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Picus viridis (Linnæus, 1758) -- Grünspecht} Picus viridis -  3. Fund
Picus viridis - 3. Fund



 

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Schlüsselwörter:

Lepidoptera, Noctuidae, Schmetterlinge, Eulenfalter, Autographa, gamma, Linnæus, 1758, Gammaeule, Deutschland, Sachsen, Amtsberg

 

Autographa gamma - 1. Fund

 
Daten Autographa gamma - 1. Fund

 

Funddaten:

Gefunden in Deutschland (Sachsen)

In einem Garten, zwischen Zschopau und Amtsberg / OT Schlößchen, auf einer Wiese.

(406 m Höhe NN)

 

Größe:

 

 

Funddatum:

19.07.1987

 

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Autographa gamma - 2. Fund   

Die Gammaeule (Autographa gamma), auch Pistoleneule genannt, ist ein Schmetterling (Nachtfalter) aus der Familie der Eulenfalter (Noctuidae).

Bei der Gammaeule handelt es sich um einen mittelgroen Falter mit einer Flgelspannweite von 35 bis 40 Millimeter. Er ist grau bis braun gefrbt und besitzt wie viele Arten der Unterfamilie Plusiinae eine charakteristische Zeichnung auf den Vorderflgeln, die dem Gamma aus dem griechischen Alphabet hnelt und von dem sich auch der Name ableitet. Whrend Macdunnoughia confusa (Schafgarben-Silbereule) leicht und eindeutig von Autographa gamma zu unterscheiden ist, kann eine sichere Abgrenzung gegenber Autographa pulchrina, Autographa buraetica, Autographa mandarina, Autographa jota, Autographa macrogamma sowie Trichoplusia ni, Ctenoplusia limbirena und Cornutiplusia circumflexa nur von erfahrenen Spezialisten durchgefhrt werden. Im deutschsprachigen Raum Mitteleuropas gehren die Falter, die man in Stdten, in Grten und an Balkonblumen beobachtet, jedoch berwiegend zu Autographa gamma.

Die Raupen erreichen eine Lnge von bis zu 25 Millimetern und sind variabel gefrbt. Das Spektrum reicht dabei von gelblich grn ber blulich grn bis zu einem dunklen grnlichen Grau. Die Raupen besitzen nur drei Bauchbeinpaare. Der Rcken ist mit einem Muster aus feinen weien Linien und Ringen versehen. Das Stigmatalband ist wei oder gelblich. Der Kopf ist grn und mit charakteristischen schwarzen Seitenstreifen versehen, die jedoch manchmal fehlen knnen.[1]

Die Puppe ist schwarzbraun, die Rsselscheide kolbig verlngert. Am knopffrmigen Kremaster befinden sich einige Borsten.[2]

Die Gammaeule bildet pro Jahr zwei bis mehrere Generationen aus, die sich gewhnlich berschneiden und selten sicher getrennt werden knnen. Falter knnen je nach Witterung von Ende Februar bis Anfang Dezember auftreten; in Mitteleuropa liegt die Hauptflugzeit zwischen Mai und Oktober.

Bei der Gammaeule handelt es sich um einen klassischen Wanderfalter, der in Deutschland weit verbreitet ist. Durch die Tag- und Nachtaktivitt zhlt er zu den bekanntesten Nachtfalterarten berhaupt. Die stark variierenden Populationsstrken in Deutschland sind weitgehend von der Quantitt des Zuflugs aus dem Sden abhngig. Die Bodenstndigkeit der Art in Baden-Wrttemberg ist nach Ebert[3] noch nicht eindeutig geklrt. Offen ist auch, in welchem Umfang die hier berwinternden Raupen zur Gesamtpopulation beitragen. Die Gesamtverbreitung erstreckt sich ber Nordafrika und Eurasien (mit Ausnahme des tropischen Bereichs), wobei die Art als Zuwanderer auch die subarktischen Teile Asiens, Skandinavien, Island und Grnland erreicht.

Der Falter ist nicht auf besondere Lebensrume spezialisiert und kann berall vorkommen. Lediglich geschlossene Waldgebiete werden gemieden bzw. berflogen.

Die Weibchen bevorzugen bei der Eiablage lckigen Bewuchs mit umgebenden offenen Bodenflchen. Daraus ergibt sich u. a. eine Vorliebe fr in Garten und Feld angebaute Pflanzen. Die Eier werden von Mai bis August einzeln oder in kleinen Gruppen abgelegt.

Die Raupen schlpfen nach etwa zwei Wochen und ernhren sich polyphag. Zu den Raupenfutterpflanzen gehren eine Vielzahl von Pflanzen ohne besondere Prferenz wie beispielsweise Brennnessel (Urtica spec.), Lwenzahn (Taraxacum spec.), Salat (Lactuca sativa) usw. Insgesamt sind allein fr Baden-Wrttemberg 40 Arten aus 20 Familien bekannt, wobei diese Liste besonders viele Kulturpflanzen umfasst.

Die jungen Raupen leben versteckt an den Nahrungspflanzen und ruhen an der Blattunterseite. Spter sind sie vorwiegend nachtaktiv und verbergen sich tagsber am Boden oder an bodennahen Pflanzenteilen. Zur Verpuppung legen die Raupen ein leichtes relativ durchsichtiges Gespinst zwischen Pflanzenteilen an. Oftmals werden auch die Blattrnder ausgehend von der Mittelrippe her etwas zusammengezogen und darin ein Gespinst angelegt. Der Kokon wird dabei nicht unbedingt an einer Nahrungspflanze abgelegt, sondern die Raupen legen bei der Suche nach einer geeigneten Verpuppungsstelle durchaus einige Meter zurck.

(Quelle: Wikipedia  )

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