beste Ansicht = 1280x1024 pix
Erweiterte Suche
 

Zufallsbild

Chamelea gallina (Linnæus, 1758) -- Gemeine oder Strahlige Venusmuschel} Chamelea gallina -  4. Fund
Chamelea gallina - 4. Fund



 

Impressum

ÿ¿ÿ¿ÿ¿ÿ¿ÿ¿ÿ¿ÿ¿ÿ¿ber mich...

 

E-Mail

Schlüsselwörter:

Lepidoptera, Geometridae, Schmetterlinge, Spanner, Abraxas, grossulariata, Linnæus, 1758, Stachelbeerspanner, Deutschland, Rheinland-Pfalz, St., Goar

 

Abraxas grossulariata - 1. Fund

 
Daten Abraxas grossulariata - 1. Fund

 

Funddaten:

Gefunden in Deutschland (Rheinland-Pfalz)

Auf der Burg „Rheinfels“ in St. Goar.

(142 m Höhe NN)

 

Größe:

 

 

Funddatum:

25.07.2004

 

nach oben




 

Der Stachelbeerspanner (Abraxas grossulariata) ist ein Schmetterling (Nachtfalter) aus der Familie der Spanner (Geometridae). Die Art wird gelegentlich auch als Stachelbeer-Harlekin bezeichnet. Es wurde von der Umweltstiftung BUND zum Schmetterling des Jahres 2016 gekrt.[1]

Der Falter wird bis zu 21 Millimeter lang und erreicht eine Flgelspannweite von 32 bis 48 Millimetern[2] (35 bis 40 mm[3]). Er besitzt auffallend gemusterte Vorderflgel: Auf weiem Grund findet man sechs Querreihen schwarzer Flecke, die teilweise mit einer gelben Binde verbunden sind. Die Hinterflgel glnzen heller, da auf ihnen meist deutlich weniger dunkle Flecke sind und diese zudem kleiner sind.

Die Verteilung von schwarzen Flecken und gelben Binden variiert stark. Die f. candida Raynor, 1909 ist fast komplett wei, whrend umgekehrt die f. nigra Raynor, 1909 fast komplett schwarz oder schwarzbraun ist. Zahlreiche andere Farbvarianten zwischen diesen Extremen wurden ebenfalls benannt. Diese Variationen knnen berall im Verbreitungsgebiet vorkommen, und die fr diese Varianten vergebenen Namen haben keinen nomenklatorischen Status. Die Art ist trotz der Variabilitt so auffllig, dass sie mit kaum einer anderen Art verwechselt werden kann.

Das Ei ist oval mit abgeflachter Basis und leichter seitlicher Einengung. Die wenig glnzende Oberflche zeigt eine starke netzartige Struktur. Es ist gelb gefrbt mit grauen Markierungen.[4][5]

Die Frbung der Raupe ist ebenso variabel wie die Frbung der Falter. Meist ist sie blass gelblich wei mit vielen schwarzen Flecken. Die Dichte der schwarzen Flecke kann so hoch sein, dass das Ergebnis eine rein schwarze Raupe ist.[4][6] Fast immer vorhanden ist eine orangerote breite Seitenlinie. Der Kopf ist glnzend schwarz gefrbt. Die erwachsene Raupe wird bis zu 32 Millimeter lang.

Die Puppe ist glnzend braun bis schwarz mit hellgelben oder orangefarbenen Segmenteinschnitten.[4] Der Kremaster weist acht krftige, hakenfrmige Borsten auf.[5]

Der Stachelbeerspanner ist von der Iberischen Halbinsel bis Zentral- und Ostasien (Japan, Nordchina und Korea) verbreitet (mehrere Unterarten). Im Sden reicht das Verbreitungsareal durch den nrdlichen Mittelmeerraum ber die Balkanhalbinsel und Kleinasien bis zum Armenischen Hochland, im Norden bis in das mittlere Fennoskandien. Die Art fehlt auf den Inseln des westlichen Mittelmeeres. In den Alpen steigt sie bis auf 1500 Meter an.[4]

Man findet die eher wrmeliebende Art in Grten mit Beerenstruchern, besonders hufig, wenn Stachel- und Johannisbeere vorhanden sind. Manchmal trifft man sie auch in Auwldern, an buschreichen Bchen und in stdtischen Anlagen. Die Hufigkeit ist sehr unterschiedlich. In manchen Jahren gibt es so viele Tiere, dass Schden an den Struchern entstehen und in anderen Jahren findet man kaum ein Exemplar.

Der Stachelbeerspanner bildet nur eine Generation im Jahr; die Falter fliegen von Ende Juni bis August. Sie sind nachtaktiv und kommen zum Licht. Tagsber ruhen die Falter oft offen in der Vegetation, knnen jedoch leicht aufgescheucht werden. Die weiblichen Falter legen die Eier in Gruppen an den Blattunterseiten der Raupennahrungspflanzen ab. Nach etwa zwei Wochen schlpfen die Eiraupen. Die Raupen sind ebenfalls nachtaktiv und verbringen den Tag in einem lockeren Gespinst zwischen den Blttern der Nahrungspflanzen. Man findet sie von Juni bis August. Die Verpuppung geschieht in Bodennhe in einem hngemattenartigen Netzkokon an der Raupennahrungspflanze.

Die Raupen ernhren sich von den Blttern von Stachelbeere (Ribes uva-crispa), Johannisbeere und verschiedenen Laubgehlzen wie Schlehe (Prunus spinosa), Pfaffenhtchen (Euonymus), Hasel (Corylus), Weiden (Salix), Traubenkirsche (Prunus padus), Weidorne (Crataegus), Faulbaum (Rhamnus), Groe Fetthenne (Sedum telephium), Besenheide (Calluna vulgaris) und andere Pflanzen[7][8]. Die Raupe berwintert zwischen toten Blttern oder in Mauerspalten.

(Quelle: Wikipedia  )

nach oben