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Brachidontes pharaonis (Fischer, 1870)} Brachidontes pharaonis -  3. Fund
Brachidontes pharaonis - 3. Fund



 

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Schlüsselwörter:

Lepidoptera, Nymphalidae, Schmetterlinge, Edelfalter, Melanargia, galathea, Linnæus, 1758, Schachbrett, Damenbrett, Deutschland, Hessen, Oberselters

 

Melanargia galathea galathea - 3. Fund

 
Daten Melanargia galathea galathea - 3. Fund

 

Melanargia galathea galathea -  3. Fund
Melanargia galathea galathea -  3. Fund
Melanargia galathea galathea -  3. Fund
Melanargia galathea galathea -  3. Fund
Melanargia galathea galathea -  3. Fund
Melanargia galathea galathea -  3. Fund
   

Funddaten:

Gefunden in Deutschland (Hessen)

An einem Feldhain zwischen Oberselters und Erbach.

(272 m Höhe NN)

 

Größe:

 

 

Funddatum:

13.07.2008

 

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Das Schachbrett oder auch Damenbrett (Melanargia galathea) ist ein Schmetterling (Tagfalter) aus der Unterfamilie der Augenfalter innerhalb der Familie der Edelfalter (Nymphalidae). Das Schachbrett ist eine sehr weit verbreitete und variable Art und bildete eine Anzahl rtlicher Formen aus.

Die Falter erreichen eine Flgelspannweite von 37 bis 52 Millimetern. Ihre Flgeloberseiten sind schachbrettartig schwarz oder dunkelbraun und wei gefleckt. Die Flgelunterseiten sind berwiegend wei bis hellbrunlich gefrbt und haben mehrere graue Flecken, deren Rand etwas dunkler gefrbt ist. In der Postdiskalregion kann man mehrere schwarze, wei gekernte und breit wei umrandete Augenflecken erkennen. Die Flgeladerung ist schwarz. Es gibt Exemplare, deren Flgelunterseite fast rein wei gefrbt ist. Ebenso existieren auch (etwa im Friaul) sehr dunkle Formen.[1]

Die Raupen werden etwa 28 Millimeter lang und sind entweder grn oder gelb- bis graubraun gefrbt. Ihr Kopf ist aber immer hellbraun. Am Rcken tragen sie eine dunkle Lngslinie, an den Seiten einen nach oben hellen, nach unten dunklen Seitenstreifen. Das Hinterleibsende luft in zwei Zipfeln aus, die auf der Oberseite rtlich gefrbt sind. Der Krper der Tiere ist kurz behaart.[2]

Die Tiere kommen vom Norden Spaniens ber Mitteleuropa und Italien bis nach Osteuropa vor. Man findet sie auch in Nordafrika. Im Norden reicht das Verbreitungsgebiet bis nach Norddeutschland und in den Sden Englands. Im Sdosten fehlt die Art im sdlichen Griechenland und ungefhr ab dem asiatischen Teil der Trkei. Die vertikale Verbreitung erstreckt sich von Meeresniveau bis in Hhen von etwa 1.750 Metern.[3] Mancherorts dehnt sich ihr Verbreitungsgebiet aus, es gibt aber auch Gebiete, in denen ihr Vorkommen rcklufig ist. Das Schachbrett ist in Mitteleuropa hufig. in Sddeutschland ist das Schachbrett wesentlich hufiger vertreten als in Mittel- und Westdeutschland. Es lebt in wenig feuchten, grasbewachsenen Gegenden, wie beispielsweise auf Wiesen und Lichtungen und an Straenrndern und Bschungen, bevorzugt mit kalkigem Boden.[2] Auch Kalkmagerrasen an sonnigen Hngen zhlen zu den bevorzugten Standorten.

Die Imagines sitzen oft auf Flockenblumen (Centaurea), Skabiosen (Scabiosa), Kratzdisteln (Cirsium) und Ringdisteln (Carduus) und saugen Nektar.[3] Mnnliche Falter haben keine Beobachtungsposten, sondern fliegen auf der Suche nach frisch geschlpften Weibchen umher.[2]

Die Falter fliegen in einer Generation von Ende Juni bis August, die Raupen findet man ab September und nach der berwinterung bis in den Juni.[4]

Die Raupen ernhren sich von vielen verschiedenen Grsern, wie beispielsweise von Fieder-Zwenke (Brachypodium pinnatum), Aufrechter Trespe (Bromus erectus), Wiesen-Rispengras (Poa pratensis), Rotem Straugras (Agrostis capillaris), Gewhnlichem Knuelgras (Dactylis glomerata), Blauem Pfeifengras (Molinia caerulea), Flaumigem Wiesenhafer (Helictotrichon pubescens), Schwingel (Festuca) und Zwenken (Brachypodium).[3]

Die Weibchen lassen ihre glatten, weilichen, runden und unten leicht abgeflachten Eier ber Grasland fliegend ungezielt fallen. Die Eier sind deutlich grer als die verwandter Arten, da die jungen Raupen mehr Energie bentigen, da sie nach dem Schlupf ohne Nahrungsaufnahme berwintern. Die Raupen sind nachtaktiv und wechseln im Laufe ihrer Entwicklung die Futterpflanzenarten. Sie verpuppen sich in einem lockeren Gespinst aufrecht an einem Grashalm. Die Puppe ist weilich oder gelblich bis ockerbraun gefrbt.[5]

(Quelle: Wikipedia  )

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