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Salmo trutta fario (Linnæus, 1758) -- Bachforelle} Salmo trutta fario -  3. Fund (Jungfische)
Salmo trutta fario - 3. Fund (Jungfische)



 

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Schlüsselwörter:

Lepidoptera, Noctuidae, Schmetterlinge, Eulenfalter, Acronicta, Pharetra, rumicis, Linnæus, 1758, Ampfereule, Deutschland, Hessen, Niederselters, Raupe

 

Acronicta rumicis - 2. Raupenfund

 
Daten Acronicta rumicis - 2. Raupenfund

 

Acronicta rumicis - 2. Raupenfund
Acronicta rumicis - 2. Raupenfund
Acronicta rumicis - 2. Raupenfund
 

Funddaten:

Gefunden in Deutschland (Hessen)

Am Parkplatz vorm Friedhof bei Niederselters.

(173 m Höhe NN)

 

Größe:

25 mm

 

Funddatum:

16.09.2007

 

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Die Ampfer-Rindeneule (Acronicta rumicis), auch Ampfereule[1] ist ein Schmetterling (Nachtfalter) aus der Familie der Eulenfalter (Noctuidae).

Die Falter erreichen eine Flgelspannweite von 34 bis 40 Millimetern.[2] Die Grundfarbe der Vorderflgel ist dunkelbraungrau, oft mit einer olivfarbenen Tnung. Der Wurzelstrich ist eher fleckenartig, ebenso der tornale Strich; auerdem ist ein kurzer Strich im Mittelfeld entlang A1 ausgebildet. Oft ist ventral des tornalen Strichs ein weier Punkt vorhanden. Die innere und uere Querlinie ist schwarz und doppelt gezeichnet und gezackt. Die uere Querlinie ist zwischen dem tornalen Strich und dem Hinterrand stark gewinkelt und springt nach innen zurck. Der Mittelschatten ist bei den meisten Exemplaren schmal oder verwischt. Die Saumlinie ist lediglich durch eine Reihe sehr kleiner Punkte angedeutet. Die Ringmakel ist rund und wie die Nierenmakel schwarz gerandet. Die Ringmakel zeigt oft einen winzigen schwarzen Punkt in der Mitte der Makel. Die Fransen sind grau mit schmalen interneuralen Strichen. Die Hinterflgel sind braungrau mit einer breiten, subapikalen, braunen Binde. Die Fransen sind hellbraun. Die Unterseite der Vorderflgel sind dunkelbraungrau, die Unterseite der Hinterflgel hellbraungrau, beide mit breiten schwarzen Binden und einem Diskalfleck. Es kommen auch schwarzgraue oder komplett schwarze, melanistische Individuen vor. Kopf und Thorax sind dunkelbraungrau gefrbt.

Das Ei ist abgeflacht-kegelfrmiger mit stumpfer Spitze. Es ist zunchst gelblich und wird spter karminrot mit weien Flecken, die ineinanderflieen. Die Oberflche weist schwache und unregelmige Lngsrippen auf.

Die Raupen werden bis 38 mm lang.[3] Sie haben eine rot- oder graubraune Grundfarbe und tragen am ganzen Krper graue oder braune Haarbschel. Entlang des Rckens verlaufen rote Punkte, die beiderseits von weien Flecken flankiert sind. Auf Hhe der Stigmen verluft eine weilich-gelbe, durch rote Partien unterbrochene, breite Lngslinie.

Die dunkelbraune bis schwarzbraune Puppe, bei der drei Hinterleibssegmente hellbraun gefrbt sind besitzt am Kopf zwei stumpfe Spitzen. Der Kremaster ist relativ kurz und mit geraden Borsten besetzt.[4]

Die Ampfer-Rindeneule kommt in fast ganz Europa vor. Sie fehlt lediglich in einigen Gebieten von Nordwestskandinavien, in Nordskandinavien und Nordrussland. Auerhalb Europas ist die Ampfereule in Nordwestafrika, in Kleinasien, dem Nahen Osten (Libanon, Syrien, Israel, Jordanien), Zypern, Kaukasusgebiet, Irak, Iran, Afghanistan, Nordwestindien, im Norden vom Uralgebirge durch Sibirien zum Fernen Osten (Russischer Ferner Osten, Mongolei, Nordchina, Korea)

Die Tiere kommen in fast allen Lebensrumen vor und sind berall sehr hufig. Im Gebirge steigen sie bis auf 1500 m ber NN an.

Die Ampfer-Rindeneule bildet zwei Generationen im Jahr, deren Falter von Mitte April bis Mitte Juli und von Ende Juli bis Anfang September fliegen. Gelegentlich wird auch eine unvollstndige dritte Generation ausgebildet. Die Falter sind nachtaktiv und kommen an knstliche Lichtquellen, und besuchen auch den Kder. Die Raupen ernhren sich polyphag von den verschiedensten krautigen Pflanzen, Stauden, Strucher und auch Bumen, wie beispielsweise von Sal-Weide (Salix caprea), Brennnesseln (Urtica), Stumpfblttrigem Ampfer (Rumex obtusifolius), Brombeeren (Rubus fruticosus), Zypressen-Wolfsmilch (Euphorbia cyparissias), Besenheide (Calluna vulgaris), Spitzwegerich (Plantago lanceolata), Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea) oder Gewhnlichem Lwenzahn (Taraxacum sect. Ruderalia). Ebert et al. (1997) listen fast 40 Raupennahrungspflanzenarten der Gattungen Douglasien (Pseudotsuga), Lrchen (Larix), Binsen (Juncus), Weiden (Salix), Hainbuchen (Carpinus), Birken (Betula), Ampfer (Rumex), Rhabarber (Rheum), Vogelknteriche (Polygonum), Bergenien (Bergenia), Rosen (Rosa), Rubus, Prunus, Hauhecheln (Ononis), Pelargonien (Pelargonium), Wolfsmilch (Euphorbia), Malven (Malva), Blutweideriche (Lythrum), Heidelbeeren (Vaccinium), Besenheide (Calluna), Gilbweiderich (Lysimachia), Basilikum (Ocimum), Wegeriche (Plantago), Karden (Dipsacus), Flockenblumen (Centaurea), Lwenzahn (Taraxacum), "Disteln" und Wiesenknopf (Sanguisorba)[5].

Die Raupen sind tag- und nachtaktiv und sitzen nachts und tagsber frei auf der Vegetation. Sie verpuppen sich am Boden oder in der Vegetation in einem pergamentartigen, graubraunen Kokon. Die Puppe berwintert.

Die Art ist in Deutschland nicht gefhrdet[1].

(Quelle: Wikipedia  )

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