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Pseudophonus (Harpalus) rufipes (De Geer, 1774) -- Rotbeiniger Haarschnelläufer} Pseudophonus rufipes -  2. Fund
Pseudophonus rufipes - 2. Fund



 

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Schlüsselwörter:

Lepidoptera, Noctuidae, Schmetterlinge, Eulenfalter, Colocasia, coryli, Linnæus, 1758, Haseleule, Deutschland, Schleswig-Holstein, Dersau, Raupe

 

Colocasia coryli - 1. Raupenfund

 
Daten Colocasia coryli - 1. Raupenfund

 

Colocasia coryli - 1. Raupenfund
Colocasia coryli - 1. Raupenfund
Colocasia coryli - 1. Raupenfund
Colocasia coryli - 1. Raupenfund
Colocasia coryli - 1. Raupenfund
     

Funddaten:

Gefunden in Deutschland (Schleswig-Holstein)

Auf einer Wiese am Campingplatz in Dersau, am „Großen Plöner See“.

(20 m Höhe NN)

 

Größe:

 

 

Funddatum:

13.07.2006

 

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Die Haseleule (Colocasia coryli) ist ein Schmetterling (Nachtfalter) aus der Unterfamilie der Pantheinae innerhalb der Eulenfalter (Noctuidae).

Die Falter erreichen eine Flgelspannweite von 32 bis 36 Millimetern[1]. Der Kopf ist grau gefrbt, der Thorax dunkelgrau und das Abdomen schwarzgrau. Die Antennen sind bei den Mnnchen bipektinat, bei den Weibchen filiform. Die Vorderflgel sind in der basalen Hlfte dunkelbraun und in der ueren Hlfte, scharf abgegrenzt, hellgrau gefrbt. Die basale Hlfte kann auch hellgefrbt sein; solche Formen wurden frher als forma avellanae Huene, 1901 bezeichnet. Regional kann diese Aberration hufiger als die Normalform sein.[2] Die schwarzen Querlinien sind wellig oder gezhnelt. Die Nierenmakel ist kaum entwickelt, schwarz und mit der ueren Querlinie verschmolzen. Dagegen ist die elliptische Ringmakel schwarz umrandet mit einem kleinen zentralen schwarzen Fleck.[3] Die Hinterflgel sind grau und werden zum Auenrand hin etwas dunkler. Der Diskalfleck ist kaum ausgebildet. Die Unterseite von Vorder- und Hinterflgel ist hellgrau mit einer undeutlichen ueren Querlinie und einer undeutlichen Wellenlinie. Auch die Diskalflecke sind nur schwach entwickelt.

Das Ei ist kegelfrmig mit abgeflachter Basis. Es ist wei mit einem roten Band im oberen Teil. Die Oberflche ist mit zahlreichen, krftigen Lngsrippen bedeckt.

Die Raupen werden ca. 35 Millimeter lang. Sie sind sehr variabel hellbraun, weilich oder rtlich gefrbt und haben eine breite schwarze Rckenlinie. Auf dem zweiten Segment tragen sie zwei rotbraune oder schwarze, nach vorne gerichtete Haarbschel, auf dem vierten, fnften und elften Segmenten finden sich ebenfalls solche, nur etwas kleinere Haarpinsel. [3]

Die gedrungene Puppe ist glnzend hellrotbraun bis dunkelrotbraun mit einem kegelfrmigen, am Ende gerundeten Kremaster, der krftige, gekrmmte Borsten trgt. Die Oberflche des Kremaster ist eigenartig gerunzelt.

Die Haseleule ist nahezu in ganz Europa und Westasien verbreitet. Im Norden reicht das Verbreitungsareal bis Nordskandinavien, im Sden erstreckt sich die Verbreitungsgrenze ber montane Lagen West- und Nordspaniens, Siziliens, Griechenlands und Kleinasiens. Im Osten erreicht das Verbreitungsgebiet den Baikalsee.[4] Die Tiere findet man in Laubwldern, Buschlandschaften und Parks. Sie sind weit verbreitet und hufig.[3] In den Alpen steigt die Art bis auf 1600 m an.[5]

Die Haseleule bildet in aller Regel zwei Generationen pro Jahr. Die Falter fliegen von April bis Juni und von Juli bis September. In khleren Gegenden und im Norden wird nur eine Generation gebildet, deren Falter von Mai bis Juni fliegen.

Die jungen Raupen spinnen Bltter aneinander und verstecken sich dazwischen, die lteren Tiere sitzen auf der Unterseite der Bltter. Die Raupen ernhren sich von den Blttern verschiedener Laubbume. Man findet sie vor allem auf Hainbuche (Carpinus betulus), Gemeine Hasel (Corylus avellana), Rotbuche (Fagus sylvatica) und Stieleiche (Quercus robur)[3], aber auch auf anderen Arten der Gattungen Birken (Betula), Eichen (Quercus), Buchen (Fagus), Erlen (Alnus), Pappeln (Populus), Weiden (Salix), pfel (Malus), Prunus, Weidorn (Crataegus), Ahorne (Acer) und Eschen (Fraxinus)[1].

Die Verpuppung erfolgt in einem leichten, hellen Gespinst. Die Art berwintert als Puppe, die Falter schlpfen im Frhling.[3]

(Quelle: Wikipedia  )

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