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Vanellus vanellus (Linnæus, 1758) -- Kiebitz} Vanellus vanellus -  1. Fund
Vanellus vanellus - 1. Fund



 

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Schlüsselwörter:

Lepidoptera, Lycaenidae, Schmetterlinge, Bläulinge, Cacyreus, marshalli, Butler, 1898, Pelargonien-Bläuling, Italien, Provinz, Brescia, Limone, sul, Garda

 

Cacyreus marshalli - 1. Fund

 
Daten Cacyreus marshalli - 1. Fund

 

Cacyreus marshalli -  1. Fund
Cacyreus marshalli -  1. Fund
Cacyreus marshalli -  1. Fund
Cacyreus marshalli -  1. Fund

Funddaten:

Gefunden in Italien (Provinz Brescia)

An Blüten auf der Uferpromenade in Limone sul Garda am Gardasee.

(71 m Höhe NN)

 

Größe:

 

 

Funddatum:

30.06.2009

 

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Der Pelargonien-Bluling (Cacyreus marshalli) ist ein Schmetterling (Tagfalter) aus der Familie der Blulinge (Lycaenidae). Er stammt ursprnglich aus dem Sden Afrikas und wurde 1989 mit Pelargonien auf den Balearen eingeschleppt und ist mittlerweile in mehreren Teilen Europas verbreitet.[1]

Die Falter erreichen eine Flgelspannweite von 15 bis 23 Millimetern (Mnnchen) bzw. 18 bis 27 Millimetern (Weibchen). Die Flgeloberseiten sind dunkelbraun, wobei der Rand gefranst ist und helle Flecke aufweist. Die Flgelunterseiten sind in verschiedenen Braun- und Grautnen gemustert, wobei neben einer deutlichen dunkelbraunen Binde, die geschwungen am Flgelauenrand weiter verluft, mehrere "Bindenstcke" auf den Flgeln verteilt sind, welche an den Seiten hell gerandet sind. Die Hinterflgel tragen je einen kurzen, sehr dnnen Schwanz.

Die Raupen werden ca. 13 Millimeter lang und haben eine Frbung, die von gelb nach grn variiert. Entlang des Rckens tragen sie eine oder zwei rosafarbene Lngslinien. Sie haben eine helle, kurze, dichte Behaarung.

Das ursprngliche Verbreitungsgebiet der Tiere ist Sd- und Sdostafrika (Mosambik). Raupen wurden in Europa zum ersten Mal 1978 in England auf aus Sdafrika importierten Pelargonien der var. ?Fever Cascade? beobachtet. Im Freiland wurden der Pelargonien-Bluling auf Mallorca 1988 zum ersten Mal beobachtet und breitete sich dort rapide aus. Wahrscheinlich wurden die Tiere mit Pelargonien, auf denen Eier oder Raupen lebten, eingeschleppt. Auf dem spanischen Festland wurden sie 1992 bei Valencia zum ersten Mal gesichtet. 1995 waren sie in der Umgebung von Alicante schon sehr hufig und wenige Jahre spter war die Art in Andalusien und Katalonien fest etabliert und erreichte die franzsische Grenze in der Region Girona und breitet sich von dort in Sdfrankreich aus.

?Ende Juli bis Anfang August 2000 war der Falter bei Narbonne der am hufigsten im Siedlungsbereich zu beobachtende Bluling. Er flog regelmig um Zier-?Geranien? und wurde auch bei der Eiablage auf Pelargonium beobachtet?

Aus Frankreich gibt es auerdem Meldungen aus dem Rhone-Tal und Bordeaux. 1994 erfolgte in Tivoli der erste Nachweis fr Italien. Zwei Jahre spter trat der Pelargonien-Bluling schon massenweise in Rom auf und 2001 erreichte die Art Sizilien. Von Tivoli breitet sich die Art nach Norden, wo er am Gardasee hufig beobachtet wird, und nach Osten aus, wo die Adria erreicht wurde. Seit Ende der 1990er Jahre gibt es auch Meldungen aus Marokko.

In den nrdlicheren Regionen wurden immer wieder einzelne Tiere beobachtet, es kam jedoch durch die klteren Winter zu keiner Etablierung der Art. Meldungen gibt es aus Belgien (1991), den Niederlanden (2003), Deutschland und dem Sden Englands (1997).

Die Falter sind bis in eine Hhe von 2.000 Metern anzutreffen, leben in Spanien und Sdfrankreich aber hauptschlich in Stdten und Urlaubsorten in Kstennhe mit vielen Pelargonien (Zier-?Geranien?) in den Grten und auf den Balkonen.[2][1]

Die Falter fliegen je nach Region in unterschiedlich langen Flugzeiten, wobei es fnf bis sechs Generationen pro Jahr gibt.[3] In Sdfrankreich fliegen sie von Mrz bis November, in Spanien sogar ununterbrochen.[4] Raupen findet man auch in Sdfrankreich whrend des ganzen Jahres, wobei je nach Region die Raupe berwintert oder ihre Entwicklung whrend des Winters verzgert verluft. In Mitteleuropa hat man bisher noch keine Raupen gefunden.[1]

Die Raupen ernhren sich von Pelargonien (Pelargonium zonale, Pelargonium peltatum und Pelargonium grandiflora) und dem Pyrenen-Storchschnabel (Geranium pyrenaicum).[1]

(Quelle: Wikipedia  )

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