der Futterpflanze der Raupe anzutreffen.[6]

Das ist in Europa im Jura, in den Vogesen, im Schwarzwald, in Oberschwaben, im Westallguer Hgelland,[5] im nrdlichen Alpenvorland, im Bayrischen- und im angrenzenden Bhmerwald.[4] In der Schweiz in den Zentral- und Sdalpen, in sterreich, der Tschechischen Republik, in Polen auer Zentralpolen, der Slowakei, den Karpaten in Rumnien, Weirussland und in den Baltischen Staaten, Skandinavien, Dnemark, Russland durch Sibirien bis zum Amur und Sachalin, Nordkorea, Nordost-China und Mittel-Japan.[2][6]

In Nordamerika kommt der Hochmoorgelbling vom Westen Alaskas ber die kanadischen Provinzen Yukon, Nordwest-Territorien und Nunavut bis zur Hudson Bay vor. Nach Norden reicht die Verbreitung bis zur Victoria-Insel. stlich der Hudson Bay im Sden der zu Nunavut gehrenden Baffininsel und am gegenberliegenden Festland im nrdlichen Qubec und Neufundland. Nach Sden erstreckt sich das Vorkommen in den nrdlichen bis zentralen Teil der Provinzen British Columbia, Alberta, Saskatchewan, Manitoba und Ontario, wobei im Westen Albertas und in Ontario die sdlichste Verbreitung erreicht wird.[3][7]

Die Raupe des Hochmoorgelblings lebt nur an der Rauschbeere (Vaccinium uliginosum) und ist damit an Lebensrume gebunden, in der die Pflanze wchst. In Nordamerika knnte sie auch noch an Vaccinium cespitosum fressen.[3] Die Falter bentigen viel Nektar und brauchen daher bltenreiche Biotope in der Nhe. Sie entfernen sich selten deutlich mehr als einen Kilometer von ihrem Lebensraum, es wurden aber schon Distanzen von ber sechs Kilometern beobachtet.[4]

Geeignete Lebensrume sind in Mitteleuropa bergangsmoore, Moorrnder, Hochmoore mit Moorkiefern, einer Unterart der Bergkiefer und lichte Moorkiefer-Wlder mit bltenreichen Berg- oder Streuobstwiesen in der Nhe, da es in den Mooren selbst fast keine Blten gibt.[8] In Mittelskandinavien kamen die Falter zu Linns Zeiten auch in Wldern, in denen die Rauschbeere wchst, vor.[6]

(Quelle: Wikipedia  )

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