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Calopteryx virgo (Linnæus, 1758) -- Blauflügel-Prachtlibelle} Calopteryx virgo -  4. Fund (Männchen)
Calopteryx virgo - 4. Fund (Männchen)



 

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Schlüsselwörter:

Lepidoptera, Pieridae, Schmetterlinge, Weißlinge, Colias, hyale, Linnæus, 1758, Goldene, Acht, Gemeiner, Gelbling, Deutschland, Hessen, Gnadenthal

 

Colias hyale - 1. Fund

 
Daten Colias hyale - 1. Fund

 

Colias hyale -  1. Fund
Colias hyale -  1. Fund
Colias hyale -  1. Fund
Colias hyale -  1. Fund

Funddaten:

Gefunden in Deutschland (Hessen)

Am Wegesrand südlich von Gnadenthal „Auf der Widdersbach“, auf den Wiesen.

(189 m Höhe NN)

 

Größe:

 

 

Funddatum:

15.06.2006

 

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Colias hyale - 1. Fund   

Die Goldene Acht, auch Posthrnchen[1][2], Kleines Posthrnchen[3][4], Weiklee-Gelbling, Gemeiner Gelbling, Gelber Heufalter oder Gemeiner Heufalter (Colias hyale), ist ein Schmetterling (Wanderfalter) aus der Familie der Weilinge (Pieridae) in der Unterfamilie der Gelblinge. Die in Aussehen und Gre sehr variable Art meidet heie Gebiete und kommt von Westeuropa bis China vor.

Sie wurde von der Umweltstiftung BUND zum Schmetterling des Jahres 2017 gekrt.[5]

In Europa haben die mnnlichen Falter eine Flgelspannweite von 35 bis 40 mm und eine gelbe Grundfarbe. Die Weibchen haben eine Spannweite von 38 bis 42 mm und eine gelb-weie Grundfarbe, nur die Spitze der Vorderflgel und die Hinterflgel sind auf der Unterseite gelblich. Die Flgeloberseite beider Geschlechter hat eine bestubte dunkelbraune bis schwarze Randbinde, wobei diese auf den Hinterflgeln nur schmal ist. In der Zelle der Vorderflgel befindet sich auf der Ober- und Unterseite ein schwarzer Fleck. Die Mnnchen haben auf der Oberseite der Hinterflgel in der Zelle einen orangen Fleck mit rotem Rand, auf der Unterseite ist dieser Fleck hell und deutlicher rot umrandet. Dieser Fleck kann durch den roten Rand zweigeteilt sein, so dass er hnlich wie bei anderen Gelblingen der Gattung Colias einer Acht hnelt. Bei den Weibchen ist der orange Fleck auf der Oberseite der Hinterflgel nicht umrandet.[6] Colias hyales ist in ihrem groen Verbreitungsgebiet recht variabel und bei Verhulst sind ber 100 Formen beschrieben.

Die Raupen der Goldenen Acht unterscheiden sich nach der zweiten Hutung deutlich von den Raupen des Hufeisenklee-Gelblings (Colias alfacariensis). Beide Raupen sind grn, jedoch hat die Raupe des Hufeisenklee-Gelblings vier auffllige gelbe Linien mit schwarzen Punkten, whrend die Raupe der Goldenen Acht nur zwei dnne, grn-gelbe Seitenlinien mit orange-braunen Strichen besitzt. Die Raupe der Goldenen Acht ist jedoch kaum von der Raupe des Postillons (Colias crocea) zu unterscheiden.

Die Raupen berwintern und verpuppen sich im darauf folgenden Frhjahr als grngelbe Grtelpuppe.

Die Goldene Acht (Colias hyale) bildet zusammen mit dem Hufeisenklee-Gelbling (Colias alfacariensis) einen Artkomplex. Da die Falter beider Arten viele Variationen ausbilden, knnen die beiden Arten weder habituell noch anhand einer Genitaluntersuchung differenziert werden. Informationen ber den Lebensraum und die geographische Verbreitung liefern nur einen Hinweis, um welche der beiden Arten es sich handeln kann. Eine sichere Unterscheidung ist nur ber die habituell vllig verschiedenen Raupen mglich.[11]

Die Goldene Acht ist in Europa von Ostspanien bis Nordchina verbreitet. Da die Falter heie Gebiete meiden, fehlen sie im Mittelmeerraum und in Sdasien. In Norddeutschland und den Niederlanden sind sie nicht jedes Jahr anzutreffen. In England und Sdskandinavien wandern sie gelegentlich ein. Die vertikale Verbreitung reicht von Meereshhe bis auf ber 2000 Meter.[12]

Die Goldene Acht fliegt in der gesamten genutzten und ungenutzten Kulturlandschaft ber offenem Gelnde, besonders ber Wiesen mit Klee und Luzerne, ber Streuobstwiesen, Feuchtwiesen und Mager- und Trockenrasen. Fr die Eiablage werden Wiesen und Weiden, Brachen, Ruderalgelnde und Magerrasen (besonders Wacholderheide) bevorzugt.[13]

Die Raupe der Goldenen Acht lebt an Kronwicke, verschiedenen Kleearten (Rot-Klee, Wei-Klee, Stein-Klee, Hufeisenklee, Hopfenklee, Gewhnlicher Hornklee), an verschiedenen Wickenarten (Rauhaarige Wicke, Viersamige Wicke, Vogel-Wicke) und Luzerne, an denen das Weibchen auch die Eier ablegt. Oft sitzt das Weibchen auf dem Boden und krmmt seinen Hinterleib nach vorn, um ein Ei auf die Blattoberseite einer kleinen, kmmerlichen Pflanze zu kleben.[14]

Die Falter fliegen im Sommer violette und im Herbst gelbe Blten an (unter anderem Luzerne, Bach-Kratzdistel, Wiesen-Flockenblume, Acker-Witwenblume, Oregano (Dost), Doldiges Habichtskraut, Natterkopf).[15]

(Quelle: Wikipedia  )

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