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Bolinus (Murex) brandaris (Linnæus, 1758) -- Herkuleskeule} Bolinus brandaris -  3. Fund
Bolinus brandaris - 3. Fund



 

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Schlüsselwörter:

Lepidoptera, Hesperiidae, Schmetterlinge, Dickkopffalter, Pyrgus, serratulae, Rambur, 1839, Schwarzbrauner, Würfel-Dickkopffalter, Österreich, Tirol, Hintertux

 

Pyrgus serratulae - 1. Fund

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Daten Pyrgus serratulae - 1. Fund

 

Pyrgus serratulae -  1. Fund
Pyrgus serratulae -  1. Fund
Pyrgus serratulae -  1. Fund
 

Funddaten:

Gefunden in Österreich (Tirol)

Am Wanderweg in der Nähe des „Schleierwasserfalls“ bei Hintertux.

(1800 m Höhe NN)

 

Größe:

 

 

Funddatum:

01.07.2009

 

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Vorheriges Bild:
Pyrgus serratulae - 1. Fund  

Der Schwarzbraune Wrfel-Dickkopffalter (Pyrgus serratulae) ist ein Schmetterling aus der Familie der Dickkopffalter (Hesperiidae).

Die Falter erreichen eine Flgelspannweite von 22 bis 25 Millimetern.[1] Die Oberseite der Vorderflgel des Mnnchens weist sehr kleine helle Flecke auf, die auf den Hinterflgeln meist nur schwach oder kaum angedeutet sind. Die Unterseite der Hinterflgel ist olivfarben bis gelbgrn ohne dunklere Sprenkelungen. Bei den Weibchen sind die hellen Flecke noch kleiner, meist sogar nur noch punktfrmig. Die Flgeloberseite ist in der Regel messinggelb.[2]

Die Raupe ist zunchst grn bis braungrn mit einem dunkelbraunen Kopf. Nach der dritten Hutung verfrbt sich die Raupe purpurrot bis schwarzbraun.

Die Puppe ist krftig gezeichnet, die Zeichnung besteht aus dunklen Flecken und Strichen. Die Grundfarbe ist ein helles Braun. Der Kremaster ist relativ breit.

Der Schwarzbraune Wrfel-Dickkopffalter ist von Nordspanien (mit einigen isolierten weiter sdlich gelegenen Vorkommen), durch Mitteleuropa (mit Ausnahme der atlantischen Kstenregionen und England) bis nach Litauen und das klimatisch gemigte Asien bis Transbaikalien verbreitet. Im Sden reicht das Vorkommen bis Norditalien (mit einem isolierten Vorkommen im mittleren Apennin), die Balkanhalbinsel und Kleinasien. Man findet ihn in offenen, hgeligen oder bergigen Gebieten, meist auf blumenreichen Magerwiesen mit einzelnen Bschen bis etwa 2400 Meter.[1][2] Er ist meist selten und kommt nur sehr lokal vor.

Die Art ist univoltin; d. h. es wird nur eine Generation pro Jahr gebildet. Die Falter fliegen von Mai bis September, regional z. T. schon ab April. Die Eier werden einzeln ber einen gewissen Zeitraum an trockenen, sonnenexponierten Nischen am Fu von Wacholderbschen auf Magerrasen abgelegt. Die Raupe lebt nur in niedrigwchsigen Bereichen von Magerrasen, wobei die Raupennahrungspflanzen frei stehen und nicht von hherwchsigen Pflanzen berragt sein drfen. Sie ernhrt sich ausschlielich von verschiedenen Fingerkrautarten (Potentilla), die an solchen Stellen meist aus einer Moosschicht wachsen. [3] Die Raupe lebt unter dem Gespinst zwischen zusammen gezogenen Blttern in einer Art Hhlung im Moos zwischen den Fingerkraut-Pflanzen oder an der Erdoberflche. Im Tiefland berwintert die halb erwachsene Raupe (L4). Das berwinterungsstadium wird bereits Ende Juli bis Anfang August erreicht. Die berwinterung erfolgt in einem grauen Kokon. Die Fden sind etwas grber als die Fden in Kokons anderer Arten der Gattung Pyrgus. In hheren Lagen und im Gebirge berwintern auch frhere Stadien (L1 bis L3). Entsprechend kann sich die Raupenentwicklung bis weit in den Sommer hinein ziehen. Entsprechend spt ist anschlieend die Flugzeit der Falter. Die in den tieferen Lagen und den Mittelgebirgen berwinternden L4-Raupen werden bereits Ende Februar bis Mitte Mrz aktiv und verpuppen sich bereits im April.

Die Art ist in den meisten deutschen Bundeslndern gefhrdet bis stark gefhrdet. In Deutschland insgesamt gilt die Art als stark gefhrdet.[4]

(Quelle: Wikipedia  )

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